shareribs.com - Ölpreise bleiben schwach - US-Rohölbestände sinken 08.05.2025, 10:30 Uhr von shareribs

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shareribs.com - London 08.05.2025 - Die Ölpreise bewegen sich leicht nach oben, bleiben aber auf dem tiefsten Stand seit vier Jahren. Die EIA meldete für die vergangene Woche einen Rückgang der Lagerbestände, die Nachfrage in den USA sinkt.

Wie die Energy Information Administration gestern mitteilte, sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche um 2,0 Mio. Barrel auf 438,4 Mio. Barrel gesunken. Damit liegen die Lagerbestände um sieben Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Die Benzinvorräte stiegen um 0,2 Mio. Barrel und liegen damit knapp unter dem Fünf-Jahresschnitt. Die Bestände an Destillaten gingen um 1,1 Mio. Barrel zurück und liegen 13 Prozent unter dem Fünf-Jahresdurchschnitt.

Die strategischen Rohölbestände stiegen um 0,6 Mio. Barrel auf 399,1 Mio. Barrel.

Die US-Raffinerien setzten zuletzt 16,1 Mio. Barrel/Tag ab, die Auslastung lag bei 89 Prozent. Die Benzinproduktion stieg auf 9,7 Mio. Barrel/Tag, die Destillatproduktion legte um 41.000 auf 4,7 Mio. Barrel/Tag zu.

Die Ölförderung in den USA sank zuletzt um 98.000 auf 13,367 Mio. Barrel/Tag. Die Importe stiegen um 557.000 auf 6,056 Mio. Barrel/Tag, die Exporte sanken um 115.000 auf 4,006 Mio. Barrel/Tag.

Die Nachfrage nach Ölprodukten in den USA lag im Durchschnitt der letzten vier Wochen bei 19,8 Mio. Barrel/Tag und damit um 0,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Nachfrage nach Benzin stieg um 3,5 Prozent auf 8,9 Mio. Barrel/Tag, die Nachfrage nach Kerosin um 16,4 Prozent.

Die Ölpreise stehen weiterhin unter dem Einfluss der steigenden OPEC+-Produktion. Hinzu kommen Konjunktursorgen, die eine schwächere Nachfrage erwarten lassen.

Die Hoffnungen der Marktteilnehmer ruhen derzeit auf möglichen Gesprächen zwischen China und den USA. Diese wurden zwar allgemein begrüßt, jedoch ließen die USA verlauten, dass sie keine Zollsenkungen vornehmen werden, um Verhandlungen aufnehmen zu können.

Die US-Notenbank ließ den Leitzins unverändert und teilte mit, dass man abwarten wolle, bis die Auswirkungen der Zölle deutlicher sichtbar werden.

Brent-Rohöl steigt um 0,3 Prozent auf 61,33 USD/Barrel, WTI-Rohöl kann 0,5 Prozent auf 58,34 USD/Barrel hinzugewinnen.

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