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Neue Tiefs bei DroneShield

Kommt jetzt die nächste Verkaufswelle? 03.11.2026, 16:36 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Symbolbild Droneshield
AI MODIFIED Inhalte teilweise mit KI erstellt.
© DRONESHIELD
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Name Aktuell Diff. Börse
DroneShield 0,8206 EUR -0,99 % Gettex
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Aktie unter Druck

Auch operativ positive Nachrichten konnten die Stimmung bislang nicht nachhaltig drehen. Die für 2026 vertraglich gesicherten Umsätze liegen bei 261 Millionen Australischen Dollar und damit innerhalb der bisherigen Prognosespanne von 250 bis 270 Millionen Dollar. Eine Anhebung der Prognose blieb jedoch aus – für einen Wachstumswert wie DroneShield ist das offenbar zu wenig.

Starkes Umsatzwachstum

Dabei wächst das Geschäft weiterhin rasant. Im ersten Halbjahr steigerte DroneShield den Umsatz um 74 Prozent auf 125,8 Millionen Australische Dollar. Die Nachfrage nach Technologien zur Drohnenabwehr bleibt angesichts steigender Verteidigungsausgaben hoch. Auch ein US-Rahmenvertrag über bis zu 500 Millionen US-Dollar sorgt grundsätzlich für Fantasie, garantiert allerdings noch keine entsprechenden Umsätze.

Gewinne fehlen

Genau hier liegt das Problem für die Aktie. Trotz des kräftigen Umsatzwachstums schrieb DroneShield im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von 32,2 Millionen Australischen Dollar. Gleichzeitig sank die Bruttomarge von 65,3 auf 60 Prozent. Anleger wollen deshalb zunehmend sehen, dass aus dem Wachstum auch nachhaltig steigende Gewinne entstehen.

Chart bleibt angeschlagen

Auch aus technischer Sicht ist eine schnelle Trendwende bislang nicht erkennbar. Die Aktie bewegt sich nahe dem aktuellen Jahrestief und müsste zunächst wichtige Widerstände zurückerobern, um ein positives Signal zu liefern. Gelingt das nicht, könnte die nächste Unterstützungszone bei rund 0,64 Euro in den Fokus rücken.

Was Anleger jetzt beobachten

Entscheidend wird sein, ob DroneShield das hohe Wachstumstempo halten und gleichzeitig die Profitabilität verbessern kann. Für 2027 sind derzeit erst 29 Millionen Australische Dollar an vertraglich gesicherten Umsätzen ausgewiesen. Neue Aufträge, steigende Margen und eine bessere Gewinnentwicklung könnten daher wichtige Impulse für die Aktie liefern.

Drohen weitere 20 Prozent?

Kurzfristig bleibt das Chance-Risiko-Profil damit angespannt. Sollte die Aktie die aktuellen Tiefs nicht verteidigen können, wäre ein weiterer Rückgang in Richtung 0,64 Euro rechnerisch möglich. Für eine nachhaltige Erholung müsste DroneShield dagegen zunächst den Abwärtstrend brechen und mit neuen operativen Erfolgen überzeugen

Bn-Redaktion/js
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