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Rund 22 Prozent der Nutzfahrzeuge fallen beim TÜV durch 09.09.2026, 06:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Daimler Truck Holding 50,78 USD -2,30 % Nasdaq OTC

Etwas mehr als jedes fünfte Nutzfahrzeug ist zuletzt mit "erheblichen" oder sogar "gefährlichen" Mängeln bei der TÜV-Hauptuntersuchung durchgefallen. Das geht aus dem neuen Nutzfahrzeug-Report des TÜV-Verbands hervor. Die Mängelquote hat sich zuletzt kaum verändert.

Gleichzeitig werden die Fahrzeuge im Durchschnitt immer älter. Das Durchschnittsalter liegt inzwischen bei 8,9 Jahren - ein Jahr mehr als im TÜV-Report 2017. Der neue Report basiert auf 2,37 Millionen Hauptuntersuchungen in den Jahren 2024 und 2025. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Was am häufigsten kaputt war

Die Schwachstellen an den Fahrzeugen sind nach Aussage von Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, die altbekannten: "Ölfeuchte und Ölverlust nehmen mit steigendem Alter der Fahrzeuge zu. Austretendes Öl belastet die Umwelt und bei einem Unfall kann es brandbeschleunigend wirken. Besonders häufig werden Mängel an der Beleuchtung beanstandet, vor allem der hinteren."

Während in den Kategorien Kleintransporter (bis 3,5 Tonnen) und schwere Lkw (mehr als 18 Tonnen) bei fast 22 Prozent der Hauptuntersuchungen "erhebliche" oder sogar "gefährliche" Mängel festgestellt wurden, waren es bei mittleren Lkw (7,5 bis 18 Tonnen) lediglich 16,3 Prozent. Bei leichten Lkw (3,5 bis 7,5 Tonnen) fielen in 19,8 Prozent der Hauptuntersuchungen Mängel auf.

Mehr als 3,8 Millionen Nutzfahrzeuge in Deutschland gemeldet

Dem TÜV-Report zufolge ist die Zahl der in Deutschland gemeldeten Nutzfahrzeuge zuletzt Jahr für Jahr angestiegen. Mit Beginn des laufenden Jahres waren demnach knapp 3,9 Millionen solcher Fahrzeuge gemeldet - ein Anstieg von 34 Prozent seit dem Jahr 2017. 3,38 Millionen davon sind Kleintransporter bis 3,5 Tonnen. Während der Bestand an Lastwagen zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen zwischen 2017 und 2026 um 13 Prozent sank, ging er bei Lastern über 7,5 Tonnen im selben Zeitraum sechs Prozent nach oben.

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