Anzeige
+++Rekordquartalsumsatz von 20,5 Mio. C$: - ein Plus von 170 % gegenüber dem Vorquartal+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Fed-Protokoll, Job-Schock und Frankreich-Risiko

Jetzt wird es an den Börsen spannend 05.10.2026, 06:46 Uhr von WH Selfinvest

Nach dem überraschend schwachen US-Arbeitsmarktbericht startet die Börse mit einer völlig neuen Ausgangslage in die Handelswoche. Im September entstanden außerhalb der Landwirtschaft lediglich 29.000 neue Stellen – deutlich weniger als erwartet –, zudem wurden die Beschäftigungszahlen der Vormonate nach unten revidiert. Damit ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Fed-Zinserhöhung bereits im Oktober innerhalb weniger Tage von mehr als 60 Prozent auf unter 20 Prozent gefallen. Die Wall Street reagierte zuletzt entsprechend gemischt: Während der Nasdaq die vergangene Woche noch mit einem kleinen Plus beendete, gaben S&P 500 und Dow nach. Für Anleger stellt sich jetzt die entscheidende Frage: Reicht der schwächere Arbeitsmarkt aus, um die Zinssorgen nachhaltig zu bremsen – oder bleibt die Inflation zu hartnäckig für eine echte Entwarnung?

Die erste Antwort könnte bereits am Montag kommen. Mit dem ISM-Dienstleistungsindex für September steht ein wichtiger Gradmesser für den größten Teil der US-Wirtschaft auf dem Programm. Besonders interessant werden erneut die Komponenten Beschäftigung und Preise: Im August lag der Preisindex noch bei hohen 72,6 Punkten. Am Dienstag folgen die US-Handelsbilanz, am Mittwoch wird es dann mit dem Protokoll der September-Sitzung der Fed besonders spannend. Die Minutes sollen zeigen, wie groß die Unterstützung innerhalb der Notenbank für die jüngste Zinserhöhung tatsächlich war – und unter welchen Bedingungen weitere Schritte folgen könnten. Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten dürfte jede Passage zu Inflation, Beschäftigung und weiteren Zinsschritten auf die Goldwaage gelegt werden. 

Auch Europa liefert zum Wochenstart neuen Zündstoff. Frankreichs Schulden- und Haushaltsprobleme rücken immer stärker in den Mittelpunkt der Märkte. Der Euro fällt auf den tiefsten Stand seit rund 17 Monaten, während der Renditeabstand zwischen französischen und deutschen zehnjährigen Staatsanleihen auf mehr als 150 Basispunkte gestiegen ist. Damit entsteht für den DAX ein zusätzlicher Risikofaktor: Aus den bisherigen Sorgen um Inflation und US-Zinsen könnte sich zunehmend auch eine europäische Schulden- und Vertrauensdebatte entwickeln. Gleichzeitig bleibt der Ölpreis mit Brent bei mehr als 100 Dollar je Barrel ein potenzieller Inflationsbeschleuniger. OPEC+ hat am Wochenende beschlossen, die Förderziele für November unverändert zu lassen; trotz höherer Exporte aus dem Nahen Osten halten Probleme bei Transport, Versicherung und Raffineriekapazitäten die Energiepreise hoch.

Bei den Unternehmen beginnt unterdessen langsam die Q3-Berichtssaison. Am Dienstag berichtet Constellation Brands, am Mittwoch folgt Levi Strauss. Am Donnerstag rückt mit PepsiCo ein erster großer Konsumkonzern in den Mittelpunkt. Erwartet werden rund 25 Milliarden Dollar Quartalsumsatz und etwa 2,30 Dollar Gewinn je Aktie. Besonders genau dürften Anleger auf Absatzmengen, Preissetzungsmacht und die Entwicklung des nordamerikanischen Geschäfts achten. Am Freitag folgt Delta Air Lines – und damit ein wichtiger Test für Reise- und Konsumnachfrage. Neben Buchungen, Ticketpreisen und Premium-Reisen dürfte angesichts des Ölpreises über 100 Dollar vor allem die Entwicklung der Treibstoffkosten entscheidend werden.

Auch makroseitig bleibt die zweite Wochenhälfte interessant. Am Donnerstag liefern die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe einen ersten neuen Check, ob sich die Schwäche des Arbeitsmarktes fortsetzt. Am Freitag folgt das vorläufige Verbrauchervertrauen der University of Michigan für Oktober einschließlich der wichtigen Inflationserwartungen der Verbraucher. Nach zuletzt nur 48,1 Punkten bleibt die Stimmung der US-Haushalte ausgesprochen schwach. Gleichzeitig startet die eigentliche Berichtssaison bereits in der kommenden Woche mit den großen US-Banken – PepsiCo, Delta und Levi Strauss könnten deshalb schon jetzt einen ersten Eindruck davon vermitteln, wie robust Gewinne, Margen und Konsum im dritten Quartal tatsächlich geblieben sind.

Im Webinar „Wochenausblick Börse“ ordnen wir ein, ob DAX, Dow, S&P 500 und Nasdaq nach den überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten wieder durchstarten können – oder ob hohe Renditen, Ölpreise und neue Sorgen um Frankreich die nächste Belastungsprobe auslösen. Wir analysieren das Fed-Protokoll, den ISM-Dienstleistungsindex, die neuesten Arbeitsmarktsignale und die ersten wichtigen Quartalszahlen von PepsiCo, Levi Strauss und Delta Air Lines. Natürlich werfen wir auch einen Blick auf Gold, Öl und Bitcoin, besprechen zentrale Unterstützungen und Widerstände und zeigen, wo Trader und Anleger in dieser Handelswoche Chancen und Risiken besonders genau beobachten sollten. Zusätzlich analysieren wir wie gewohnt die Wunschaktien der Teilnehmer.

Melden Sie sich jetzt für dieses spannende Webinar kostenfrei an!

Termin: Montag, 05.10.2026 10:30 Uhr


Kostenloses E-Book zur Space Economy (SpaceX, Rocket Lab, Raumfahrt ETFs uvm.)

Deep-dive Aktienanalyse zu NVIDIA

Tägliche Webinare für Trader und Anleger

Aktuelle Marktanalysen

Kostenlose Demo


Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.

Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.



k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer