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Milliardenverlust bei Porsche SE wegen VW-Abschreibung 07.08.2026, 08:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Volkswagen (VW) Vz 74,87 EUR -0,89 % Quotrix Düsseldorf
Porsche Holding SE 28,70 EUR -0,88 % Quotrix Düsseldorf
Porsche AG 43,23 EUR -0,37 % TTMzero RT

Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen DE0007664039-Konzern hat die Eigentümerholding Porsche SE DE000PAH0038 im ersten Halbjahr 2026 tief in die roten Zahlen gezogen. Unter dem Strich machte die Beteiligungsgesellschaft einen Verlust von 2,2 Milliarden, wie das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mitteilte. Im Jahr zuvor wurden noch rund 300 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet.

Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch die weitere wesentliche Beteiligung, der Sportwagenbauer Porsche AG DE000PAG9113, kämpfen derzeit mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie. Die Wertberichtigungen auf die Volkswagen-Anteile betrugen im ersten Halbjahr 3 Milliarden Euro und auf den Sportwagenbauer Porsche 200 Millionen Euro.

Beteiligungsgesellschaft fordert Tempo beim VW DE0007664039-Umbau

Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch mahnte eine rasche Entscheidung zum Sparprogramm in Wolfsburg an. Der Volkswagen-Konzern stehe an einem historischen Wendepunkt. Bei den jetzt anstehenden Entscheidungen gehe es um die Zukunft von Volkswagen. "Je länger sich die Entscheidungen hinziehen, desto größer werden die Probleme."

Porsche-SE-Finanzvorstand Johannes Lattwein betonte, daher stehe die Porsche SE als Mehrheitsstammaktionär hinter dem Konzernvorstand und seinen Vorschlägen. Das Ziel sei Wettbewerbsfähigkeit. Auf dem Weg dahin dürfe es keine Denkverbote geben. Andernfalls laufe Volkswagen Gefahr, im internationalen Wettbewerb dauerhaft ins Hintertreffen zu geraten.

Die Verschuldung ging Ende Juni leicht auf 5 Milliarden Euro zurück. Die Beteiligungsholding Porsche SE strebt im Gesamtjahr weiter ein bereinigtes Konzernergebnis von 1,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro und Ende des Jahres eine Nettoverschuldung zwischen 4,7 Milliarden und 5,2 Milliarden Euro an.

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