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Weitere Marktzulassung für Lucentis-Biosimilar von Formycon - Kursplus 05.06.2025, 10:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Novartis 124,36 EUR +0,05 % Lang & Schwarz

PLANEGG-MARTINSRIED (dpa-AFX) - Das Biotech-Unternehmen Formycon kann einen weiteren Zulassungserfolg verbuchen. Die Bayern dürfen in Brasilien künftig ihr Biosimilar Ranivisio für das Augenmedikament Lucentis vermarkten. Die brasilianische Zulassungsbehörde habe dem biotechnologisch hergestellten Produkt mit dem Wirkstoff Ranibizumab grünes Licht gegeben. Weitere Länder in der Region sollen folgen, Marktzulassungen seien bereits erteilt. Durch die sukzessive Markteinführung in Lateinamerika rechnet Formycon laut Mitteilung vom Donnerstag damit, "dass die Region mittelfristig einen nicht unerheblichen Umsatzbeitrag leisten wird". An der Börse kamen die Nachrichten gut an.

Die Aktie notierte am Vormittag mit einem Kursplus von knapp sechs Prozent an der Spitze des Kleinwerte-Index SDax. Damit setzt das Papier des Biosimilar-Herstellers seine jüngste Erholung fort. Allein das Wochenplus beläuft sich aktuell auf rund 16 Prozent - seit dem April-Tief hat die Aktie gar mehr als 40 Prozent hinzugewonnen.

Mit einem Kurs von zuletzt 27,75 Euro ist der Februar-Schock aber noch lange nicht verdaut, als die Aktie vom Niveau bei gut 50 Euro eingebrochen war. Seinerzeit hatte Formycon wegen unerwartet hoher Preisrabatte bei seinen Wirkstoffen auf dem wichtigen US-Markt hohe Abschreibungen angekündigt - unter anderem hatte dies auch das Geschäft mit dem Wirkstoff Ranibizumab betroffen.

Ranibizumab wird zur Behandlung verschiedener Augenerkrankungen eingesetzt, wie etwa die feuchte altersabhängige Makuladegeneration (AMD ). Der Wirkstoff gehört zu den sogenannten VEGF-Hemmern und bremst das für einige Augenkrankheiten schädliche Wachstum von neuen Blutgefäßen im Auge. Das Original-Medikament Lucentis wird von Novartis hergestellt.

Formycon hatte sein Biosimilar über Bioeq entwickelt, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der polnischen Polpharma Biologics. Das Mittel ist nach Unternehmensangaben bereits in 21 Ländern in Europa, Nordamerika und in der Mena-Region (Naher Osten und Südafrika) auf dem Markt.

In Brasilien, dem größten Gesundheitsmarkt in der Region, werden die Bayern das Lucentis-Biosimilar künftig über das dort ansässige Pharmaunternehmen Biomm verkaufen. Dabei verweist Formycon auf gute Aussichten: Allein der brasilianische Markt für die VEGF-Hemmer sei zuletzt auf einen Jahresumsatz von umgerechnet zirka 66 Millionen US-Dollar (rund 58 Mio Euro) gekommen und in den letzten drei Jahren stetig gewachsen, hieß es./tav/mis/stk

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