ADOBE SYSTEMS WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. Juni 2026, 12:58 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 8.307
m
m4758406, 16.01.2026 18:21 Uhr
0
Wer ist eigentlich diese ominöse "Markterwartung", die angeblich enttäuscht wurde, denn weder du noch ich wurden gefragt, was wir erwarten.
I
Investorxy, 16.01.2026 18:17 Uhr
1
Eigentlich habe ich hier schon mit einem kurzfristigen rebound gerechnet. Zumindest in absehbarer Zeit. Langfristig ist mir das hier zu riskant.
G
GLP1Lover, 16.01.2026 18:15 Uhr
0
RSI bei 23 das ist Ultra niedrig
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 18:04 Uhr
3

**GEMINI 3 PRO** > Es stimmt zwar absolut, dass es viele günstige KI-Tools für den privaten Gebrauch gibt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Adobes Hauptgeschäft nicht der Hobby-Grafiker ist, sondern riesige Weltkonzerne wie Coca-Cola oder Nike, und für diese Firmen ist "billig" gar nicht das wichtigste Kriterium, sondern "Rechtssicherheit", weshalb Adobe mit seinem KI-Modell "Firefly" einen gigantischen Burggraben gebaut hat, den die günstigen Konkurrenten nicht haben, da Adobe garantiert, dass ihre KI keine Urheberrechte verletzt, was für Konzerne überlebenswichtig ist und wofür sie weiterhin sehr hohe Preise zahlen, was man auch daran sieht, dass Adobes operative Marge im dritten Quartal 2025 eben nicht eingebrochen ist, sondern bei extrem starken 46 Prozent lag, was die These der schrumpfenden Margen durch Fakten widerlegt. Ein ganz entscheidender Denkfehler bei der "weniger Menschen brauchen weniger Abos"-Theorie ist zudem das sogenannte "Content Supply Chain"-Phänomen, denn in einer Welt, in der Inhalte durch KI leichter zu erstellen sind, sinkt nicht die Nachfrage nach Software, sondern der Bedarf an Inhalten explodiert förmlich, weil Firmen jetzt für jeden Kunden personalisierte Werbung in Echtzeit erstellen wollen, und genau dafür verkauft Adobe nicht mehr nur einzelne Lizenzen für Mitarbeiter, sondern riesige Komplettlösungen wie das "GenStudio", womit sie Geld an der Menge und der Verwaltung der erstellten Inhalte verdienen, egal ob da nun 2 oder 5 Leute sitzen, was auch erklärt, warum das Management im letzten Earnings Call bestätigt hat, dass der durch KI beeinflusste Umsatz bereits über 5 Milliarden Dollar liegt. Dass der Aktienkurs gerade niedrig ist, nutzt Adobe sogar clever aus, indem sie für Milliarden eigene Aktien zurückkaufen – allein im letzten Quartal waren das rund 8 Millionen Aktien – was sie sicher nicht tun würden, wenn sie Angst um ihre Zukunft hätten, sondern weil sie wissen, dass der Markt die Transformation vom reinen Werkzeug-Verkäufer zur unverzichtbaren KI-Plattform für Unternehmen noch gar nicht richtig verstanden hat und die aktuellen Kurse eine Überreaktion sind.

Der Ausblick für 2026 war bereits enttäuschend im Vergleich zu den Markterwartungen. Das Thema Monetarisierung von KI ist bisher unbeantwortet geblieben. Umsätze sind keine Gewinne. Die ganze Integration von KI Tools in der eigenen Plattform ist notwendig um überhaupt Kunden bei sich zu halten. Dass hierdurch aber mehr Geld verdient werden kann ist bisher nicht ersichtlich. Im besten Fall, kann man die Preise bei den großen Unternehmen halten, verliert aber im niedrigeren Preissegment jegliche Marktanteile an Canva, OpenAI und co. Für kleine und evtl. auch mittelgroße Unternehmen ist das eine gute Nachricht, man muss niemanden extern mehr beauftragen, der einem vlt. für 10.000 € eine Marketingkampagne designt (und der Adobe nutzt), sondern kann mit einem Bruchteil der Kosten dies zukünftig mit diversen KI-Tools selbst machen, deren Abos man für einen Bruchteil der Kosten bekommt. Für Adobe und andere Softwarekonzerne ist es aber keine gute Entwicklung. Es kann gut sein, dass die Aktie sich etwas erholen wird in ein paar Monaten aber sie wird dauerhaft mit deutlich niedrigeren Bewertungen auskommen müssen. Denn eins ist klar, dass Adobe wieder eine Beschleunigung des Wachstums erfährt, dass muss selbst für die größten Optimisten utopisch erscheinen.
m
m4758406, 16.01.2026 17:31 Uhr
3
**GEMINI 3 PRO** > Es stimmt zwar absolut, dass es viele günstige KI-Tools für den privaten Gebrauch gibt, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Adobes Hauptgeschäft nicht der Hobby-Grafiker ist, sondern riesige Weltkonzerne wie Coca-Cola oder Nike, und für diese Firmen ist "billig" gar nicht das wichtigste Kriterium, sondern "Rechtssicherheit", weshalb Adobe mit seinem KI-Modell "Firefly" einen gigantischen Burggraben gebaut hat, den die günstigen Konkurrenten nicht haben, da Adobe garantiert, dass ihre KI keine Urheberrechte verletzt, was für Konzerne überlebenswichtig ist und wofür sie weiterhin sehr hohe Preise zahlen, was man auch daran sieht, dass Adobes operative Marge im dritten Quartal 2025 eben nicht eingebrochen ist, sondern bei extrem starken 46 Prozent lag, was die These der schrumpfenden Margen durch Fakten widerlegt. Ein ganz entscheidender Denkfehler bei der "weniger Menschen brauchen weniger Abos"-Theorie ist zudem das sogenannte "Content Supply Chain"-Phänomen, denn in einer Welt, in der Inhalte durch KI leichter zu erstellen sind, sinkt nicht die Nachfrage nach Software, sondern der Bedarf an Inhalten explodiert förmlich, weil Firmen jetzt für jeden Kunden personalisierte Werbung in Echtzeit erstellen wollen, und genau dafür verkauft Adobe nicht mehr nur einzelne Lizenzen für Mitarbeiter, sondern riesige Komplettlösungen wie das "GenStudio", womit sie Geld an der Menge und der Verwaltung der erstellten Inhalte verdienen, egal ob da nun 2 oder 5 Leute sitzen, was auch erklärt, warum das Management im letzten Earnings Call bestätigt hat, dass der durch KI beeinflusste Umsatz bereits über 5 Milliarden Dollar liegt. Dass der Aktienkurs gerade niedrig ist, nutzt Adobe sogar clever aus, indem sie für Milliarden eigene Aktien zurückkaufen – allein im letzten Quartal waren das rund 8 Millionen Aktien – was sie sicher nicht tun würden, wenn sie Angst um ihre Zukunft hätten, sondern weil sie wissen, dass der Markt die Transformation vom reinen Werkzeug-Verkäufer zur unverzichtbaren KI-Plattform für Unternehmen noch gar nicht richtig verstanden hat und die aktuellen Kurse eine Überreaktion sind.
M
Master123, 16.01.2026 17:15 Uhr
0
mit Shorts kannste hier immens Geld rausziehen 😅
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 17:04 Uhr
1
Vor ein paar Tagen noch gesagt, dass wenn die 312$ Support-Zone nicht hält, es direkt ohne Umwege zu den 2022er Tiefs bei 275$ geht. Es gab nicht einen Tag einen Rebound seitdem, was bedeutet, dass der Verkaufsüberhang so immens ist. Volumen auch jeden Tag hoch, was auf Verkäufe von institutionellen hindeutet, die sich nachhaltig von ihren Positionen trennen.
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 17:02 Uhr
0

Schaut mal auf die umsätze die steigen von jahr zu jahr einfach weiter. Bei den unternehmen ist alles top und irgendwann knallt es einfach hoch.

Woher willst du wissen, dass die Umsätze weiter so steigen in der Zukunft? Es ist irrelevant, wie sich die Umsätze in den letzten Jahren entwickelt haben, es zählt nur die Zukunft. Außerdem sind Umsätze nicht gleich Gewinne und das die Margen deutlich zurück gehen werden, ist offensichtlich, wenn du auch nur eine Minute anschaust, was in den letzten Monaten alles an Konkurrenz rausgekommen ist, für einen Bruchteil der Kosten im Gegensatz zu Adobes Angeboten. KI-Tools können mittlerweile vieles im Low- und Mid-Segment bieten, wofür man vor ein paar Jahren noch Adobe benötigte. Und die Entwicklungen haben gerade erst angefangen. Mit KI werden 2 Personen so viel erstellen können, wofür man früher noch 5 Leute benötigte. Weniger Anwender -> weniger Abos die Adobe verkaufen wird. Sich so vor den Entwicklungen zu verschließen und die Reaktion des Marktes zu ignorieren, welcher seit mehr als einem Jahr klar zeigt, wohin die Reise in Zukunft geht, ist gefährlich und kann sehr teuer werden.
A
AuspiciousLynx, 16.01.2026 17:01 Uhr
1

Schaut mal auf die umsätze die steigen von jahr zu jahr einfach weiter. Bei den unternehmen ist alles top und irgendwann knallt es einfach hoch.

Woher willst du wissen, dass die Umsätze weiter so steigen in der Zukunft? Es ist irrelevant, wie sich die Umsätze in den letzten Jahren entwickelt haben, es zählt nur die Zukunft. Außerdem sind Umsätze nicht gleich Gewinne und das die Margen deutlich zurück gehen werden, ist offensichtlich, wenn du auch nur eine Minute anschaust, was in den letzten Monaten alles an Konkurrenz rausgekommen ist, für einen Bruchteil der Kosten im Gegensatz zu Adobes Angeboten. KI-Tools können mittlerweile vieles im Low- und Mid-Segment bieten, wofür man vor ein paar Jahren noch Adobe benötigte. Und die Entwicklungen haben gerade erst angefangen. Mit KI werden 2 Personen so viel erstellen können, wofür man früher noch 5 Leute benötigte. Weniger Anwender -> weniger Abos die Adobe verkaufen wird.
S
Stryker11, 16.01.2026 16:54 Uhr
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Schaut mal auf die umsätze die steigen von jahr zu jahr einfach weiter. Bei den unternehmen ist alles top und irgendwann knallt es einfach hoch.
E
Energy4all, 16.01.2026 16:13 Uhr
0
Als ob es denen schlecht gehen würde. Unfassbar 🙈
U
Ulli22, 16.01.2026 16:06 Uhr
2

Erinnert mich alles an den Dotcom Hype. Da wurden Microsoft und SAP als große Verlierer des Internets angesehen. Heute sieht man (meiner Meinung nach zu Unrecht) Software Firmen wie Adobe als KI Verlierer an. Dabei kann sich KI absolut positiv auf das Geschäft auswirken. KI wird meiner Meinung nach Software nicht ersetzen.

Was ein Quatsch, im Dotcom Hype war Microsoft eine der Top-Aktien. Wer zur Hölle hat die damals als Verlierer angesehen? Dass die Aktie nach dem Platzen der Blase zerlegt wurde lag einfach an der extremen Bewertung wie bei allen Technologie Aktien, nicht daran, dass keiner geglaubt hat, dass die durch das Internet verlieren... Die richtige echte Schwäche bei Microsoft war nach der Finanzkrise 2009 bis Ende 2014 rum, da erst dann eine strategische Neuausrichtung unter neuem CEO begann hin zur Cloud. Hätte es keine Neuausrichtung des Konzerns gegeben wäre Microsoft heute nicht mal ein 1/10 so groß und wahrscheinlich ein alter Legacy-Dino ohne große Zukunft. Du machst eigentlich das perfekte Argument, warum Adobe eben doch kein gutes Investment sein könnte, solange der Konzern es nicht schafft, sich auf die neue Ära einzustellen. Wenn es das Management es nicht schafft, kann man in unter 10 Jahren wegdisruptiert sein oder nur noch ein Schatten seiner früheren Selbst. Wie gesagt, bei MSFT brauchte es einen CEO-Wechsel und eine komplette strategische Neuausrichtung um aus dem langen Tal rauszukommen.
G
GLP1Lover, 16.01.2026 16:06 Uhr
0
Ach nur 13% verloren diese Woche obwohl alles auf ATH ist, geht doch noch 😂
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