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Ergebnisloser Gipfel schiebt Europas Rüstungsaktien an 18.08.2025, 11:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Rheinmetall 1.828,00 EUR +3,54 % Lang & Schwarz

FRANKFURT/PARIS (dpa-AFX Broker) - Schlechte Nachrichten in Sachen Ukrainekrieg sind am Montag gute Nachrichten für Europas Rüstungsaktien, allen voran für die deutschen Werte. Im Leitindex Dax setzten sich Rheinmetall an die Spitze mit plus 3,2 Prozent. Im MDax zählten Renk und Hensoldt mit jeweils rund 3,5 Prozent Kursaufschlag zu den größten Gewinnern.

US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin beendeten ihr Treffen in Alaska ohne Äußerungen zu einer Waffenruhe im Ukraine-Krieg. Trump sprach danach in Anchorage zwar von Einigungen in wichtigen Punkten, blieb Details aber schuldig. Auch Putin erwähnte Vereinbarungen, die Ausgangspunkt für eine Lösung des Ukraine-Konflikts sein könnten. Einzelheiten nannte aber auch er nicht.

Dass kein Waffenstillstandsabkommen für die Ukraine erzielt worden sei und überhaupt Fortschritte fehlten, gebe den Rüstungswerten Auftrieb, kommentierte Chloe Lemarie von der Investmentbank Jefferies. Denn entsprechender Optimismus vor dem Treffen in Alaska habe die Kurse der Branche belastet. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lägen ein Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen in weiter Ferne. Doch selbst wenn ein "Deal" gefunden werden sollte, so würde das die zukünftigen Rüstungsausgaben in Europa nicht gefährden, so die Analystin.

Das schob auch andernorts die Kurse an: An der Mailänder Börse stiegen die Aktien des Rüstungsherstellers Leonardo um mehr als 2 Prozent. In London gewannen BAE Systems ebenfalls gut 2 Prozent und in Stockholm verteuerten sich die Papiere von Saab um 3,5 Prozent.

Zunächst habe Putin wie der große Sieger des Gipfels ausgesehen, schrieb Analyst David Perry von JPMorgan. Im weiteren Verlauf des Wochenendes hätten die USA aber eine härtere Haltung gegenüber Russland eingenommen. Putins Forderungen seien unverändert weit entfernt von dem, was die Ukraine und die Europäer einzuräumen bereit seien. Und ganz gleich, was die Diplomatie in den kommenden Tagen bewirkt, "wir denken ganz klar, dass Europa die Verteidigungsausgaben in den nächsten zehn Jahren erhöht", so Perry.

Im Fokus stehen nun die geplanten Gespräche zwischen Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Selenskyj./ag/bek/stk

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