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Shell spürt Auswirkungen des Iran-Kriegs im Gas-Geschäft - Aktie fällt 08.04.2026, 10:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Öl- und Gaskonzern Shell GB00BP6MXD84 hat die Folgen des Iran-Krieges im ersten Quartal zu spüren bekommen. So beeinträchtigte der Konflikt die Gas-Liefermengen aus Katar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Bei einem iranischen Angriff in Katar war im März eine Gasaufbereitungsanlage des Konzerns beschädigt worden.

Nachdem die USA und Iran in der Nacht zum Mittwoch einen Waffenstillstand bekannt gegeben hatten, gab die Shell-Aktie am Morgen zuletzt um rund sechseinhalb Prozent nach. Seit Jahresbeginn hat sie allerdings gut ein Fünftel an Wert gewonnen, in den vergangenen zwölf Monaten sogar fast 40 Prozent.

Für Biraj Borkhataria von der kanadischen Bank RBC zeigt sich der Ölkonzern im laufenden Geschäft robust. Der deutliche Aufbau des Betriebskapitals spiegle das derzeit beispiellose Umfeld wider. Analyst Mark Wilson von Jefferies verwies auf ein starkes Raffinerie- und Handelsgeschäft.

Für das erste Quartal erwartet Shell bei der integrierten Gasproduktion nun 880.000 bis 920.000 Barrel Öl-Äquivalent und damit weniger als die bisher angepeilten 920.000 bis 980.000 Barrel. Das erwartete Volumen von Flüssigerdgas (LNG) dürfte 7,6 bis 8,0 Millionen Tonnen eher etwas höher ausfallen als zuletzt als Minimum angekündigt. Shell erklärte dies mit dem Hochlauf der LNG-Produktion in Kanada. Allerdings hatte der Konzern auch mit wetterbedingten Einschränkungen in Australien und LNG-Ausfällen in Katar zu kämpfen.

Bei der Ölförderung erwartet der Konzern nun 1,76 bis 1,86 Millionen Barrel pro Tag. Zuvor hatte Shell 1,70 bis 1,90 Millionen angepeilt. Die Raffinerie-Marge soll dabei etwas höher ausfallen als im vierten Quartal.

Die tatsächlichen Zahlen des ersten Quartals will Shell am 7. Mai veröffentlichen.

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