US-Stresstest

Banken kommen gut durch Krisenszenario 24.06.2026, 23:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Bank 30,12 EUR -2,73 % Lang & Schwarz
Bank of America 50,92 EUR +1,03 % Lang & Schwarz
Goldman Sachs Group 956,20 EUR -0,45 % Lang & Schwarz
Wells Fargo 74,15 EUR +0,67 % Lang & Schwarz
JPMorgan Chase 295,10 EUR +1,33 % Lang & Schwarz

Die größten Banken in den USA sind nach Einschätzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gut für eine schwere Rezession gerüstet. Im untersuchten Szenario verloren die Institute zwar mehr als 708 Milliarden an Krediten, doch die Kapitalquote verringerte sich im Mittel nur um 1,6 Prozentpunkte, wie die Fed am Mittwochabend in Washington mitteilte. Alle 32 geprüften Banken seien über der Mindestanforderung für die Kapitalausstattung geblieben. Die ersten Institute wie Goldman Sachs US38141G1040 und JPMorgan US46625H1005 kündigten daraufhin höhere Ausschüttungen an ihre Anteilseigner an.

Im Stresstest wurde eine Wirtschaftskrise simuliert, in der die Preise von Gewerbeimmobilien um 39 Prozent sanken, die Werte von Wohnimmobilien gingen um 30 Prozent nach unten. Die Arbeitslosenquote kletterte auf bis zu 10 Prozent und die Wirtschaftsleistung ging entsprechend zurück.

"Die heutigen Ergebnisse unterstreichen die Stärke des Bankensystems", sagte Fed-Vizechefin Michelle Bowman, die für die Bankenaufsicht zuständig ist. Anders als in früheren Jahren wirken sich die Stresstest-Ergebnisse diesmal nicht direkt auf die Kapitalanforderungen der Banken aus. Denn die Fed überarbeitet derzeit die Tests, um die bankenfreundlicher zu gestalten. Daher müssten die Institute nicht länger warten, um ihre Kapitalmaßnahmen bekannt zu geben.

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