Rüstungskonzern lässt Gespräche mit Mercedes über Werk offen 18.05.2026, 17:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Mercedes-Benz Group 50,13 EUR -0,07 % TTMzero RT

Der Rüstungskonzern KNDS lässt offen, ob er mit Mercedes-Benz DE0007100000 über eine mögliche Übernahme des Werks in Ludwigsfelde in Brandenburg verhandelt. KNDS befinde sich im Wachstum und suche für den geplanten Hochlauf im Rüstungsbereich nach geeigneten Partnerunternehmen, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. "An Spekulationen zu möglichen Partnern beteiligen wir uns nicht."

Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, Mercedes-Benz spreche mit KNDS darüber, das Werk und einen Teil der rund 2.000 Mitarbeiter zu übernehmen. KNDS hat nach eigenen Angaben mit dem Unternehmen Dräxlmaier aus Sachsenheim (Baden-Württemberg) bereits einen Partner zur Unterstützung bei der Produktion des Panzers Boxer gefunden. Derzeit liefen noch Gespräche mit weiteren Kandidaten, sagte der Sprecher.

Mercedes-Benz will Ludwigsfelde "zukunftsfähig" ausrichten

Im Mercedes-Benz-Werk in Ludwigsfelde werden Baumuster des Transporters Sprinter und des E-Sprinters produziert. "Wir gehen davon aus, dass die Kundennachfrage nach diesen beliebten Fahrzeugen über das Jahr 2030 hinaus anhalten wird", sagte eine Sprecherin. "Bis dahin werden mehrere Varianten der aktuellen Sprinter-Generation (VS30) in Ludwigsfelde produziert." Mercedes will die Kosten der Transporter-Herstellung senken. Die IG Metall sah vor einigen Monaten Unsicherheit für die Zukunft des Werks.

Zu dem "Spiegel"-Bericht äußerte sich das Unternehmen nicht konkret. "Parallel führt die Geschäftsleitung Gespräche mit dem Betriebsrat zur zukünftigen Ausrichtung des Standorts, wobei verschiedene Optionen diskutiert werden", sagte die Sprecherin. Das Ziel sei eine zukunftsfähige Lösung für Ludwigsfelde, die die spezifischen Rahmenbedingungen des Standorts optimal nutze und die Interessen der Belegschaft bestmöglich berücksichtige. Spekulationen würden nicht kommentiert.

Laut "Spiegel" soll auch im Gespräch sein, dass KNDS zunächst einen Teil des Werks mietet und Militärfahrzeuge von KNDS sowie Vans von Mercedes parallel produziert werden. Der deutsch-französische Rüstungskonzern ging 2015 aus der Fusion des deutschen Panzerherstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter hervor. Die staatlichen Investitionen in Verteidigung und Rüstung nehmen auch in Deutschland zu.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,27
Hebel: 19
mit starkem Hebel
Ask: 0,95
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN81JE MG4HUM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

17:44 Uhr • Artikel • dpa-AFX

17:37 Uhr • Artikel • dpa-AFX

17:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

17:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer