Aktie vor Neubewertung?
Mit Hochdruck zum nächsten Gold-Player im Herzen von Québec
Anzeige
ROUNDUP/Aktien New York

Zurückhaltung auf hohem Niveau - Nasdaq sehr schwach 20.08.2025, 16:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 49.690,47 PKT +0,46 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Technologieaktien haben am Mittwoch weiter nachgegeben. Marktbeobachter sprachen von einer Konsolidierung, nachdem der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Auswahlindex Nasdaq 100 seinen Anfang August gestarteten Erholungslauf vor einer Woche mit einem Rekordhoch gekrönt hatte. Der überwiegend mit Standardwerten besetzte Dow Jones Industrial gab nach einem Rekordhoch am Vortag und darauf folgenden Gewinnmitnahmen nur moderat nach.

Insgesamt herrscht unter den Anleger nach wie vor Zurückhaltung. Sie warten auf Lösungen für einen Frieden in der Ukraine und insbesondere auf Signale zur US-Geldpolitik aus Jackson Hole. Dort wird während der Notenbankerkonferenz am Freitag der Rede von Fed-Präsident Jerome Powell entgegengefiebert.

Im frühen Handel sank der Dow um 0,3 Prozent auf 44.770 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,9 Prozent auf 6.353 Punkte. Der Nasdaq 100 büßte nach einem bereits schwachen Vortag weitere 1,6 Prozent auf 23.020 Zähler ein.

Zur Zinsentscheidung vor rund einem Monat hatten die US-Währungshüter den Leitzins weiterhin unverändert gelassen und damit der expliziten Forderung von Präsident Donald Trump nach einer deutlichen geldpolitischen Lockerung getrotzt. Stark beachtet wurde dabei von den Anlegern, dass zwei Mitglieder des Zentralbankrats für eine Zinssenkung gestimmt hatten. Abweichler bei Zinsentscheidungen in den USA sind eher selten.

Im September wird angesichts der jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten mit einem ersten Zinssenkungsschritt der Fed in diesem Jahr um 0,25 Prozentpunkte gerechnet. Angesichts des unerwartet starken Anstiegs der Erzeugerpreise hätten sich die Erwartungen jedoch leicht abgeschwächt, schrieben die Experten von Helaba. Niedrigere Zinsen begünstigen risikobehaftete Anlagen wie Aktien gegenüber festverzinslichen Anlagen wie Anleihen.

Mit Blick auf die weitere Entwicklung im Ukraine-Krieg nach den diplomatischen Bemühungen Trumps hat sich aktuell zwar noch nicht viel getan, doch die Hoffnungen auf einen Waffenstillstand seien größer geworden, schrieben die Experten von Helaba.

Dass sich erneut vor allem Technologie-Aktien schwach zeigten, wurde am Markt vor allem mit der seit April wieder sehr stark gelaufenen Aktie des KI-Chipherstellers Nvidia begründet. Der Ausverkauf der Aktie vor der Bekanntgabe der Quartalszahlen des Unternehmens nächste Woche "ist der größte Faktor für globale Technologieinvestoren", sagte ein Stratege und sieht daher weiteren Gegenwind auch in den kommenden Tagen. Nvidia, deren Kurs sich seit Anfang April etwas mehr als verdoppelt hatte, gaben nun um 3,5 Prozent nach.

Das Papier des aufstrebenden Softwareunternehmens Palantir büßte weitere 7,5 Prozent ein, nachdem sich auch dessen Kurs seit Jahresbeginn etwas mehr als verdoppelt hatte. Zahlreiche weitere Aktien, vor allem solche von Schwergewichten, zeigten sich ebenfalls sehr schwach mit Verlusten zwischen 4 und 7 Prozent. Zu ihnen gehörten AMD , Arm , Micron und Intel . Die auch im Dow notierten Papiere von Apple und Amazon gaben um 1,3 Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent nach.

Für den Anteilschein der Discounterkette Target ging es um 7,8 Prozent abwärts. Unter den Anlegern stieß die Wahl des Unternehmensveteranen Michael Fiddelke zum neuen Chef auf wenig Gegenliebe. Dieser steht vor der Herausforderung, die anhaltende Schwäche des Konzerns zu beenden, der Marktanteile an Konkurrenten wie Walmart und Amazon verloren hat. Zudem kämpft das Unternehmen wie die gesamte Branche mit den Auswirkungen von Trumps erratischer Zollpolitik, wie die aktuellen Quartalszahlen zeigten: Der Umsatz ging weiter zurück, und auch bei den Gewinnen zeigte die Tendenz nach unten.

Die Quartalsberichte der Handelskette Lowe’s und des Halbleiterherstellers Analog Devices kamen dagegen gut an. Lowe’s gewannen 0,4 Prozent und Analog Devices 1,9 Prozent. Der Kosmetikkonzern Estee Lauder dagegen enttäuschte mit seiner Gewinnprognose für das laufende Jahr, was der Aktie einen Verlust von 4,5 Prozent einbrockte.

Um knapp 26 Prozent sprangen Guess nach oben. Der Modekonzern wird im Zuge eines 1,4-Milliarden US-Dollar schweren Geschäfts privatisiert. Die Aktionäre erhalten 16,75 Dollar je Anteilschein in bar. Das sind 26 Prozent Aufschlag auf den Aktienkurs am Dienstagabend./ck/he

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,37
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 7,27
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ5K7N UJ4WP3. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer