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Berlin und Paris für einheitliche Social-Media-Regeln 17.07.2026, 15:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutschland und Frankreich wollen sich für einheitliche Regeln zum Schutz von Minderjährigen im digitalen Raum in Europa einsetzen. "Wir werden auf europäischer Ebene zusammenarbeiten, um ein einheitliches digitales Volljährigkeitsalter einzuführen", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die nach dem deutsch-französischen Ministerrat in Brühl veröffentlicht wurde. Das "Volljährigkeitsalter" wäre das Alter, ab dem digitale Dienste uneingeschränkt, etwa ohne Elternzustimmung, genutzt werden könnten. Eine genaue Zahl wird in dem Papier nicht genannt.

Begrüßt werden in dem Zusammenhang die bereits laufenden nationalen Initiativen von EU-Mitgliedstaaten etwa zur Einführung eines Mindestalters für den Zugang zu sozialen Medien sowie die Initiative der EU-Kommission für die Entwicklung einer App zur Altersüberprüfung. Beide Länder vereinbarten einen regelmäßigen hochrangigen fachlichen Austausch zwischen der Bundeszentrale für Kinder und Jugendschutz (BzKJ) und der entsprechenden französischen Aufsichtsbehörde.

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