Anzeige
++++++ Silicon Valley greift nach Uran: Myriad explodiert um 30 %! ++++++
ROUNDUP

Deutschland und Türkei wollen engere Wirtschaftsbeziehungen 19.06.2026, 15:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Deutschland und die Türkei wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen. "Wir brauchen die Türkei als verlässlichen Handelspartner, aber auch zur Erreichung gemeinsamer politischer Ziele", sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche am Rande von politischen Gesprächen in Ankara. Reiche erinnerte dabei an Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und den Krieg im Iran, der hoffentlich dauerhaft beendet werde.

Reiche und der türkische Handelsminister Ömer Bolat werteten die Entwicklung des Handels beider Länder positiv. "Die Türkei ist der fünftgrößte Handelspartner der EU", stellte Reiche fest. Sie betonte, dass die Handelsbeziehungen nahezu ausgeglichen seien. Die Investitionen deutscher Unternehmen in der Türkei seien breitgefächert. "Umgekehrt gilt dasselbe." Deutsche Investoren wollten ihre Stellung auf dem türkischen Markt künftig weiter ausbauen.

Sichere Energie als gemeinsames Ziel

Nach den weltweiten Verwerfungen infolge der Schließung der Straße von Hormus als Lieferweg für Öl setzen Deutschland und die Türkei auch bei Energie und Rohstoffen auf mehr Kooperation. "Es geht nicht, passiv da draufzuschauen", sagte Reiche. Es müsse aktiv gehandelt werden. Beide Seiten vereinbarten, ihre 2012 gegründete Energie-Partnerschaft auszubauen. "Lassen Sie uns aus den Herausforderungen heute die Stärke von morgen gewinnen", sagte Reiche beim 7. türkisch-deutschen Energieforum.

Der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar kündigte an, dass die Türkei sich künftig nicht nur um die eigene Energiesicherheit kümmern wolle, sondern auch dazu beitragen wolle, dass Europa sichere Energie habe.

"Offenheit für alles"

Reiche wies auf ein großes Gasfeld im Schwarzen Meer hin, das eine zentrale Rolle in der künftigen Versorgung der Türkei spielen solle. "Wer über Energie verfügt, ist weniger abhängig", sagte die Politikerin. Wer über Energie verfüge, sei auch einflussreicher. Als Antwort auf die jüngste Ölkrise müsse auf mehrere Energiequellen parallel gesetzt werden. Deutschland und die Türkei seien sich einig, dass es Offenheit für verschiedene Technologien geben müsse - "und Offenheit für alles, was Unternehmen auf den Markt bringen". Beide Seiten hielten ihre Energieziele in einem Protokoll fest.

Erweitert werde die Energiepartnerschaft um Zusammenarbeit bei kritischen Mineralien, also seltenen Rohstoffen. "Die Energiewende muss gelingen und sie kann gelingen, wenn wir gemeinsam Zugriff auf kritische Mineralien haben", sagte Reiche.

Zur Ehren Atatürks

Am Atatürk-Mausoleum erwies Reiche dem Gründer der liberalen Türkei mit einer Kranzniederlegung die Ehre und würdige mit einem Eintrag ins Gästebuch Mustafa Kemal Atatürk. Zum Start ihres zweitägigen Besuchs in Ankara hatte Reiche die Frage beantwortet, ob die innenpolitische Lage mit Repressionen gegen die Opposition zur Sprache kommen solle. Es gebe neben schönen Themen auch komplizierte, so Reiche. "Die werden wir besprechen, aber bestimmt nicht kurz vor Abflug und nicht ins Mikrofon."

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

16:54 Uhr • Artikel • dpa-AFX

16:50 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

16:39 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

16:31 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

16:24 Uhr • Artikel • dpa-AFX

16:13 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer