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Aktien Frankfurt Ausblick

Dax stabil erwartet 15.09.2026, 08:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.113,54 PKT -0,10 % Ariva Indikation
DAX 25.421,93 PKT -0,40 % Ariva Indikation

Nach dem schwächeren Wochenauftakt könnte sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag zunächst behaupten. Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als außerbörslicher Indikator für den Dax DE0008469008 ein Plus von 0,05 Prozent auf 25.454 Punkte. Tags zuvor hatte der Leitindex um ein halbes Prozent nachgegeben.

Der Ölpreis blieb über Nacht auf seinem hohen Niveau. "Nach dem Vorrücken der Huthis im Jemen wird gar das Niveau von 110 US-Dollar pro Barrel ins Visier genommen", schrieb am Morgen der Commerzbank-Devisenexperte Michael Pfister. Dies lenkt die Aufmerksamkeit noch stärker auf die am Mittwoch erwartete Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, bei der Anleger mit einer geldpolitischen Straffung rechnen.

Nach dem Ausverkauf wegen wachsender Befürchtungen, dass sich das Tempo der Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz verlangsamen könnte, blieb eine Erholung der KI- und Halbleiterwerte in Asien mehr oder weniger aus. Das Vertrauen in die Technologie und ihre Potenziale bleibt also angeschlagen. Möglich, dass auch die Anleger in Europa dieses Thema noch nicht abhaken werden.

Der Fotodienstleister Cewe DE0005403901 will bis zu 150.000 eigene Aktien im Umfang von bis zu 18 Millionen Euro vom Markt zurückkaufen. Dies entspreche etwa zwei Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Cewe-Aktie gewann im vorbörslichen Handel auf der Plattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs 1,3 Prozent.

Der Motorenbauer Deutz DE0006305006 will sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld beschaffen. Dazu planen die Kölner die Ausgabe neuer Aktien von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals. Die Konzernführung will mit dem eingenommenen Geld die finanzielle Flexibilität mit Blick auf künftige Wachstumschancen stärken. Der Aktienkurs sackte auf Tradegate um 3,7 Prozent ab.

Die Papiere von Schott Pharma DE000A3ENQ51 stiegen auf Tradegate um 4,4 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan die Bewertung mit "Overweight" aufgenommen hatte. Der Spezialist für Aufbewahrung und Verabreichung injizierbarer Medikamente profitiere von strukturellen Trends sowie seiner führenden Marktposition und berge bis 2029 ein Ergebnissteigerungspotenzial von 14 Prozent per annum, betonte Analyst Philip Omnou am Montag.

Die Aktien von Evonik büßten auf Tradegate 3,5 Prozent ein. Zuvor hatte die Investmentbank Morgan Stanley die Titel des Spezialchemiekonzerns von "Overweight" auf "Equal-weight" abgestuft.

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