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Eine neue Studie zeigt auf, wie sich die Berichterstattung über den Lundin-Prozess im Laufe von drei Jahren verändert hat - und stellt fest, dass sich die Berichterstattung direkt aus dem Gerichtssaal von der Berichterstattung aus der Ferne unterscheidet 13.07.2026, 07:35 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

EQS-News: Media Impact / Schlagwort(e): Rechtssache/Sonstiges
Eine neue Studie zeigt auf, wie sich die Berichterstattung über den Lundin-Prozess im Laufe von drei Jahren verändert hat - und stellt fest, dass sich die Berichterstattung direkt aus dem Gerichtssaal von der Berichterstattung aus der Ferne unterscheidet

13.07.2026 / 07:35 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Eine vergleichende Übersicht über die Berichterstattung aus Schweden, der Schweiz und dem Ausland über das Stockholmer Verfahren, veröffentlicht von Media Impact unter info.lundinsudanlegalcase.com

GENF, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Media Impact SA, ein in Genf ansässiger Spezialist für Medienarbeit, hat heute eine vergleichende Medienanalyse veröffentlicht, in der untersucht wird, wie sich die Berichterstattung über den Stockholmer Prozess gegen Ian Lundin und Alexandre Schneiter zwischen der Eröffnung der Verhandlung am 5. September 2023 und ihrem Abschluss am 28. Mai 2026 entwickelt hat. Die Studie ist ab sofort unter info.lundinsudanlegalcase.com verfügbar.

 

Media Impact Logo

 

In der Untersuchung werden 41 auffindbare Artikel aus 16 schwedischen, schweizerischen und internationalen Medien über vier verschiedene Phasen des Verfahrens hinweg bewertet, wobei eine Bewertungsskala von −2 (stark anklagend) bis +2 (verteidigungsfreundlich) verwendet wird. Die Bewertungen messen die redaktionelle Gewichtung, nicht die rechtliche Wahrheit, und die Studie lässt ausdrücklich keine Rückschlüsse auf Schuld, Unschuld oder ein voraussichtliches Urteil aus der Darstellung in den Medien zu.

Die zentrale Erkenntnis betrifft eine sich vergrößernde Diskrepanz zwischen zwei Berichterstattungsbereichen. Über alle bewerteten Artikel hinweg entwickelte sich die Darstellung von einer vorwiegend anklagenden Tendenz im Jahr 2023 (Durchschnitt −0,67) über eine größere Komplexität der Beweislage im Jahr 2024 (0,00), gefolgt von einer vorübergehenden negativen Umkehrung im Jahr 2025 vor dem Hintergrund von Vorwürfen der Zeugenbeeinflussung (−0,63) bis hin zu einer Pluralisierung der Narrative im Jahr 2026 (+0,36) – und endete insgesamt nahe am neutralen Wert (+0,07). Die kleine Gruppe von Reportern, die über längere Zeiträume hinweg persönlich an den Anhörungen in Stockholm teilnahm, schloss die Verfahren jedoch mit einer deutlich positiveren Einschätzung zugunsten der Verteidigung ab (+0,50), nachdem sie sich bereits 2024 von der allgemeinen Presse abgesetzt hatte.

„Im Gerichtssaal und in den Zeitungen wurde nicht immer über denselben Prozess berichtet", so das Fazit der Studie. Darin wird argumentiert, dass Leser, die die Berichterstattung nur sporadisch verfolgten, eine Darstellung vorfanden, die von Meilensteinen der Anklage und Einschüchterungsvorwürfen geprägt war, während diejenigen, die das Verfahren kontinuierlich verfolgten, miterlebten, wie die Beweise systematisch angefochten wurden.

Die Studie weist ausdrücklich auf ihre Grenzen hin. Es handelt sich um eine vergleichende Übersicht über öffentlich zugängliche Berichterstattung – nicht um eine wissenschaftliche Veröffentlichung, eine juristische Beurteilung oder einen Ersatz für die Originalquellen, zu deren direkter Konsultation die Leser hier aufgefordert werden. Jede Berichterstattung, die nach ihrer Einschätzung auf ein bestimmtes Ergebnis hindeutet, wird als journalistische Analyse und nicht als gerichtliche Feststellung eingestuft. Es wurde noch kein Urteil gefällt: Das Bezirksgericht Stockholm wird voraussichtlich im Dezember 2026 sein Urteil verkünden, und beide Angeklagten bestreiten die Vorwürfe.

„Wir haben die öffentlich zugänglichen Informationen an einem Ort zusammengetragen und offen bewertet, wobei jeder Artikel mit einem Datum versehen und verlinkt ist", sagte Rohan Sant, Geschäftsführer von Media Impact SA. „Die Leser können unsere Interpretation anhand der Originalquellen überprüfen und ihre eigenen Schlussfolgerungen ziehen. Entscheidend ist nicht, ob die Berichterstattung richtig oder falsch war, sondern dass die Journalisten, die Monat für Monat im Gerichtssaal saßen, den Fall anders einschätzten als diejenigen, die aus der Ferne darüber berichteten. Diese Abweichung verdient Beachtung."

Die vollständige Analyse, die Methodik und die Bewertung der einzelnen Artikel sind unter info.lundinsudanlegalcase.com verfügbar. 

Über Media Impact
Media Impact SA ist eine Agentur für Medienarbeit und Kommunikation mit Sitz in Genf, Schweiz, die Organisationen in den Bereichen Pressearbeit, Medienstrategie und Öffentlichkeitsarbeit berät.

Media Impact SA führte diese Analyse im Rahmen eines Kommunikationsauftrags durch, der mit der Verteidigung im Stockholmer Verfahren in Zusammenhang stand. Die vollständige Methodik der Studie, die Bewertungsskala und die Quellenangaben zu jedem einzelnen Artikel wurden veröffentlicht, damit die Leser die Darstellung selbst beurteilen können.

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