Anzeige
+++China kartiert den Meeresboden. Das Pentagon fordert Nickel. Ein Unternehmen mit 27 Millionen CAD Bewertung hat soeben reagiert.+++

Deutsche Post Aktie am schwanken! Reform und Warnstreiks bereiten Sorgen! 30.01.2023, 14:08 Uhr von BörsenNEWS.de

Deutsche Post Aktie am schwanken! Reform und Warnstreiks bereiten Sorgen!
© / Bild: pixabay.com
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DHL Group 49,77 EUR -0,21 % Lang & Schwarz

Politiker fordern ein niedrigeres Briefporto, wenn es bei Reform des Postgesetzes zur Erleichterung der Post kommen sollte und der Briefversand sich verlängert. Außerdem sorgen Warnstreiks der Postmitarbeiter weiterhin für Unruhe, denn auch Zeitschriftenverlage fordern von der Deutschen Post eine verlässlichere Zustellung ihrer Magazine.

Politik über die Reform!

Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Eckpunktepapier veröffentlicht, wonach die Pflicht zur möglichst schnellen Briefbeförderung aufgeweicht oder sogar abgeschafft werden sollte. Das Papier ist eine Diskussionsgrundlage für die anstehende Reform des Postgesetzes, das zuletzt 1999 grundlegend verändert worden ist. Bisher muss die Post 80 Prozent der Briefe am nächsten Werktag zustellen und 95 Prozent der Briefe am übernächsten Werktag. Aus Sicht des Ministeriums ist so eine Vorgabe aber nicht mehr zeitgemäß. Sollte die 80-Prozent-Pflicht kippen, würde sich die durchschnittliche Wartezeit auf Briefe verlängern. Der Konzern könnte dann Kosten senken, weil er weniger Zeitdruck hätte. Ein niedrigeres Briefporto fordern auch viele Politiker! Das Briefporto steigt mittlerweile alle drei Jahre. 2019 verteuerte sich der Inlandsversand eines Standardbriefs um 10 Cent auf 80 Cent, 2022 zog das Porto um 5 Cent auf 85 Cent an. Anfang 2025 läuft das jetzige Porto aus, nach geltenden Regeln wird es dann wohl steigen.

Teil der Reformdebatte ist auch die Frage, ob es zukünftig eine Art Zwei-Klassen-Post geben sollte – also teurere schnelle Briefe und billigere langsame Briefe. Wie genau so ein System aussehen könnte, ist noch unklar.

Warnstreiks gehen weiter

Unterdessen gingen die Warnstreiks bei der Post am Samstag weiter. Rund 13 500 Beschäftigte hätten an den Warnstreiks in verschiedenen Regionen Deutschlands teilgenommen, sagte ein Sprecher der Deutschen Post am Samstag in Bonn. Das sei etwas mehr als ein Drittel der Belegschaft in den betroffenen Standorten. Verdi-Angaben zufolge beteiligten sich 18 000 Postler. Eine Ausfallquote von 20 Prozent bei Paketen und 9 Prozent bei Briefen entstand durch die Warnstreiks. Die Gewerkschaft fordert 15 Prozent mehr Lohn und Gehalt für die rund 160 000 Tarifbeschäftigten im Bereich Post & Paket Deutschland. Begründet wird die Forderung unter anderem mit der Inflation. Tatsächlich wurde im vergangenen Jahr nur etwa ein Sechstel des Betriebsgewinns der Deutschen Post DHL mit Briefen und Paketen in Deutschland erzielt, beim Personal liegt dieser Anteil hingegen bei circa einem Drittel. Deutlich profitabler als das Stammgeschäft sind für die Post längst die weltweiten Express- und Frachtgeschäfte. Gewerkschafter fordern dennoch auf eine kräftige Entgelterhöhung für die Belegschaft im deutschen Stammgeschäft, also der Brief- und Paketbeförderung. Die Arbeitsbelastung der Postler sei hoch, betont Andreas Henze von Verdi Baden-Württemberg.

Die Aktie der Deutschen Post

Die Aktie der Deutschen Post liegt aktuell bei 39,35 Euro und damit bei einem Minus von 1,62 Prozent.

Deutsche Post Aktie

Die Aktie des Unternehmens liegt 25,12 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch, das bei 52,66 Euro lag. Das 52-Wochen-Tief betrug 29,68 Euro.

Zeitschriftenverlage fordern Zuverlässigkeit!

Zeitschriftenverlage fordern von der Deutschen Post eine verlässlichere Zustellung ihrer Magazine. Der Bundesgeschäftsführer des Medienverbands der freien Presse, Stephan Scherzer, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Über 90 Prozent der Aboauflage der Zeitschriften sind auf die Post angewiesen.“ Die Post hatte in den vergangenen Monaten mit einer Beschwerdewelle zu kämpfen. Bei der Bundesnetzagentur machten so viele Bundesbürger wie noch nie ihrem Ärger über verlorene oder verspätete Sendungen Luft. Ein Post-Sprecher sagte am Montag, man habe die „Qualität in der Zustellung deutlich verbessern und die Anzahl der Reklamationen senken“ können. Das betreffe auch die Zustellung von Presseerzeugnissen. Hierzu stehe man im engen Austausch mit den Verlagen. Mit Blick auf die Zustelltage habe man mehrfach gesagt, dass man weiterhin an sechs Tagen die Woche zustellen werde.

 

/PG

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,28
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 1,03
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GU7P0W GU7VJS. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer