Die Energie-Wende eskaliert:
Lithium zieht an, und American Critical sitzt genau darauf
Anzeige
WDH

Aktien New York Ausblick: Wenig Bewegung vor Zinsentscheid und Tech-Zahlen 29.04.2026, 15:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Dow Jones 48.909,48 PKT -0,47 % Ariva Indikation
US Tech 100 27.077,99 PKT +0,16 % Ariva Indikation

(Im vorletzten Absatz, letzter Satz wurde eine Angabe ergänzt)

NEW YORK (dpa-AFX) - An den US-Börsen zeichnet sich zur Wochenmitte eine uneinheitliche, aber insgesamt wenig bewegte Eröffnung ab. Im Fokus stehen die erst nach Börsenschluss angekündigten Quartalszahlen der Tech-Giganten Alphabet US02079K3059, Microsoft US5949181045, Amazon US0231351067 und Meta US30303M1027. Noch im Handelsverlauf wird zudem die US-Notenbank Fed ihre Zinsentscheidung bekanntgeben.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Börsenstart taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 US6311011026 nach dem Rücksetzer vom Vortag 0,2 Prozent höher auf 27.074 Punkte. Damit nimmt der technologielastige Auswahlindex tendenziell wieder Kurs auf neue Bestmarken - die letzte hatte er zu Wochenbeginn aufgestellt, ebenso der marktbreite S&P 500 US78378X1072. Den Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 erwartet IG am Mittwoch 0,1 Prozent tiefer bei 49.086 Punkten.

Nach einem kritischen Medienbericht über OpenAI, der am Dienstag für deutliche Kursverluste bei Chip- und anderen Technologiewerten gesorgt hatte, wolle er sehen, wie es mit dem Wachstum der Tech-Größen abseits des KI-Forschungsunternehmens aussehe, schrieb Angelo Zino, Aktienanalyst bei CFRA Research. Er gehe indes davon aus, dass dieses stark ausfallen werde, "und ich glaube, dass diese Unternehmen in den nächsten paar Quartalen in der Lage sein werden, sich von OpenAI weg zu diversifizieren".

In einem durch den Iran-Krieg verunsicherten Umfeld wird die Fed ihre Leitzinsen voraussichtlich zum dritten Mal in Folge nicht verändern. Auch der anhaltende politische Druck durch US-Präsident Donald Trump dürfte sie nicht zu einer Leitzinsänderung bewegen. "Ein wichtiges Argument gegen eine Zinssenkung dürfte die jüngste Preisentwicklung sein", schreibt Commerzbank-Experte Bernd Weidensteiner. Im Fokus steht zudem der bald anstehende Wechsel an der Notenbank-Spitze.

Eine Vielzahl von Unternehmen berichtete am Mittwoch schon vor dem Börsenstart über ihre Geschäftsentwicklung. Die Aktien von Seagate KYG7945J1040 steuerten mit einem vorbörslichen Kurssprung von gut 15 Prozent auf ein Rekordhoch zu. Der Hersteller von Festplattenlaufwerken übertraf sowohl mit den Zahlen für das vergangene als auch mit dem Ausblick auf das laufende Quartal die Erwartungen. Ähnlich sah es beim Halbleiterhersteller NXP aus, dessen Titel mit plus 21 Prozent den höchsten Stand seit ihrem Rekord im Juli 2024 erreichen würden.

Beim Brennstoffzellen-Spezialisten Bloom Energy US0937121079 zeichnet sich mit einem Kurssprung von 18 Prozent eine weitere Rekordjagd ab. Er punktete bei den Anlegern mit einem angehobenen Jahresumsatzziel.

Die Aktien von Visa US92826C8394 verteuerten sich dank überraschend guter Quartalszahlen um 5,6 Prozent. Zum Umsatzwachstum, das dem Zahlungsdienstleister zufolge so stark ausfiel wie seit 2022 nicht mehr, schrieb die US-Investmentbank Goldman Sachs, Visa habe mehr als die übliche Umsatzüberraschung geliefert.

Für die Papiere von T-Mobile US US8725901040 ging es um 2,7 Prozent hoch. Die US-Tochter der Deutschen Telekom DE0005557508 gewann im ersten Quartal deutlich mehr neue Kunden hinzu als erwartet. Für das Jahr ist das Unternehmen hier nun optimistischer als bisher.

Biogen US09062X1037 trotzte einer Senkung der Jahresprognose für das Ergebnis je Aktie - die nach Verlusten zuletzt stabilisierten Titel des Biotech-Unternehmens verteuerten sich um weitere 1,6 Prozent.

Dagegen sackten die Aktien von Robinhood US7707001027 um fast 12 Prozent ab. Der Finanzdienstleister verschreckte die Anleger mit einem 18-prozentigen Anstieg der Ausgaben zum Jahresauftakt.

GE Healthcare US36266G1076 droht mit einem Kursrückgang um 6,6 Prozent ein Tief seit April vergangenen Jahres. Der Medizintechnikkonzern schraubte sein Ziel für das bereinigte Jahresergebnis je Aktie nach unten. Dass Booking den Jahresausblick wegen der Auswirkungen des Nahostkonflikts senkte, brockte dem Betreiber von Online-Reiseportalen ein vorbörsliches Minus von 5,5 Prozent ein.

Bei Teradyne US8807701029 zeichnen sich mit fast minus 10 Prozent weitere Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Rekordhoch ab. Der Hersteller von Testsystemen für Mikroprozessoren und weiteren elektronischen Bausteinen konnte die Anleger mit seinem Ausblick nicht überzeugen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 2,56
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 7,76
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW1K18 GU4LG9. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
News-Kommentare
Thema
1 Ölpreis zieht an - Trump droht dem Iran erneut Hauptdiskussion
2 Zahl der Geburten in Deutschland auf niedrigstem Stand der Nachkriegszeit Hauptdiskussion
3 KI-Nutzung in Deutschland nimmt rasant zu Hauptdiskussion
4 Klingbeil plant härtere Gangart gegen Steuerbetrüger Hauptdiskussion
5 Freiheitspreis für Waigel - Verleihung am Tegernsee Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer