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US-Zölle auf Medikamente

Schweizer Branche sieht Bruch 26.09.2025, 10:26 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Pharmabranche ist nach der US-Zollankündigung von 100 Prozent auf Medikamentenimporte in die USA enttäuscht. Man habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den "Paradigmenwechsel", auf Pharmaprodukte Zölle zu erheben, zu verhindern, sagte René Buholzer, der Geschäftsführer von Interpharma, dem Verband der 23 forschenden Pharmaunternehmen, im Schweizer Radio SRF.

Historisch habe es bislang weltweit keine Zölle auf Medikamente gegeben, sagte er. "Weil es ja nicht Sinn macht, schwer kranke Menschen noch mit verteuerten Produkten zu versorgen, wo der Staat davon profitiert."

Womöglich nicht betroffen: Novartis und Roche

Die beiden größten Schweizer Pharmafirmen, Novartis und Roche, kommentierten die Zollankündigung auf Nachfrage zunächst nicht. Sie könnten aber mit besseren Konditionen davonkommen. Trumps Ankündigung gilt nur für Produkte von Firmen, die nicht in den USA produzieren. Beide hatten aber bereits im Frühjahr große Investitionen in den USA über die nächsten fünf Jahre angekündigt: Roche 50 Milliarden Dollar und Novartis 23 Milliarden Dollar. Roche baut im US-Bundesstaat North Carolina etwa eine neue Produktionsstätte für Produkte gegen Fettleibigkeit.

Die Schweizer Wirtschaft ist seit August bereits durch 39 Prozent Zölle auf US-Exporte belastet. Einige exportierende Firmen haben deshalb Kurzarbeit angemeldet. Die Pharmaindustrie war davon ausgenommen. Pharmaprodukte machen 50 Prozent der Exporte in die USA aus. Das trägt zum großen Handelsbilanzüberschuss bei, der Auslöser für die Verhängung der hohen Zölle war. In der Schweiz trägt Pharma zehn Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Medikamentenpreise könnten in Europa steigen

Abgesehen von den Zöllen verlangt der US-Präsident auch eine Senkung der Preise für Medikamente. Er wirft der Branche vor, Amerikaner auszunehmen. "Es ist Tatsache, dass amerikanische Patienten einen großen Teil der Innovationen bezahlen", räumte der Chef von Novartis, Vas Narasimhan, ein.

Das liegt unter anderem daran, dass dort anders als in Europa nicht der Staat oder Krankenkassen die Preise mit den Firmen aushandeln. Private Versicherer verhandeln einzeln mit Firmen. Dafür gibt es ein komplexes System mit Zwischenhändlern. Änderungen würden zu Preissteigerungen in Europa führen, sagte er der "Neuen Zürcher Zeitung". Die Medikamentenpreise seien diesseits des Atlantiks viel zu tief./oe/DP/stk

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