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KWS Saat mit zurückhaltender Margenprognose - Umsatz soll steigen 25.09.2025, 10:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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KWS SAAT 77,60 EUR +0,06 % Lang & Schwarz

EINBECK (dpa-AFX) - Der Saatguthersteller KWS Saat will sein Wachstum in den kommenden Jahren beschleunigen. Bei der Rentabilität erwartet das Unternehmen bis zum Geschäftsjahr 2028 jedoch keine großen Sprünge. So dürfte diese bestenfalls auf dem derzeitigen Niveau verbleiben. Aktionäre dürfen sich dabei auf eine höhere Ausschüttungsquote freuen.

Die Aussagen kamen am Markt nicht gut an. Der Kurs der im SDax notierten Aktie verlor am Donnerstagvormittag mehr als zwei Prozent. Jahresbilanz und Ausblick lägen weitgehend im Rahmen der Erwartungen, bemerkte Oliver Schwarz von Warburg Research. Analyst Konstantin Wiechert von der Baader Bank monierte in einer ersten Reaktion, dass die Ergebniskennziffern die Erwartungen klar verfehlt hätten. Die klare Dividendenanhebung und der Ausblick ließen jedoch etwas Spielraum für seine Schätzungen.

KWS Saat strebt bis zum Geschäftsjahr 2028 ein jährliches organisches Umsatzplus von drei bis fünf Prozent an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Einbeck mitteilte. Dabei ausgeklammert sind Währungs- und Portfolioeffekte. Dabei setzt der Saatguthersteller auf den Ausbau von wachstumsstarken Bereichen wie etwa Gemüse und will die Entwicklung von Innovationen in der Pflanzenzüchtung beschleunigen. Ein deutlicher Anstieg der Mittelzuflüsse im vergangenen Jahr sowie eine sinkende Nettoverschuldung geben dem Unternehmen laut Finanzvorstand Jörn Andreas dabei auch Spielraum für Investitionen.

Im laufenden Jahr 2025/26 (per Ende Juni) erwartet der Konzern ein organisches Umsatzplus von rund drei Prozent und damit eines am unteren Rand der Mittelfristprognose. KWS begründete dies mit dem gedämpften Agrarumfeld sowie einem erwarteten Rückgang im Russland-Geschäft in Folge von Importrestriktionen.

Die Marge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll im laufenden Geschäftsjahr und auch mittelfristig 19 bis 21 Prozent erreichen. Im vergangenen Geschäftsjahr lag sie bei 20,9 Prozent.

Im vergangenen Jahr verzeichnete KWS Saat wegen sinkender Anbauflächen vor allem in Europa mit 1,68 Milliarden Euro einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Organisch wuchsen die Erlöse um ein Prozent, was etwas besser war als vom Unternehmen zuletzt avisiert. So hatte das Management die Umsatzprognose Mitte Mai gesenkt. Das Geschäft mit Gemüsesaatgut stieg dabei deutlich, leichtes Wachstum verzeichnete KWS bei Zuckerrüben. Umsatzrückgänge gab es bei Getreide und Mais.

Das Ebitda sank um 13,4 Prozent auf 350,5 Millionen Euro. Unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 140 Millionen Euro und damit rund ein Viertel weniger als im Vorjahr.

Die Zahlen beziehen sich dabei auf das fortgeführte Geschäft, nicht mehr enthalten ist das inzwischen verkaufte südamerikanische Mais- und Sorghumgeschäft. Hier erzielte KWS einen Veräußerungsgewinn von 96,4 Millionen Euro.

Wie KWS bereits am Vortag mitteilte, sollen Aktionäre daher eine deutlich höhere Dividende von 1,25 Euro je Aktie erhalten. Das sind 25 Cent mehr als im Vorjahr. Auch die Ausschüttungsquote erhöhte das Unternehmen und will nun 25 bis 30 Prozent des bereinigten Ergebnisses nach Steuern zahlen. Bislang lag die Quote bei 20 bis 25 Prozent./nas/err/stk

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