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Aktien New York Ausblick

Wenig verändert - Nasdaq-Rekordhoch erwartet 07.05.2026, 14:33 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 49.889,17 PKT -0,10 % Ariva Indikation
US Tech 100 28.673,77 PKT +0,24 % Ariva Indikation

Nach dem zuletzt sehr starken Lauf von Technologiewerten an den US-Aktienmärkten dürfte am Donnerstag eine Stabilisierung auf hohem Niveau folgen. Für ein weiteres Rekordhoch an der Nasdaq dürfte es aber reichen. Im Fokus bleibt der Iran-Krieg und damit auch die Ölpreise, die den dritten Tag in Folge rückläufig sind.

Der Broker IG taxierte den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial US2605661048 rund eine Stunde vor dem Börsenstart 0,1 Prozent höher auf 49.975 Punkte. Zum Rekordhoch vom Februar bei 50.513 Punkten fehlen nur noch etwas mehr als ein Prozent.

Der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 dürfte ebenfalls 0,1 Prozent höher starten. 28.610 Zähler wären schon wieder eine neue Bestmarke. Seit dem Jahrestief Ende März hat der Nasdaq-Auswahlindex mittlerweile um etwas mehr als 25 Prozent zugelegt. Im bisherigen Jahresverlauf beläuft sich der Gewinn auf etwas mehr als 13 Prozent, während der Philadelphia-Semiconductor-Index SOX im selben Zeitraum um rund 62 Prozent nach oben schoss.

Eine Einigung über ein Ende des Kriegs mit dem Iran ist nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump in den kommenden Tagen möglich. Zugleich aber drohte Trump dem Iran in einem Interview des Senders PBS erneut: Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren".

Weltweit sieht Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank für die Aktienmärkte seit geraumer Zeit zwei Treiber, die allerdings durch den Iran-Krieg ausgebremst worden seien: die Investitionen in Rüstung und die in Künstliche Intelligenz. "Wenn der Nahostkonflikt durch eine baldige Lösung nicht mehr dauerhaft Sand ins Getriebe streut, können diese beiden Motoren wieder zu ihrer vollen Leistung zurückkehren", erwartet Stanzl und spricht von "einem positiven Ausblick für Aktien".

Unternehmensseitig dürfte im Dow die McDonald's-Aktie US5801351017 in den Blick rücken, die vorbörslich um 3,3 Prozent auf 293,50 US-Dollar stieg. Die Umsätze der Schnellrestaurant-Kette im ersten Quartal blieben zwar leicht hinter den Erwartungen zurück, doch anscheinend waren die Anleger bereits auf negative Neuigkeiten gefasst. Tags zuvor war das Papier nach seinem Rekordhoch Anfang März bei 341,75 Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende Januar zurückgekehrt.

Tesla US88160R1014 dürften sich im Nasdaq 100 mit plus 1,9 Prozent weiter erholen. Der E-Autohersteller hatte Auslieferungszahlen in China für den Monat April bekannt gegeben und im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 36 Prozent gemeldet.

Doordash US25809K1051 sprangen vorbörslich nach Zahlen um knapp 10 Prozent nach oben, denn die Prognose des On-Demand-Essenslieferservices für die Auftragseingänge im laufenden Quartal übertraf die Analystenerwartungen.

Snap US83304A1060 und Arm US0420682058 dagegen zeigten sich vorbörslich sehr schwach. Der Mutterkonzern der Social-Media-App Snapchat US83304A1060 wies zur Vorlage seiner Quartalszahlen auf negative Einflüsse des Nahostkonflikts auf seine Werbeerlöse hin.

Arm Holdings warnte unterdessen zur Zahlenvorlage vor einer Flaute in der Smartphone-Branche, wodurch eine entscheidende Einnahmequelle des Chip-Herstellers beeinträchtigt würde. Der Chipdesigner erwartet allerdings, dass das Wachstum im Bereich der KI-Rechenzentren diesen Einbruch mehr als ausgleichen wird. Während Snap um 8,4 Prozent absackten, verloren Arm 7,2 Prozent.

Den Papieren der Citigroup US1729674242 erging es nur wenig besser mit einem vorbörslichen Verlust von 3,0 Prozent. Die US-Bank will zwar Aktien im Wert von 30 Milliarden Dollar zurückkaufen, doch am Markt hatte man sich ein noch größeres Volumen erhofft.

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