Übernahmekampf

Commerzbank geht auf Unicredit zu 24.07.2026, 11:28 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Commerzbank 37,07 EUR +2,09 % TTMzero RT
UniCredit 80,47 EUR +0,92 % Lang & Schwarz

Im Übernahmekampf zwischen der Unicredit IT0005239360 und der Commerzbank DE000CBK1001 fordert der Aufsichtsratschef des Frankfurter Geldhauses die Italiener zu Gesprächen mit dem Management der Commerzbank auf. "Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Commerzbank haben mehrfach betont, dass sie dazu bereit sind", sagte Jens Weidmann dem "Handelsblatt" am Freitag. Damit scheint die Commerzbank ihren Abwehrkampf aufzugeben, nachdem die Unicredit nach ihrem Übernahmeangebot und weiteren Kaufoptionen auf knapp die Hälfte der Commerzbank-Anteile zusteuert.

"Auch wenn wir es uns anders gewünscht hätten, die Mehrheitsverhältnisse auf der nächsten Hauptversammlung sind klar", sagte Weidmann dem "Handelsblatt" weiter. "Jetzt geht es darum, in konstruktiven Gesprächen wichtige Eckpunkte für Mitarbeiter, Aktionäre und die Kunden der Bank festzulegen."

Die italienische Großbank hatte mit einem freiwilligen Übernahmeangebot bis Anfang Juli weitere rund 17,6 Prozent der Commerzbank-Papiere an Land gezogen. Zusammen mit den 26,77 Prozent, die die Unicredit schon zuvor hielt, steigt der Anteil damit rechnerisch auf 44,37 Prozent. Zudem haben die Italiener über Kaufoptionen Zugriff auf weitere 3,22 Prozent der Commerzbank-Aktien und könnten so auf 47,59 Prozent aufstocken.

Allerdings muss die Europäische Zentralbank dieser weiteren Aufstockung noch zustimmen. Diese Genehmigungen könnten bereits im vierten Quartal erfolgen, hatte die Unicredit anlässlich ihrer Halbjahreszahlen erst am Vortag mitgeteilt.

Die Italiener wollen dann nach eigenen Angaben versuchen, die Kontrolle über die Commerzbank durchzusetzen und ihre Strategiepläne "kurz danach" zu verwirklichen. Um dies zu erreichen, wollen sie - falls nötig - eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen.

Nach Angaben vom Donnerstag setzt die Unicredit nun auf eine "konstruktive Zusammenarbeit" mit der deutschen Regierung und Vertretern der Commerzbank-Belegschaft. Der deutsche Staat kontrolliert noch rund zwölf Prozent der Commerzbank-Aktien. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte erst vergangene Woche gesagt, dass die Regierung eine mögliche Fusion nicht verhindern werde.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,08
Hebel: 20,24
mit starkem Hebel
Ask: 5,46
Hebel: 7,52
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY472F VY09WT. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer