PortfolioPlus
Portfolio-Tracker – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige

Chemiebranche steckt weiter in der Krise - Produktion wird 2026 wohl sinken 16.07.2026, 10:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Merck 162,00 USD -1,29 % Nasdaq OTC
Lanxess 14,92 EUR +2,44 % L&S Exchange
Bayer 49,06 EUR +0,53 % Lang & Schwarz
BASF 62,00 USD +2,09 % Nasdaq OTC
Evonik Industries 22,00 USD +0,89 % Nasdaq OTC

Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland sieht sich weiter in der Krise. Im ersten Halbjahr 2026 lag die Produktion nach Angaben des Branchenverbands VCI rund drei Prozent unter dem Vorjahreswert, der Umsatz sank um ein Prozent auf 106 Milliarden Euro. Zugleich seien die Investitionen das dritte Jahr in Folge rückläufig, wie der Verband mitteilte.

VCI-Präsident Markus Steilemann sprach von einer enttäuschenden Halbjahresbilanz. "Wir erleben nur eine Atempause, keine Trendwende." Die aktuelle Belebung sei vor allem auf Sondereffekte infolge der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zurückzuführen. Unternehmen hätten ihre Lager aus Sorge vor Lieferengpässen aufgefüllt, zugleich habe der Wettbewerbsdruck aus Asien wegen der Sperrung der Straße von Hormus vorübergehend nachgelassen.

Prognose: Produktion wird auch 2026 zurückgehen

Für das Gesamtjahr rechnet der VCI mit einem Rückgang der Produktion um 1,5 Prozent. Wegen der hohen Unsicherheiten hatte der Verband Mitte März seine Prognose für das laufende Jahr zurückgezogen, nachdem er zuvor von einer Stagnation ausgegangen war.

Viele Anlagen seien weiter nicht ausgelastet, Exporte schwach und die Erträge wegen hoher Kosten sowie des intensiven internationalen Wettbewerbs unter Druck. 2025 hatte nur eine starke Pharmasparte den Produktionsrückgang der Branche auf 0,5 Prozent begrenzt.

Investitionen gehen zurück

"Besonders besorgniserregend" sei der Rückgang der Investitionen in Sachanlagen. Sie lägen rund 15 Prozent unter dem Niveau von 2023. Für die Unternehmen zählten hohe Energie- und Produktionskosten sowie weitere negative Rahmenbedingungen in Deutschland zu den größten Investitionshemmnissen.

Der VCI fordert von der Bundesregierung einen konsequenten Reformkurs zur Stärkung des Industriestandorts. Genannt werden wettbewerbsfähigere Unternehmensteuern, niedrigere Arbeitskosten, schnellere Genehmigungen und weniger Bürokratie.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,65
Hebel: 21,33
mit starkem Hebel
Ask: 3,30
Hebel: 4,17
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN1YYU GW81ND. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer