shareribs.com - Kupfer-Longs steigen leicht, Rohöl-Longs gehen zurück - CoT-Report 13.05.2024, 08:42 Uhr von shareribs

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Gold 4.545,77 USD -2,34 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Öl (Brent) 108,49 USD +1,87 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Silber 1 Unze Fixing 76,20 USD -8,71 % ARIVA Indikation Rohstoffe
Mais CBOT Rolling 449,41 USDc -3,84 % ARIVA Indikation Rohstoffe
shareribs.com - New York 13.05.2024 - US-Finanzinvestoren haben ihre Netto-Longpositionen in US-Rohstoffen zuletzt deutlich ausgebaut. Dabei wurden die Longs in Kupfer leicht aufgestockt, die Longs in Rohöl hingegen abgebaut. Die Netto-Shortpositionen in Mais wurden mehr als halbiert.

Wie die Commodity Futures Trading Commission am Freitag mitteilte, haben spekulative Finanzinvestoren ihre Netto-Long-Positionen in zwölf in den USA gehandelten Rohstoffen in der Woche zum 7. Mai auf 224.468 Kontrakte mehr als verdreifacht.

Der Goldpreis verzeichnete die stärkste Performance seit fünf Wochen. Gestützt wurde das gelbe Metall von schwächeren US-Arbeitsmarktdaten, die erneut Spekulationen über eine Lockerung der US-Geldpolitik anheizten. In den Prognosen des FedWatch Tools spiegeln sich diese Spekulationen bislang jedoch nicht wider. Eine Zinssenkung wird weiterhin erst im September wahrscheinlicher als eine Stagnation. Als möglichen Hinweis auf eine Abkühlung des Marktes werteten Analysten die Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. 231.000 Anträge wurden gestellt, nach 209.000 in der Vorwoche. In der neuen Handelswoche werden die US-Inflationsdaten für April erwartet, die das Potenzial haben, alle Gedankenspiele über eine vorzeitige Lockerung zu zerstören.

Die spekulativen Finanzanleger reduzierten ihre Netto-Longpositionen bei Gold um 2,4 Prozent auf 163.132 Kontrakte, während bei Silber ein leichter Anstieg der Netto-Longpositionen um 3,4 Prozent auf 34.914 Kontrakte zu verzeichnen war. Bei Platin sind die Anleger mit 5.436 Kontrakten netto long, während die Netto-Shortpositionen bei Palladium mit 11.813 Kontrakten stagnierten.

Einen deutlichen Rückgang der Netto-Longpositionen gab es bei US-Rohöl. Die Kontrakte wurden um 32 Prozent auf 117.651 reduziert. Die Ölpreise standen unter dem Eindruck eines festeren US-Dollars, der durch Aussagen zur Geldpolitik noch verstärkt wurde. So hatte ein Vertreter der US-Notenbank am Freitag deutlich gemacht, dass es offen sei, ob die Zinsen in den USA hoch genug seien, um die Inflation zu bremsen. Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass die Ölpreise noch längere Zeit unter Druck bleiben. Ohnehin steht Anfang Juni das Treffen der OPEC+-Staaten an, bei dem deutlich werden dürfte, dass eine anhaltende Ölpreisschwäche zu weiteren Maßnahmen der Förderländer führen dürfte. Eine Verlängerung der bestehenden Kürzungen von 2,2 Mio. über den Juni hinaus gilt bereits als gesetzt.

Bei Kupfer war zuletzt eine leichte Konsolidierung zu beobachten. Das rote Metall pendelt weiterhin um die Marke von 10.000 USD. Dabei ist der Preis in London seit Jahresbeginn um rund 16 Prozent gestiegen, während an der Comex in Chicago ein Plus von 21 Prozent zu verzeichnen ist. Diese Divergenz der Notierungen hat dazu beigetragen, dass sich die Warenströme für Kupfer verändert haben. Vor allem Reexporte aus China in den US-Markt sind derzeit für Investoren interessant. Gleichzeitig haben die chinesischen Importeure ihre Rohkupfereinfuhren im April leicht auf 438.000 Tonnen reduziert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bedeutet dies aber immer noch ein Plus von 7,5 Prozent. Die Importe von Kupferkonzentrat lagen mit 2,35 Millionen Tonnen um 11,9 Prozent höher als vor einem Jahr. Die spekulativen Finanzinvestoren bauten ihre Netto-Longpositionen in Kupfer um 2,6 Prozent auf 65.966 Kontrakte aus.

Die Netto-Shortpositionen in Mais wurden in der vergangenen Woche um 53 Prozent auf 102.513 Kontrakte reduziert. Die Marktteilnehmer sehen derzeit einige Risiken für die Versorgung in diesem Jahr. Die Netto-Shortpositionen bei Weizen gingen um 12 Prozent auf 42.360 Kontrakte zurück, bei Sojabohnen fielen die Netto-Shortpositionen um 72 Prozent auf 41.453 Kontrakte.


Quelle: shareribs.com / CFTC
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