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Meta Platforms

Wie ein digitaler Assistent das Abhängigkeitsproblem lösen soll 01.10.2026, 09:42 Uhr von DZBank

Meta Platforms: Wie ein digitaler Assistent das Abhängigkeitsproblem lösen soll
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Meta Platforms: Wie ein digitaler Assistent das Abhängigkeitsproblem lösen soll


Das Werbegeschäft bildet das Rückgrat von Meta Platforms, während das Management mit hohen Investitionen neue Geschäftsfelder aufbaut. Der im September 2026 vorgestellte KI-Agent Muse soll eine tiefere Interaktion ermöglichen und Einnahmequellen abseits der Werbung erschließen. Ausgaben von bis zu 145 Mrd. USD im Jahr 2026 fordern Anleger, auch wenn Experten das Umsatzwachstum positiv bewerten.

Digitales Werbefundament trifft auf Strategiewechsel

Das Geschäftsmodell von Meta Platforms stützt sich traditionell auf die Monetarisierung von Nutzerdaten durch zielgerichtete digitale Werbung. Dieser Bereich sorgt für ein stabiles Fundament, was sich im zweiten Quartal 2026 in einem Umsatzanstieg von 27,96 % auf 60,80 Mrd. USD zeigte. Gleichzeitig wird ein struktureller Wandel sichtbar. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringer aus, was auf hohe Ausgaben für Rechenzentren und Künstliche Intelligenz zurückzuführen ist. Die Sparte Reality Labs verzeichnete im zweiten Quartal operative Einbußen von 4,62 Mrd. USD. Anleger beobachten eine Übergangsphase, in der das Anzeigengeschäft die riskante Expansion in Wearables und Infrastruktur finanziert.



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Marcus Landau
Marcus Landau, Derivate-Experte der DZ BANK, ist seit 2003 in der Zertifikate- und Derivatebranche tätig und erstellt regelmäßig Analysen rund um die Aktien- und Rohstoffmärkte, die er mit spannenden Zertifikate-Ideen verknüpft.





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