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'Rhein-Neckar-Zeitung' zu Iran/Ukraine 08.04.2026, 05:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die "Rhein-Neckar-Zeitung" zu Iran/Ukraine:

"Ein Krieg so schlimm wie der andere. Und in beiden Fällen hält der Angegriffene erstaunlich robust Stand. Im Fall der Ukraine dank Nato- und EU-Unterstützung. Im Fall des Irans womöglich aus eigener Kraft. Der Irankrieg zeitigt weltweit betrachtet die größeren Auswirkungen. Länder, wie etwa auf Indien, das nichts mit dem eigentlichen Konflikt zu tun hat, und dennoch in Mitleidenschaft gezogen wird. Und selbst der Aggressor, die USA, scheint die Folgen seines Krieges nicht mehr in der Hand zu haben. Donald Trump zu entmachten, wäre Sache der USA. Aber auf so einen Effekt hofften viele auch im Falle Russlands zu Beginn des Ukrainekrieges. Vergeblich. Despoten sind oft beliebter als behauptet. Und Deutschland muss zwischen den Machtblöcken seine eigenen Interessen definieren - sinnvollerweise mit der EU. Das bedeutet auch, Abschied nehmen von lieb gewordenen Feindbildern."

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