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Aktien Europa

Märkte treten auf der Stelle vor US-Arbeitsmarktbericht 05.06.2026, 12:03 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.402,99 PKT +0,05 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 6.106,90 PKT -0,10 % Ariva Indikation
CAC 40 8.285,16 PKT +0,24 % Ariva Indikation
SMI 13.406,25 PKT +0,12 % Ariva Indikation

An den europäischen Aktienmärkten hat am Freitag vor dem US-Arbeitsmarktbericht Zurückhaltung geherrscht. Marktteilnehmer erhoffen sich durch die Daten Signale für den weiteren Kurs der US-Notenbank. "Gleichzeitig bleibt das Umfeld anspruchsvoll", so Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass."

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 tendierte am späten Vormittag kaum verändert. Etwas besser sah es außerhalb des Euroraums aus. Der Londoner FTSE 100 GB0001383545 stieg um 0,34 Prozent auf 10.395,92 Punkte. Für den Schweizer SMI CH0009980894 ging es um 0,22 Prozent auf 13.370,63 Punkte bergauf.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Hier setzten sich die Gewinnmitnahmen vom Vortag fort, nachdem auch die asiatischen Halbleiter-Schwergewichte sowie Titel aus dem Segment der Künstlichen Intelligenz (KI) nachgegeben hatten.

"Die Erwartungen der Anleger sind angesichts stark gestiegener Kurse hoch, die Fehlertoleranz entsprechend tief", merkte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, an. "Die Angst vor einer KI-Korrektur macht die Runde." Entsprechend standen Aktien des Schwergewichts ASML NL0010273215 mit 3,2 Prozent Abschlag unter Druck. Auch STMicro NL0000226223 verloren mit über vier Prozent deutlich.

Verluste verzeichnete mit Air France-KLM FR001400J770 zudem ein anderer französischer Standardwert. Die Analysten von Barclays hatten die Aktie auf "Underperform" abgestuft und das Ziel gesenkt.

Stärkster Sektor waren die Einzelhandelswerte. Hier setzten Inditex ES0148396007 ihre Aufwärtsbewegung mit plus 2,3 Prozent fort. Morgan Stanley hatte die Einstufung auf "Overweight" angehoben.

Unter den ebenfalls gefragten Chemietiteln kletterten Givaudan CH0010645932 um 1,6 Prozent. Der Aromen- und Duftstoffhersteller übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung Eurofragance aus Spanien. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben. Die Analysten von JPMorgan lobten die Transaktion.

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