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Energiekosten

RWE sieht überraschend wenig Preisdruck 14.07.2026, 18:06 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Energiekosten: RWE sieht überraschend wenig Preisdruck
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Allianz 430,10 EUR -0,42 % Lang & Schwarz
DAX 25.592,00 PKT +0,46 % L&S Exchange
Siemens Energy 134,35 EUR +0,38 % Baader Bank
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Stromnachfrage muss Preise nicht antreiben

Deutschlands größter Stromerzeuger erwartet trotz einer zunehmenden Stromnachfrage keine deutlichen Mehrbelastungen für Haushalte. RWE produziert Strom vor allem mit Windrädern, Gas und Kohlekraftwerken sowie Solaranlagen. Verkauft wird die Energie an Großkunden wie Stadtwerke und Industrieunternehmen. Haushaltskunden beliefert der Konzern bereits seit vielen Jahren nicht mehr direkt.

Zwei Effekte wirken gegeneinander

„Wir haben zwei strukturelle Effekte, die gegeneinander laufen“, erklärte Krebber. Entscheidend sei, ob neue Erzeugungskapazitäten wie geplant entstehen. „Wenn der Zubau der Erzeugung so kommt wie jetzt geplant, das heißt die Backup-Kraftwerke und der Ausbau der Erneuerbaren weitergehen, werden die Erzeugungskosten in den nächsten Jahren durch die Ausweitung des Angebots sinken.“ Ein größeres Stromangebot könnte damit den Kostendruck begrenzen.

Netzausbau bleibt der Kostentreiber

Gleichzeitig muss das Stromnetz erweitert und modernisiert werden. „Und da werden die Kosten vermutlich steigen.“ Krebber geht deshalb insgesamt von eher stabilen Kosten für Haushalte aus. Mitte Juni kostete eine Kilowattstunde Strom für Neukunden bei einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden im Durchschnitt 36,9 Cent. Davon entfielen 9,2 Cent auf die Netzentgelte. Zu Jahresbeginn lag der Gesamtpreis bei 37,2 Cent.

RWE Aktie bewegt sich seitwärts

Die RWE Aktie beendete den Handel mit einem Plus von 0,36 % bei 56,26 Euro. Am vorherigen Handelstag hatte der Schlusskurs bei 56,06 Euro gelegen. Damit erreichte das Papier Platz 19 im Dax und landete im mittleren Drittel des Index. Der Dax selbst legte um 0,08 % zu. Insgesamt wurden 389.187 Aktien gehandelt. Am vorausgehenden Handelstag waren es 1.005.307 Wertpapiere.

Abstand zum Jahreshoch bleibt überschaubar

Der Aktienkurs liegt 7,40 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 60,76 Euro. Das 52-Wochen-Tief betrug 33,04 Euro. RWE kommt auf einen Börsenwert von 40,00 Milliarden Euro und wird mit 1,92 % im DAX gewichtet. Größere Anteile an der Indexbildung haben Siemens, SAP und die Allianz. Für Anleger bleiben damit sowohl die Entwicklung der Strompreise als auch die Kosten des Netzausbaus wichtige Faktoren.

Bn-Community/ar
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