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Trumps Drohungen im Iran-Krieg beenden die Erholung 02.04.2026, 14:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 49.223,86 PKT -0,20 % Ariva Indikation
US Tech 100 27.292,35 PKT +1,91 % Ariva Indikation
S&P 500 7.164,08 PKT +0,76 % Ariva Indikation

Nach einer dreitägigen Erholung dürften die US-Börsen am Donnerstag wieder in den Sinkflug übergehen. Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zu fortgesetzten Angriffen gegen den Iran sorgten im vorbörslichen Handel für herbe Kursverluste. Vor dem langen Osterwochenende verringern Investoren risikoreiche Positionen.

Der Broker IG indizierte den Dow Jones Industrial US2605661048 knapp eineinhalb Stunden vor der Startglocke 1,4 Prozent tiefer bei 45.900 Zählern. Damit wäre die am Montag begonnene Erholung erst einmal vorbei. Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 wird mit minus 2,1 Prozent noch schwächer erwartet.

Trump stellte in einer Rede am Vorabend zwar erneut ein Ende des Krieges in Aussicht, bekräftigte aber frühere Drohungen. Die USA seien auf dem Weg, alle militärischen Ziele "sehr bald" zu erreichen, sagte er. Bis dahin werde es im Iran noch heftige Angriffe geben, potenziell wie schon angekündigt auch gegen Kraftwerke des Landes. "Wir werden sie in den nächsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen", sagte Trump. In der Zwischenzeit liefen weitere Gespräche.

"Die Börsen hatten gerade begonnen, eine friedlichere Zukunft einzupreisen - da schickt der US-Präsident neue Drohungen in Richtung Teheran", schrieb Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Markets. Die Reaktionen an den Börsen seien die erwarteten und mittlerweile bekannten: "Aktien, Renten und der Bitcoin fallen. Der Ölpreis steigt", so der Portfolio-Manager.

Vom starken Ölpreisanstieg profitierte vorbörslich die Energiebranche. Die Aktien großer Öl- und Gasproduzenten wie Exxon Mobil, Chevron US1667641005, ConocoPhillips US20825C1045 und Occidental Petroleum US6745991058 verteuerten sich um bis zu vier Prozent.

Schwäche zeigten dagegen vor allem die Halbleiteraktien. Die Aussicht auf einen weltweiten konjunkturellen Rücksetzer, verbunden mit inflationären Tendenzen, droht die Nachfrage nach Hightech-Komponenten abzuwürgen. Zudem dürfte die global agierende Chip-Branche zunehmend unter Lieferproblemen leiden. Nvidia US67066G1040, AMD US0079031078, Intel US4581401001 und Micron US5951121038 büßten bis zu fünfeinhalb Prozent ein.

Aktien von Tesla US88160R1014 könnten am Donnerstag einen Blick wert sein. Der Hersteller von E-Autos dürfte im Handelsverlauf Auslieferungszahlen für das erste Quartal veröffentlichen. Die Anleger haben sich in diesem Zeitraum reserviert gezeigt, seit Jahresbeginn büßten die Papiere gut 15 Prozent ein.

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