Wie du dir 2026 deinen Urlaub von der Dividende zahlen lassen könntest! 20.02.2026, 07:30 Uhr von Aktienwelt360

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Allianz 449,95 USD -0,06 % Nasdaq OTC
Coca-Cola 80,47 USD -0,01 % AMEX
Johnson & Johnson 243,36 USD -0,74 % AMEX
Microsoft 401,59 USD +0,18 % AMEX

Stabile Dividenden zählen für viele Anleger – mich eingeschlossen – zu den attraktivsten Bausteinen einer langfristigen Vermögensplanung. Gerade in Zeiten schwankender Zinsen und unsicherer Konjunkturaussichten rückt die Dividendenstrategie stärker in den Fokus.

Die Grundidee ist einfach: Unternehmen beteiligen ihre Aktionäre mit Dividenden regelmäßig am Gewinn. Sind diese Ausschüttungen hoch genug, könnten sie theoretisch laufende Ausgaben wie Reisen oder Freizeit finanzieren.

Bei einer konservativen Berechnung wird schnell klar, welche Größenordnungen hierfür notwendig sind. Wenn du beispielsweise jährlich 2.000 Euro für Urlaub aus Dividenden generieren möchtest und langfristig eine durchschnittliche Netto-Dividendenrendite von vier Prozent erreichst, benötigst du einen Kapitalstock von ungefähr 50.000 Euro, aus dem dein Urlaub jährlich finanziert wird.

Dieser Ansatz wirkt auf den ersten Blick attraktiv, erfordert jedoch Disziplin, Geduld und Risikobewusstsein. Besonders wichtig ist es, den Blick in die Zukunft zu richten, denn nur ganz wenige Aktien bieten aktuell eine Einstiegsrendite von netto 4 %. Aber auch auf die Qualität kommt es an.

Herleitung anhand realistischer Dividendenwerte

Viele klassische Dividendenaktien zahlen dabei seit Jahren stabil hohe Ausschüttungen und erhöhen diese sogar noch. Zu ihnen zählen beispielsweise die Allianz (WKN: 840400), Coca-Cola (WKN: 850663), Johnson & Johnson (WKN: 853260), Microsoft (WKN: 870747) oder Procter & Gamble (WKN: 852062). Fast alle sind Dividenden Könige.

Historisch gesehen bewegen sich deren Dividendenrenditen meist zwischen zwei und fünf Prozent. Aktuell sind es mit ein bis zwei Prozent deutlich weniger.

Dennoch: Wenn du beispielsweise ein breit gestreutes Portfolio mit durchschnittlich 3,5 % Rendite aufbauen würdest, würdest du bei einer Anlage von 70.000 Euro etwa 2.450 Euro Bruttodividende pro Jahr erhalten. Nach Steuern bleibt zwar weniger übrig, aber der Betrag kommt den 2.000 Euro schon sehr nahe. Kommen wir nun zum unangenehmen Teil dieser Strategie.

Dividenden sind nicht risikolos

Dividenden wirken zwar stabil, sind aber keine Garantie. Unternehmen können Ausschüttungen jederzeit kürzen oder sogar komplett streichen, insbesondere in Krisenjahren.

So auch während der Pandemie. Hier mussten viele eigentlich solide Firmen ihre Dividenden reduzieren, um ihre Liquidität zu sichern. Zudem schwanken Aktienkurse unabhängig von Dividenden.

Wenn du also aufgrund von Liquiditätsengpässen verkaufen musst, kann ein Kursrückgang schnell mal die gesamte Strategie gefährden. Dividenden sind daher eher ein Einkommensbaustein als eine alleinige Urlaubsversicherung. Dennoch zeigt sich bei längerer Betrachtung ein anderes Bild.

Fokus auf zukünftige Dividendenentwicklung

Entscheidend ist weniger die aktuelle Rendite als die zukünftige Dividendenfähigkeit eines Unternehmens. Es zeigt sich nämlich, dass Unternehmen mit stabilen Cashflows, tiefen Burggräben, einem moderaten Verschuldungsgrad und Wachstumspotenzial ihre Dividenden langfristig häufig erhöhen.

Das tun sie nicht aus Spaß, sondern weil sie es können. Ihre Gewinne steigen langfristig und damit die Grundlage für Ausschüttungen.

Besonders wichtig sind daher Kennzahlen wie die Ausschüttungsquote und das Gewinnwachstum. So können aus ein paar hundert Euro über Jahre hinweg Tausend Euro und mehr werden.

Wer Dividenden clever nutzt, kann sich damit reale Lebensqualität finanzieren. Der Schlüssel liegt jedoch in Geduld, Diversifikation und dem Blick nach vorne statt nur auf die aktuelle Auszahlung.

Der Artikel Wie du dir 2026 deinen Urlaub von der Dividende zahlen lassen könntest! ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Frank besitzt Aktien von Allianz, Coca-Cola, Johnson & Johnson, Microsoft und Procter & Gamble. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien der Allianz, von Johnson & Johnson und Microsoft.

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