Gold kommt nach US-Arbeitsmarkbericht unter die Räder

Ist diese Goldminenaktie bereits ein Kauf? 06.06.2026, 09:00 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Gold kommt nach US-Arbeitsmarkbericht unter die Räder: Ist diese Goldminenaktie bereits ein Kauf?
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Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Kinross Gold 22,76 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz
Gold 4.330,11 USD ±0,00 % Forex

Starker US-Arbeitsmarktbericht schürt Zinsängste

Der US-Arbeitsmarktbericht für Mai strotzte vor Stärke. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft lag mit 172.000 fast doppelt so hoch, wie die Erwartungen. Die Entwicklung der Stundenlöhne blieb im Rahmen der Erwartungen, fiel aber kräftiger aus als im Vormonat. Die Sorge vor einer restriktiveren Geldpolitik der Fed bekam entsprechend neue Nahrung. Die Märkte reagierten gewohnt - die Anleiherenditen gingen nach oben. So eroberten die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen die Marke von 4,5 Prozent zurück. Zuvor notierten sie deutlich darunter. Der US-Dollar-Index bekam ebenfalls Oberwasser. Die Aktienmärkte „litten“ unter der neuen Gemengelage. Die Edelmetalle gingen hingegen regelrecht in die Knie. 

Der Goldpreis taumelte in Richtung 4.300 US-Dollar. Doch Silber erwischte es noch heftiger. Der Silberpreis rauschte unter die eminent wichtige Marke von 70 US-Dollar.

Den Edelmetallen könnte nach dem Debakel vom Freitag ein schwieriger Wochenauftakt bevorstehen. Sollte es zu Wochenbeginn keine Stabilisierung geben, muss mit weiteren Abgaben gerechnet werden. Übergeordnet könnte es für Gold nun in den Preisbereich 4.100 US-Dollar / 4.000 US-Dollar gehen. Bei Silber sollte eine Ausdehnung der Bewegung auf 61 US-Dollar nun nicht überraschen.

Wenig überraschend ging es auch für die Produzentenaktien am Freitag mehrheitlich stramm bergab. Auch die Aktie des kanadischen Goldproduzenten Kinross Gold musste Federn lassen.

Chartanalyse

Kinross Gold – Ist diese Goldminenaktie bereits ein Kauf?

Die Aktie des kanadischen Goldproduzenten Kinross Gold (WKN: A0DM94 | ISIN: CA4969024047 | Ticker-Symbol: KIN2) geriet am Freitag massiv unter Druck.

Der zuletzt noch zu beobachtende Erholungsversuch scheiterte im Bereich von 42 CAD. Als Folge der Goldpreisschwäche setzte die Produzentenaktie zurück und muss nun aufpassen, nicht unter die eminent wichtige Unterstützung von 35,9 CAD zu setzen. Sollte es dazu kommen, wäre das ein herber Rückschlag. Die aktuelle Abwärtsdynamik mahnt zur Vorsicht. So würde ein Rücksetzer unter die 35,9 CAD weiteres Abwärtspotenzial in Richtung 30 CAD eröffnen. Um das Chartbild zu stabilisieren, bedarf es eines Vorstoßes über die 42 CAD. 

Bn-Redaktion/mt
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