Der Dax zog auch am gestrigen Mittwoch (28.12.) ruhig seine Kreise, wenngleich es ihm nach wie vor nicht gelingt, die Marke von 14.000 Punkten entscheidend unter Druck zu setzen. Ob in den letzten Handelstagen des Jahres noch Entscheidendes passieren wird, bleibt abzuwarten. Aktuell fehlen schlichtweg die Impulse.

Auch unsere beiden heutigen Protagonisten Deutsche Telekom und Deutsche Post ringen nach frischen Impulsen. Beide Aktien werden nach wie vor von Konsolidierungsszenarien dominiert. Bleiben wir zunächst bei der Aktie der Deutschen Telekom.

Deutsche Telekom – Aktie in Handelsspanne gefangen.

Dass es den Aktien in der aktuellen Situation schwer fällt, Aufwärtsmomentum zu kreieren, verdeutlichte auch der Umstand, dass die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750 | ISIN: DE0005557508 |Ticker-Symbol: DTE) eine positive Analysteneinstufung nahezu komplett ignorierte.

Deutsche Telekom Aktie

Bereits in unserer letzten Kommentierung zur Deutschen Telekom vom 21.12. thematisierten wir, dass Goldman Sachs zuvor das Kursziel von 23,5 Euro auf 25,0 Euro anhob und die Einstufung der Aktie auf „buy“ beließ. Nun stieß Barclays ins gleiche Horn. Die britische Investmentbank hob ihr Kursziel ebenfalls von 23,5 Euro auf 25,0 Euro an und bestätigte noch einmal ihre Einstufung der Aktie mit „overweight“. Die Deutsche-Telekom-Aktie zeigte sich davon unbeeindruckt. Die Aktie steckt zwischen zwei überaus dominanten Kursbereichen fest. Auf der Oberseite limitiert der Widerstandsbereich von 19,4 Euro / 19,7 Euro, auf der Unterseite die Unterstützungszone 18,6 Euro / 18,5 Euro, die zudem von der 200-Tage-Linie verstärkt wird. Belastbare charttechnische Signale werden sich erst einstellen, sollte die Deutsche Telekom einen dieser Kursbereich über- bzw. unterschreiten. Insofern bleibt Geduld vorerst eine gefragte Tugend. Börsendienst FAST BREAK mit dem neuen, kostenlosen Themenreport „Die Crash-Strategie“. Jetzt anfordern.

Deutsche Post – Unterstützung hält (noch).

Unsere letzte Kommentierung (21.12.) zur Aktie der Deutschen Post (WKN: 555200 | ISIN: DE0005552004 | Ticker-Symbol: DPW) überschrieben wir mit „Ist der Boden erreicht?“. Die Aktie hatte zum damaligen Zeitpunkt große Mühe, der Korrekturwelle den Schwung zu nehmen und die Zone 35 Euro / 34 Euro erfolgreich zu verteidigen.

Deutsche Post Aktie

Die gute Nachricht vorweg. Die Deutsche Post konnte auch zuletzt die Zone 35 Euro / 34 Euro verteidigen. Die weniger gute Nachricht lautet allerdings, dass es der Aktie bislang nicht gelingt, für Entlastung zu sorgen. Hierzu müsste es zumindest über die 38 Euro gehen. Die 38 Euro in Verbindung mit den 40 Euro bilden aktuell die zentrale Widerstandszone. Diesen Kursbereich gilt es zu überwinden. Auf der Unterseite könnte es prekär werden, sollte die Deutsche Post, die 34 Euro aufgeben müssen. In diesem Fall sind weitere Abgaben in Richtung 32,8 Euro bzw. 30,0 Euro zu erwarten.

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

 

Börsennews-Redaktion  extern / TM

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Allianz und Münchener Rück – Neuer Schwung muss her!

Der Dax attackierte im gestrigen Dienstagshandel (27.12.) mit Vehemenz den Bereich um 14.000 Punkte. Ein nachhaltiger Vorstoß über diese Marke wollte ihm jedoch noch nicht gelingen. Der Handel in den letzten Handelstagen des Jahres muss ohne gravierende Impulse seitens relevanter Konjunkturdaten auskommen.

Die Marktakteure orientieren sich stattdessen an der aktuellen Nachrichtenlage und hier gab es zuletzt durchaus positive Signale aus China. Die chinesische Regierung hat weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt. Kommen wir noch einmal kurz auf die aktuelle charttechnische Lage im Dax zu sprechen. Auf dem aktuellen Niveau befindet sich der Dax mehr oder weniger im „Niemandsland“. Während auf der Oberseite der Bereich um 14.500 Punkte die „heiße“ Zone darstellt, ist es auf der Unterseite der Bereich um 13.500 Punkte.

Auch unsere beiden heutigen Protagonisten Allianz und Münchener Rück suchen nach neuen Impulsen. Beide Werte sind gegenwärtig in Seitwärtskonsolidierungen gefangen. Bleiben wir zunächst bei der Allianz. weiterlesen 

 

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