ROUNDUP

ProSiebenSat.1 mit Umsatzrückgang wegen anhaltender TV-Werbeflaute 13.05.2026, 13:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ProSiebenSat.1 Media 3,906 EUR +1,40 % Lang & Schwarz

Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 DE000PSM7770 hat auch zu Jahresbeginn den anhaltend schwachen TV-Werbemarkt zu spüren bekommen. Trotz des Umsatzrückgangs kehrte das Unternehmen aber dank Kostensenkungen operativ in die schwarzen Zahlen zurück. Das Management um Vorstandschef Marco Giordani bestätigte seine Jahresprognose. An der Börse drehte der Aktienkurs am frühen Nachmittag ins Plus.

Für die im SDax DE0009653386 gelisteten Papiere ging es zuletzt um gut 1 Prozent nach oben, vorangegangen war in der Spitze ein Abschlag von 1,5 Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Anteilsscheine allerdings gut ein Fünftel an Wert verloren, in den vergangenen zwölf Monaten sogar fast die Hälfte.

Laut Analyst Annick Maas vom US-Analysehaus Bernstein sind die deutschen TV-Konzerne träge ins Jahr gestartet. Dies sei angesichts des konjunkturellen Umfelds aber auch so erwartet worden. ProSiebenSat.1 habe im ersten Quartal jedoch schlechter abgeschnitten als der Konkurrent RTL.

Der Umsatz sank im ersten Quartal um 9,3 Prozent auf 775 Millionen Euro, wie die zum italienischen Medienkonzern MFE gehörende Sendergruppe am Mittwoch in Unterföhring mitteilte. Organisch, sprich bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, waren die Erlöse um 3 Prozent rückläufig.

Im Kerngeschäft Entertainment gingen die Werbeumsätze um zehn Prozent zurück. Während die klassische TV-Werbung rückläufig war, verzeichnete ProSiebenSat.1 mit digitaler Werbung bei Streaming-Angeboten oder Apps Zuwächse. Wachstumstreiber war dabei vor allem die Streaming-Plattform Joyn, die bei werbefinanzierten Angeboten deutlich zulegte.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg auf 44 Millionen Euro nach einem Verlust von 6 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Zurückzuführen sei dies auf Sparmaßnahmen und einen ergebnismindernden Sondereffekt im Vorjahr, hieß es. Auch wegen einer geringeren Steuerlast reduzierte sich der auf die Aktionäre entfallende Verlust unter dem Strich auf 41 Millionen Euro, ein Jahr zuvor waren es noch minus 60 Millionen gewesen.

ProSiebenSat.1 war im September 2025 vom italienischen Berlusconi-Konzern Media for Europe (MFE) übernommen worden. Im Oktober hatte der neue Mehrheitseigentümer das Spitzenmanagement der Senderkette ausgetauscht. Marco Giordani, zuvor MFE-Finanzvorstand, übernahm den Chefposten von Bert Habets. MFE besitzt auch Fernsehketten in Italien und in Spanien. Geplant ist der Ausbau zu einem europäischen Verbund.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,75
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GJ4K7V. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer