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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

Schwache Tech-Aktien drücken auf EuroStoxx 50 07.07.2026, 18:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.662,78 PKT -0,09 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 6.338,23 PKT -0,91 % Ariva Indikation
CAC 40 8.439,45 PKT -0,73 % Ariva Indikation

Hohe Kursverluste vor allem im Technologiesektor EU0009658921 haben am Dienstag die europäischen Börsen belastet. Der EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor 1,22 Prozent und schloss mit 6.319,86 Zählern. Allerdings hatte der Index in den vergangenen drei Börsentagen in Folge Rekordmarken aufgestellt.

Nach Geschäftszahlen des südkoreanischen Elektronik- und Chip-Giganten Samsung KR7005930003 nahmen Investoren bei Tech-Aktien Kursgewinne mit. Ein Rekordergebnis hatte den Markt nicht überzeugen können. So büßten Papiere von ASML NL0010273215 7,3 Prozent ein. Die Aktien des Ausrüsters der Chip-Branche sind im EuroStoxx 50 am schwersten gewichtet. Papiere von Infineon DE0006231004 sackten um 8,3 Prozent ab.

Investoren stellten immer öfter die Frage, ob sich die steigenden Kapitalausgaben für Künstliche Intelligenz am Ende auszahlten, schrieb Analyst William Beavington von der US-Bank Jefferies. Das umso mehr, als die Investitionen zunehmend mittels Schulden finanziert würden.

Außerhalb des Euroraums sah es besser aus, auch weil dort Technologieaktien in den Indizes nicht so schwer gewichtet sind. So legte der defensiv ausgerichtete schweizerische SMI CH0009980894 um 0,41 Prozent auf 14.360,45 Punkte zu. Der britische FTSE 100 GB0001383545 beendete den Handel 0,13 Prozent höher bei 10.665,88 Zählern.

Während Technologiewerte unter Druck standen, flossen Mittel in andere Sektoren. So waren defensive Branchen wie Pharma EU0009658723 und Lebensmittel EU0009658749 gefragt.

Zu den europaweit stärksten Schwergewichten gehörten Carrefour FR0000120172 mit einem Kursplus von 3,7 Prozent. Die Analysten der Bank RBC hatten die Aktie des Einzelhändlers unter die aussichtsreichsten europäischen Titel eingereiht.

Unter den ansonsten unspektakulären Ölwerten zogen Shell GB00BP6MXD84 um 3,4 Prozent an. Sie reagierten damit auf einen Zwischenbericht. Dieser deutet nach Ansicht von Analystin Lydia Rainforth der Barclays Bank auf starke Ergebnisse für das zweite Quartal hin.

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