Westafrika im Goldfieber

Desert Gold mittendrin 13.03.2026, 14:38 Uhr von MediaFeed

Westafrika im Goldfieber: Desert Gold mittendrin
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Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
B2Gold 4,27 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Desert Gold Ventures 0,0835 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Barrick Mining Corporation 37,16 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Neben der möglichen Produktion sieht das Management weiterhin Exploration als zentralen Wachstumsmotor für den Unternehmenswert.

Sieht man sich den Aktienkurs von DESERT GOLD (TSX-V: DAU / WKN: A14X09) an, so kommt man zum Schluss, dass sich die letzten zwei Jahre fast niemand für das Papier interessiert hat. Die Notierung dümpelte ab März 2024 bis Anfang 2026 zwischen 0,06 und 0,08 CAD (kanad. Dollar).

 

Doch seitdem es Ende 2025 ein Update zur vorläufigen ökonomischen Studie (PEA) und dann im Februar 2026 eine massiv überzeichnete Privatplatzierung gab, ist plötzlich Leben in der Bude, und der Kurs konnte unter regelmäßig hohem Volumen auf über 0,13 CAD ansteigen.

 

Wir begleiten Desert Gold weiterhin auf dem Weg in Richtung Produktion, die lt. dem Unternehmen schon in rund 6 Monaten starten soll.

 

Westafrika: Mali stabilisiert sich – Elfenbeinküste erlebt Bergbau-Boom

Der Goldsektor in Westafrika sorgt aktuell wieder für Aufmerksamkeit bei Investoren. Während es zuletzt Spannungen zwischen Bergbaukonzernen und der Regierung in Mali gab, deuten jüngste Entwicklungen darauf hin, dass sich die Situation zunehmend stabilisiert. Gleichzeitig entwickelt sich die Elfenbeinküste zu einem der dynamischsten Goldmärkte Afrikas.

Gerade für Explorationsunternehmen wie DESERT GOLD (TSX-V: DAU / WKN: A14X09) mit Projekten in diesen Regionen ist das Umfeld damit wieder deutlich attraktiver geworden.
 

 

Barrick-Konflikt sorgt für Schlagzeilen – Entspannung zeichnet sich ab

In den vergangenen Monaten standen die Beziehungen zwischen der Regierung von Mali und großen Bergbauunternehmen im Fokus. Besonders betroffen war der kanadische Goldriese Barrick Mining, der mit seinem riesigen Loulo-Gounkoto-Minendistrikt zu den wichtigsten Goldproduzenten des Landes gehört.

Die Regierung hatte zeitweise Druck auf internationale Betreiber ausgeübt – unter anderem durch Exportbeschränkungen und regulatorische Maßnahmen. Der Konflikt sorgte kurzfristig für Unsicherheit im Bergbausektor.

Doch inzwischen deutet vieles auf eine Deeskalation und eine Rückkehr zu stabileren Verhältnissen hin. Gespräche zwischen Unternehmen und Regierung haben Fortschritte gemacht, und der Betrieb der wichtigen Minenkomplexe soll wieder in geregelte Bahnen gelenkt werden.

Barrick erlangte bereits am 18. Dezember 2025 wieder die operative Kontrolle. Der Betrieb wurde noch im Dezember wieder aufgenommen.

Für die Branche ist das ein wichtiges Signal: Mali bleibt trotz politischer Herausforderungen eines der bedeutendsten Goldländer Afrikas.

Ebenfalls positiv: Mali wurde im März auf der PDAC 2026 in Toronto als attraktiver Investitionsstandort präsentiert — Der Goldproduzent B2Gold hat den Standort Mali auf der PDAC 2026 auffällig positiv hervorgehoben.

B2Gold-Länderdirektor Birama Cissé nahm am 2. und 3. März in Toronto an der Roundtable-Diskussion über Geschäftsmöglichkeiten in Westafrika teil und präsentierte die Fekola-Mine als Vorzeigeprojekt kanadischer Investitionen in Mali. Er betonte die gute Zusammenarbeit mit den malischen Behörden und bezeichnete Mali ausdrücklich als attraktiven Bergbaustandort mit Potenzial für internationale Partner.

Auch die kanadische Gesellschaft Roscan Gold plant eine Anfangsinvestition von 219 Millionen US-Dollar für den Bau einer Goldmine am Kandiolé-Projekt in Westmali. Der Barrick-Fall zeigt zudem, dass Mali kompromissbereit ist und den Bergbau nicht zerstören will.

 

Desert Gold mittendrin im produktiven Goldgürtel

Für Explorationsunternehmen wie Desert Gold ist diese Entwicklung besonders relevant.

Das Hauptprojekt des Unternehmens – das SMSZ-Projekt – liegt direkt auf der Senegal-Mali Shear Zone, einer der produktivsten Goldstrukturen des Kontinents. Entlang dieser geologischen Formation befinden sich mehrere große Minen internationaler Produzenten.

Die Region hat bereits Millionen Unzen Gold hervorgebracht, und große Teile der Struktur gelten weiterhin als unterexploriert. Eine Stabilisierung des regulatorischen Umfelds in Mali könnte daher auch das Investoreninteresse an Explorern in dieser Region wieder erhöhen.

 


Quelle: Desert Gold Ventures
 

 

Elfenbeinküste: Der neue Gold-Hotspot Westafrikas

Während Mali an Stabilität arbeitet, erlebt die Nachbarregion einen regelrechten Boom im Bergbausektor.

Desert Gold betreibt hier das Tiegba Goldprojekt.

Die Côte d’Ivoire positioniert sich zunehmend als eines der attraktivsten Bergbauländer Afrikas.

Internationale Produzenten investieren massiv in neue Projekte. So plant etwa Resolute Mining hunderte Millionen Dollar für die Entwicklung neuer Goldminen.

Mehrere neue Explorations- und Produktionslizenzen wurden vergeben, und die Regierung arbeitet aktiv daran, den Bergbau als strategischen Wirtschaftszweig auszubauen.

Für Investoren bedeutet das: Westafrika bleibt eine der spannendsten Goldregionen weltweit.

 

Zwei Länder – ein wachsender Goldtrend

Die aktuellen Entwicklungen zeigen ein klares Bild:

Mali

  • geopolitisch komplex, aber weiterhin extrem rohstoffreich
  • Spannungen mit Bergbauunternehmen scheinen sich zu entspannen
  • große Goldminen und bedeutende Explorationsgebiete

     

Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste)

  • politisch stabiler Bergbaustandort
  • stark steigende Investitionen
  • neue Großprojekte in Entwicklung
     

Für Explorationsunternehmen mit Projekten in beiden Ländern eröffnet sich damit ein interessantes Szenario: eine Region mit enormem geologischem Potenzial und zunehmender Aufmerksamkeit der globalen Bergbauindustrie.

 

In einem soeben erschienenen Exklusiv-Video-Interview mit Moderatorin Lyndsay Malchuk gibt Jared Scharf, CEO von Desert Gold interessante Einblicke in das Unternehmen.
 


Quelle: Screenshot YouTube


Zum Interview: Entweder auf den Screenshot klicken oder hier: https://www.youtube.com/watch?v=dd2rbdGuZDo

Angesichts steigender Goldpreise und der anhaltenden Bedeutung Westafrikas als Hotspot für neue Entdeckungen setzt Desert Gold auf eine zweigleisige Strategie: den Ausbau einer kleinen Gravitationsanlage in Mali sowie die Durchführung von Bohrungen in zwei der ergiebigsten Gesteinsgürtel des Kontinents. In diesem ausführlichen Interview erläutert Jared die jüngste überzeichnete Finanzierung des Unternehmens, die Wirtschaftlichkeit ihrer PEA, die Bohrstrategie für 2026, die ein erhebliches Ressourcenwachstum ermöglichen soll, und das ungenutzte Potenzial ihres Projekts in der Elfenbeinküste.

 

Was lernen wir aus dem oben verlinkten Interview?

 

1. Westafrika bleibt ein globaler Gold-Hotspot

Im Interview wird zunächst betont, dass Westafrika weiterhin zu den wichtigsten Goldregionen der Welt gehört. Länder wie Mali, Côte d’Ivoire und Senegal beherbergen zahlreiche große Goldminen.

Das Hauptprojekt von Desert Gold liegt entlang der Senegal-Mali Shear Zone (SMSZ) – einer der produktivsten Goldstrukturen Afrikas. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich große Minen von internationalen Produzenten wie Barrick, B2Gold und Endeavour.

Der CEO erklärt, dass diese geologische Struktur Millionen Unzen Gold hervorgebracht hat und deshalb weiterhin enormes Explorationspotenzial besitzt.

 

2. Das SMSZ-Projekt in Mali

Wie wir bereits wissen ist das Flaggschiff von Desert Gold das große SMSZ-Projekt in West-Mali.

Wichtige Punkte aus dem Interview:

  • Das Projekt erstreckt sich über rund 38 km Streichlänge entlang der Goldstruktur.
     
  • Es wurden bereits über 1 Mio. Unzen Gold in verschiedenen Kategorien identifiziert.
     
  • Mehrere Goldzonen wurden entdeckt, viele davon sind noch nicht vollständig abgegrenzt.


Der Fokus des Unternehmens liegt darauf, zusätzliche Ressourcen zu definieren und neue Zonen zu entdecken, um das Projekt wirtschaftlich weiterzuentwickeln.

 

3. Strategie: Von Explorer zum Produzenten

Ein wichtiger Punkt ist die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens.

Desert Gold verfolgt einen Ansatz, bei dem zunächst kleinere, kostengünstige Produktionsanlagen aufgebaut werden könnten, um:

  • relativ schnell Cashflow zu generieren
  • weitere Exploration selbst zu finanzieren
  • Verwässerung durch Kapitalerhöhungen zu reduzieren
     

Dieser modulare Ansatz wird im Interview als „Schritt Richtung Produzentenstatus“ beschrieben.

 

4. Exploration als großer Kurstreiber

Neben der möglichen Produktion sieht das Management weiterhin Exploration als zentralen Wachstumsmotor für den Unternehmenswert.

Wichtige Punkte:

  • Große Teile des Landpakets sind noch kaum gebohrt.
  • Neue Entdeckungen entlang der Struktur könnten die Ressource deutlich erweitern.
  • Besonders interessant sind neue Targets entlang der SMSZ-Trendlinie.
     

Die Strategie ist daher eine Kombination aus:

  1. Ressourcen erweitern
  2. bestehende Zonen weiter definieren
  3. neue Entdeckungen machen

 

5. Weitere Projekte – Elfenbeinküste

Im Interview wird auch das Projekt Tiegba in der Elfenbeinküste erwähnt.

Hier liegt eine große Goldanomalie, die historisch identifiziert wurde, aber bisher kaum getestet wurde.

Das Management sieht hier das Potenzial für eine komplett neue Goldentdeckung, die langfristig einen erheblichen Unternehmenswert schaffen könnte.

 

6. Makro-Umfeld für Gold

Ein weiterer Teil des Gesprächs dreht sich um das Marktumfeld:

  • Der Goldpreis bleibt langfristig stark.
  • geopolitische Unsicherheiten erhöhen die Nachfrage nach Gold.
  • große Produzenten benötigen ständig neue Projekte und Ressourcen.


Dadurch werden Explorationsunternehmen in produktiven Regionen wie Westafrika strategisch interessant.

 

Fazit des Interviews

Das Management positioniert Desert Gold als Unternehmen mit zwei zentralen Werttreibern:

Kurzfristig:

  • mögliche erste Produktion aus kleineren Projekten in Mali
  • Cashflow-Generierung
     

Langfristig

  • große Explorationsmöglichkeiten entlang der Senegal-Mali Shear Zone
  • potenzielle neue Entdeckungen in Côte d’Ivoire
     

Die Kombination aus großem Landpaket, etablierter Goldregion und Explorationspotenzial soll langfristig erheblichen Unternehmenswert schaffen.

 

Wer noch tiefer in die Story eintauchen möchte – Die konkreten Pläne für die Produktion und die Zahlen zur PEA haben wir im Artikel vom 25. Februar für Sie (hier im Link) zusammen gefasst.

 

 

Die BASICS und HIGHLIGHTS von DESERT GOLD VENTURES (TSX-V: DAU / WKN: A14X09)

 

 Rund 40% aller Aktien sind lt. Angaben des Unternehmens in Händen von Management / Insidern und dem engsten Kreis. Ein starker Vertrauensbeweis!

 Exploration auf dem Tiegba Projekt wird vorangetrieben

 Eine neue PEA zum SMSZ-Projekt wurde im November 2025 vorgelegt

 Aktuelle sehr niedrige Bewertung von unter 30 USD/oz Gold, während Übernahmen in diesem Goldgebiet seit dem Jahr 2012 bei im Schnitt mit 73 USD/oz stattgefunden haben

 Aktuelle Resource: 1,079 Mio. Unzen mit durchschnittlich 1,15 g/t Gold. Potential für Steigerung vorhanden

 Minenlegende Ross Beaty hält rund 3% aller Aktien, Merk Investments (große und renommierte Fondsgesellschaft auf Kalifornien) hält rund 7% aller Aktien

 Zu den Projektnachbarn zählen u.a. Barrick Mining, Endeavour Mining, B2 Gold, und Allied Gold Corp, für die von Zijin Mining Anfang 2026 ein Übernahmeangebot vorgelegt wurde

 Mit einer riesigen Fläche von 440 qkm hält man das größte Landpaket in der sog. "Senegal Mali Shear Zone (SMSZ), welches noch nicht von einem Major kontrolliert wird


 

MAJORS WIE BARRICK, ALLIED GOLD, B2 GOLD UND ENDEAVOUR MINING IN DIREKTER NACHBARSCHAFT

Die Nachbarschaft rund um die 440 Quadraktilometer umfassende SMSZ-Liegenschaft von Desert Gold in Mali liest sich wie ein Who-is-Who der Branche und kann sich damit mehr als sehen lassen. Zahlreiche Vorkommen und bereits aktive Goldminen befinden sich in nahezu direkter Schlagdistanz. Darunter z.B: Loulo (Barrick Mining) mit 9,8 Mio. Unzen Gold, Fekola (B2 Gold) mit 7,6 Mio. Unzen Gold oder Sadiola (Allied Gold) mit 7,3 Mio. Unzen Gold.

 


Quelle: Desert Gold Ventures – Das SMSZ Projekt in guter Gesellschaft
 

Während die angrenzenden Firmen wie Barrick Mining (Market Cap: 101 Milliarden CAD), B2 Gold (Market Cap: 9,3 Milliarden CAD) und Allied Gold (Market Cap: 5,4 Milliarden. CAD) bereits ordentliche Bewertungen haben, kommt DESERT GOLD VENTURES gerade mal auf einen Börsenwert von 46 Mio. CAD.

 

Weitere Informationen über Desert Gold Ventures finden Sie auf der Website: www.desertgold.ca

 

Quellenangaben (falls nicht bereits oben im Text genannt):

 

 

 

  • Dies ist keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung –

 

 

Mit besten Grüßen

Daniel Schaad

explorercheck.de


 

Disclaimer/Interessenskonflikt: Der Herausgeber von explorercheck.de (Daniel Schaad) hält derzeit keine Aktien von Desert Gold Ventures.

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