Anzeige
+++>>> TempraMed zündet den Wachstumsturbo: Rekordumsätze, Humana-Deal und nur 28 Mio. CAD Börsenwert <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Deutsche Banken im Stresstest stabil - mit Ausnahmen 24.09.2026, 11:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Bank 31,16 EUR -1,16 % Quotrix Düsseldorf
Commerzbank 41,15 EUR -0,30 % Baader Bank
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die Mehrheit der Banken und Sparkassen in Deutschland würde auch einen drastischen globalen Wirtschaftseinbruch überstehen. "Die Institute bleiben insgesamt solide aufgestellt", fasste der oberste Bankenkontrolleur der Finanzaufsicht Bafin, Nikolas Speer, in Frankfurt die Ergebnisse eines gemeinsamen Krisentests mit der Bundesbank zusammen.

Allerdings konnten mehrere Dutzend Institute in dem simulierten Szenario die von der Aufsicht vorgegebenen Kapitalanforderungen nicht mehr einhalten. "Wir haben die Institute, die im Stresstest Auffälligkeiten zeigen, besonders im Blick. Sollte es erforderlich sein, werden wir rechtzeitig aufsichtliche Maßnahmen ergreifen", betonte Speer.

Krisentest und Umfrage

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) und die Deutsche Bundesbank haben seit April 1.113 kleine und mittelgroße Geldhäuser unter die Lupe genommen und damit fast 90 Prozent der Kreditinstitute hierzulande. In einer ergänzenden Umfrage waren die Institute aufgefordert, zu ihrer aktuellen Ergebnislage und Risikosituation sowie zu ihren Erwartungen Stellung zu nehmen.

In dem Stresstest wurde über einen Zeitraum von drei Jahren ein Krisenszenario simuliert. Eine Eskalation geopolitischer Spannungen könnte sich in weiteren Handelsschranken, Engpässen in den Lieferketten und Preisanstiegen bei Rohstoffen niederschlagen. Angenommen wurde ein Rückgang des Welthandels mit entsprechenden Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaftsleistung. Des Weiteren wurde unterstellt, dass es zu Zinsanstiegen und starken Korrekturen an Aktien- und Anleihemärkten kommt.

In einer solchen Stresssituation würde sich die harte Kernkapitalquote der Banken und Sparkassen im Aggregat um rund 3,8 Prozentpunkte auf 14,6 Prozent reduzieren. Das heißt: Die Institute hätten weniger Puffer, um weitere Rückschläge abzufedern.

Umfeld bleibt unsicher

"Die anhaltend hohe Unsicherheit bezüglich der weiteren geopolitischen Entwicklungen erschwert den konjunkturellen Ausblick", sagte Bundesbank-Vorstand Michael Theurer. "Umso vorsichtiger müssen die Kreditinstitute bei ihrer Geschäfts- und Kapitalplanung vorgehen, damit sie auch im Falle unvorhergesehener Schocks eine solide Kapitalbasis bewahren und die Finanzierung der Realwirtschaft aufrechterhalten können."

Seit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 prüfen Aufseher mit Stresstests regelmäßig, wie anfällig Banken im Krisenfall wären. Risiken in der Bilanz und Schwachstellen im Geschäftsmodell sollen so möglichst frühzeitig offengelegt werden. Aufseher können als Folge solcher Tests zum Beispiel von einzelnen Geldhäusern einfordern, mehr Kapital vorzuhalten, um mögliche künftige Krisen besser abpuffern zu können.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 6,87
Hebel: 4,89
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UJ96H2. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer