3 Dinge, die ziemlich sicher zu keinem guten Ende kommen 23.12.2022, 08:41 Uhr von Aktienwelt360

Nicht jede Investition kommt zu einem guten Ende, das ist mal klar. Es gibt Aktien, der Kauf man bereut. Oder Ansätze, die man verworfen hat. Tendenziell neige ich dazu zu sagen, dass Investoren, die unternehmensorientiert investieren und dabei langfristig am Ball bleiben, weniger Dinge bereuen. Aber das mag man so oder so sehen.

Heute wollen wir einen Blick auf drei Dinge werfen, die ziemlich sicher zu keinem guten Ende kommen. Zumindest, wenn die Investitionsthesen sich dann doch nicht so entwickeln, wie man es denn wollte.

Kein gutes Ende: Meme- und Hype-Aktien

Ein erster Ansatz, der in der Regel zu keinem guten Ende kommt, sind Meme- und Hype-Aktien. Häufig performen gerade solche Aktien, über die jeder spricht, über eine kurze Phase alle Aktienmärkte aus. Es sind die Reichmacher. Bis sie es eben nicht mehr sind.

Zuletzt sind es teilweise Unternehmen gewesen, die weder ein gutes Geschäftsmodell noch ein nachhaltiges Fundament besessen haben, die die Investoren in die Höhe hypten. Irgendwann kommt jedoch der Blick für das Fundamentale. Beziehungsweise für die Realität. Was dann passiert, ist in der Regel klar. Nämlich, dass sich der Mainstream-Markt wieder von den Aktien zurückzieht, die Gewinne werden mitgenommen. Ein Kartenhaus, das in sich zusammenfällt, ist in der Regel die Folge.

Es nimmt daher selten ein gutes Ende, wenn man spät auf die beliebtesten Aktien oder Hype-Aktien setzt. Meme-Aktien sind es zuletzt gewesen, die in diese Kategorie hineinpassten. Besser, man meidet sie. Primär vor allem, weil die Investitionsthese häufig einfach auf einer beliebten Aktie basiert, die womöglich weiter steigen könnte.

Man versteht nicht, was man eigentlich kauft

Eine zweite Sache, die in der Regel zu keinem guten Ende kommt, ist das Nichtverstehen von Aktien oder Produkten. Das ist eigentlich zweierlei. Es gibt exotische Dinge wie Optionen oder CFDs, bei denen die Rahmenbedingungen komplexer sind. Wer nicht so richtig weiß, wann was passiert, der weiß nicht einmal, wann man welche Belohnung einstreicht oder wann man sich welchem Risiko aussetzt.

Aber das Ende bei Aktien kann ebenso tricky sein. Wer eine Investitionsthese nicht versteht, der weiß nicht einmal: Worauf muss ich eigentlich bei Quartalszahlen achten? Was ist der operative Erfolg, welches Merkmal muss eintreten? Wir müssen die Unternehmen kennen und verstehen und sollten überprüfen können, wann wir gegebenenfalls verkaufen. Oder auch, wann sich die Risiken zeigen.

Häufig kommt das zu keinem guten Ende, weil die Investoren entscheidende Dinge übersehen. Aber selbst wenn es zu einem guten Zwischenfazit kommt: Wie sollen wir wissen, wann wir verkaufen müssen und wann die Investitionsthese überhaupt ausgereizt ist?

Kein gutes Ende: Dinge ohne Wert

Zu guter Letzt können wir sagen, dass Dinge ohne Werte in der Regel zu keinem guten Ende kommen. Es gibt Unternehmen und Aktien, die wir dazuzählen können. Manchmal sind es einige Pennystocks, die eigentlich nichts mehr wirklich verbriefen. Oder Aktien von Unternehmen, die pleite sind. Was sollten wir dort noch holen?

Teilweise können wir das zum Beispiel auch auf Krypto-Assets projizieren. Nicht in jedem Fall, was definitiv nicht bedeutet, dass jede Kryptowährung zu einem guten Ende kommt. Aber Investoren sollten sich stets fragen: Wo sind wirkliche Werte vorhanden? Und welchen Preis bin ich bereit, für einen gewissen Wert zu bezahlen?

Der Artikel 3 Dinge, die ziemlich sicher zu keinem guten Ende kommen ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)


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