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Dow stabil erwartet trotz neuer Angriffe in Nahost 09.07.2026, 14:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran werden die US-Aktienmärkte am Donnerstag moderat im Plus erwartet. Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial US2605661048 0,03 Prozent höher auf 52.365 Punkte. Den technologielastigen Nasdaq 100 US6311011026 sieht IG 1,05 Prozent im Plus bei 29.560 Zählern.

Nach den massiven Luftangriffen des US-Militärs wächst im Iran die Sorge vor einer Rückkehr zum offenen Krieg. Die USA bombardierten nach eigenen Angaben rund 90 militärische Ziele. Es war die zweite Nacht in Folge, in der es Angriffe gab. Die Revolutionsgarden, Irans einflussreiche Militärorganisation, reagierten erneut mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte in den beiden mit Washington verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain.

Allerdings erklärte US-Präsident Donald Trump nach seiner Rückkehr vom Nato-Gipfel, der Iran habe Kontakt aufgenommen und wolle "unbedingt ein Abkommen schließen". Der Iran hat sich jedoch noch nicht zu neuen Gesprächen geäußert.

Für die Aktien von Pepsico US7134481081 ging es im vorbörslichen Handel um 2,2 Prozent abwärts. Der Lebensmittel- und Getränkehersteller hatte für das zweite Quartal einen unerwartet hohen bereinigten Gewinn je Aktie ausgewiesen. Allerdings musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang von zwei Prozent im nordamerikanischen Lebensmittelgeschäft hinnehmen. Zudem überschattet Analysten zufolge der Konflikt der USA mit dem Iran den Ausblick des Brauseproduzenten.

Die Papiere von Levi Strauss US52736R1023 verloren nach Quartalszahlen und Ausblick vorbörslich 4,5 Prozent. Die Anleger seien vom Ausmaß des verbesserten Jahresausblicks des Jeans-Herstellers enttäuscht gewesen, obwohl der Quartalsgewinn die durchschnittliche Analystenschätzung übertroffen habe, hieß es. Levi Strauss meldete für das zweite Quartal ein Umsatzplus von 8 Prozent und einen bereinigten Nettogewinn von 110 (Vorjahr 89) Millionen US-Dollar.

Die Anteilsscheine von Ionis Pharmaceuticals US4622221004 brachen vorbörslich um 21 Prozent ein. Als Grund dafür wurde eine gescheiterte Spätphasenstudie für das gemeinsam mit Astrazeneca GB0009895292 entwickelte Medikament Wainua genannt, das Herzprobleme bei Patienten mit einer seltenen Herzerkrankung nicht verhindern konnte. Die Titel von Alnylam Pharmaceuticals US02043Q1076, Hersteller eines konkurrierenden Medikaments gegen Kardiomyopathie, schnellten um 18 Prozent hoch.

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