ALBEMARLE WKN: 890167 ISIN: US0126531013 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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30. April 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 6.347
RudiRendite
RudiRendite, 20.11.2025 20:21 Uhr
2
https://x.com/lithiumionbull/status/1991565022837821803?s=46&t=CND_DF6ErYtM-d_GnIoKqA
RudiRendite
RudiRendite, 20.11.2025 20:20 Uhr
3
.@AlbemarleCorp says demand growing faster than supply 👉 oversupply declining faster than forecast at beginning of year. All margin currently in upstream resource (ie, spodumene), no margin currently in conversion, where there remains overcapacity. That said, sees carbonate and hydroxide inventories now at 1 month down from 3 months earlier this year. One-third of producers unprofitable at current prices. Sees marginal cash costs for producers at $15-20K, but "incentive price" for new production higher than that. $ALB
m
m4758406, 20.11.2025 13:40 Uhr
2
**GEMINI 3 PRO** > Die Analyse der letzten beiden Forenseiten offenbart eine klassische psychologische Marktphase des "Disbelief" oder Unglaubens, in der die fundamentale Verbesserung der Lage durch steigende Lithiumpreise und den neuen Nachfragetreiber Energy Storage Systems (ESS) auf die emotionale Erschöpfung langjähriger Anleger trifft, was zu einem Konflikt zwischen panischen Verkäufen zur Verlustbegrenzung und dem Einstieg neuer, überzeugter Investoren führt, wobei dieser Streit als gesundes Zeichen einer intakten "Wall of Worry" zu werten ist, an der Bullenmärkte typischerweise emporsteigen. Der scheinbare Widerspruch zwischen diesem neuen Marktzyklus und einem konservativ berechneten inneren Wert von rund 105 Euro, der deutlich unter den im Hype denkbaren 150 bis 200 Euro liegt, lässt sich finanzmathematisch präzise auflösen und bestätigt die Rationalität des Value-Investing-Ansatzes, da eine Discounted-Cash-Flow-Analyse den "Rucksack der Gegenwart" berücksichtigen muss, was bedeutet, dass die finanziell noch mageren Jahre 2025 und 2026 mit ihren Schuldendiensten und Investitionsausgaben (CapEx) den Barwert der zukünftigen Cashflows mindern, bevor die profitablen Jahre ab 2027 voll durchschlagen. Zudem unterscheidet das Modell strikt zwischen "Preis" und "Wert", denn während der Marktpreis, der aktuell bei 106,20 Euro notiert und kürzlich sogar die 110 Euro touchierte, durch Sentiment und Multiple-Expansion in einem ESS-Hype durchaus auf 200 Euro überschießen kann, basiert der innere Wert auf normalisierten, nachhaltigen Lithiumpreisen von etwa 18-20 USD/kg und nicht auf der gefährlichen Fortschreibung von Peak-Preisen in die Ewigkeit, wobei zusätzlich die im Vergleich zu 2020 gestiegene Schuldenlast den fairen Wert pro Aktie rechnerisch drückt, sodass der Bereich um 105 Euro eine fundierte Substanzbewertung darstellt, die eine Sicherheitsmarge bietet, während Kurse von 150 bis 200 Euro eher das spekulative Potenzial eines überhitzten Bullenmarktes abbilden.
l
littlefrankie08, 20.11.2025 13:11 Uhr
1
Artikel „Der Aktionär“ (48/2025) Lithium wird knapp – Speicherboom! Vor ziemlich genau drei Jahren erreichte der Preis für eine Tonne Lithium seinen historischen Höchststand von 600.000 Yuan oder umgerechnet rund 84.000 Dollar. Der hohe Preis sorgte dafür, dass in größter Eile versucht wurde, jedes noch so zweit- oder gar drittklassige Lithiumprojekt so schnell wie möglich in Produktion zu bringen. Das Angebot an Lithium erhöhte sich merklich. Tatsächlich nahm es sogar stärker zu als die Nachfrage. Die schwächelte sogar, weil das Wachstum bei Elektroautos außerhalb von China doch nicht so rasant vorankam wie ursprünglich erwartet. Lithiumpreis gezehntelt: Weil viele in der Boomphase von Lithium angestoßene Projekte schließlich auch mit der Produktion starteten, kam es in den vergangenen beiden Jahren sogar so einem kräftigen Überangebot an Lithium. Das wiederum ließ die Preise für Lithium immer weiter fallen. Der Tiefpunkt wurde im Juni dieses Jahres erreicht, als eine Tonnen Lithium kurzzeitig für weniger als 60.000 Yuan zu haben war. Damit hatte sich der Lithiumpreis im Vergleich zu seinen Höchstkursen glattweg gezehntelt. In den drei Jahren fallender Lithiumpreise wurden auch die Investitionsaktivitäten merklich verringert. Es wurden Produktionserweiterungen auf Eis gelegt, die Förderung neuer Produktionen gestoppt und nur wenige Lithiumexplorer waren in der Lage, ihre Projekte weiter voranzutreiben. Vielen Lithiumexplorern ging ganz einfach das Geld aus. Und die Zeiten, in denen man sich am Markt frisches Kapital besorgen konnte, waren lange vorbei. Lithium legt wieder los: In guten Zeiten wurden für Lithiumprojekte wie Yellowknife durchaus eine Milliarde Dollar und mehr gezahlt. In Phasen eines Lithiumüberangebotes ist das Interesse an solchen Projekten gering bis nicht vorhanden. Und genau in so einer Phase befand sich der Lithiummarkt in den zurückliegenden drei Jahren. Doch seit einigen Wochen ist wieder Bewegung in den Markt gekommen. Die Lithiumpreise haben sich spürbar von ihren Tiefständen lösen können. Eine Tonne Lithium kostet mittlerweile wieder fast 90.000 Yuan. Zunächst hatten einige Schließungen von Lithium-Minen dem Preis etwas Auftrieb gegeben, dann sorgten wieder etwas stärker steigende E-Auto-Verkaufszahlen für zusätzlichen Rückenwind, aber jetzt könnte ein bisher von vielen unterschätzter Faktor die Lithiumpreise noch weitaus schneller und stärker steigen lassen. Wachstumstreiber ESS: Schon seit einigen Wochen weisen einige Analysten daraufhin, dass sich stationäre Batteriespeicher, auch ESS (Energy Storage System) genannt, weitaus schneller verbreiten als zunächst angenommen. Mit ihnen wird etwa Solarstrom gespeichert, sie gleichen aber auch Lastspitzen in Stromnetzen aus. Auch immer mehr KI-Rechenzentren setzen auf ESS bei der Stromversorgung. Die Experten von JPMorgan haben gerade ihre ESS-Prognosen für dieses und das kommende Jahr kräftig angehoben. Sie gehen davon aus, dass schon im nächsten Jahr 30 Prozent der weltweiten Lithiumnachfrage aus dem ESS-Sektor kommen. Das wird dafür sorgen, dass es schon im nächsten Jahr zu einer Lithiumunterversorgung kommen wird. Ganz ähnlich sieht es auch Li Liangbin, der Chef von Ganfeng Lithium, einem der weltweit größten Lithiumproduzenten. Das anhaltend hohe ESS-Wachstum werde Lithium knapp und teuer machen, er prognostiziert Preissteigerungen auf 150.000 bis 200.000 Yuan pro Tonne. Vom Überangebot zum Defizit: Die Zeiten eines Überangebots an Lithium sind schon im nächsten Jahr vorbei. Das Defizit wird bis zum Jahr 2030 anhalten. Lithiumcarbonat, Überangebot/ Defizit in Tausend Tonnen: 2024: +77 2025e: -72 2026e: -88 2027e: -99 2028e: -114 2029e: -61 2030e: -70 (Quelle: JPMorgan)
555Nase
555Nase, 20.11.2025 12:49 Uhr
0

Ich finde immer witzig das von solchen Nasen meist 2 Kommentare kommen: Hin und her macht Tasche leer & an der Börse braucht man Geduld. Beides zugleich beißt sich aber. Und dann kommt sowas. Unverständnis über ein Investment anderer. Ich erkläre dir gerne nochmal den Aspekt hinter dem Vorgehen, ich möchte ja keinen unbehelligt lassen wenn man schon so sympathisch auf mich zukommt. Wenn ich jahrelang warte um diesen Punkt zu erreichen, und es in den letzen Tagen/wochen 30% oder stark gestiegen ist, wie hoch ist wohl die warscheinlichkeit, dass ich eher Gewinn als erneuten Verlust einfahre ? Richtig sehr gering! Um auf die Frage einzugehen warum ich nicht mit Verlust veräußert habe, nun nicht immer macht das Sinn. Und wenn das deine Einstellung ist, will ich nicht wissen wie viel Verlust du bereits zu verzeichnen hast. In dieser Marktphase ist das nämlich hochriskant du kannst umschichten und plötzlich knallt der neue Wert auch wieder 20% runter. Und dann ? Merkst du hoffentlich selber du Profi. Du kannst meinetwegen Aktien und Unternehmen schlecht reden oder in den Himmel loben, aber die Entscheidungen Fremder lässt du besser. Das sagt viel über dich und deinen Erfolg an der Börse aus. Ich habe vor kurzem geschrieben das ich alle Verluste veräußerten würde sofern ich die Parallel mit einem oder mehreren Gewinnen sofort verrechnen könnte! Andernfalls sollte man dies NICHT in Betracht ziehen da man NIE weiß, wann oder ob man Gewinne erzielt. Schreib Dir das gern als Lebensweisheit hinter deine grünen Ohren. 💪🏼

Nase trifft es ja ganz gut... 😂👍 Oh shit, wenn ich gewusst hätte, dass du wegen meines kleinen Seitenhieb so emotional reagierst... Dann mal sorry für meinen post! 😘 Ich bin zwar weder Profi, noch habe ich Unternehmen schlecht geredet oder in den Himmel gelobt. Denke schon, dass ich auch schon mal einen Mehrwert eingebracht habe... Und ja, ich habe auch schon reichlich Verluste realisiert, bzw. in den meisten Fällen dann begrenzt. (Gibt übrigens keinen Grund Verluste mit Gewinnen "sofort" zu verrechnet, da der Verlusttopf nicht verfällt.) Und selbstverständlich überlasse ich jedem seine Entscheidung. Du hast scheinbar einen komplett anderen Investmentcase als ich, alles gut. 👍 Ich schreibe mir das jetzt hinter meine grünen Ohren.
h
heinz23, 20.11.2025 12:40 Uhr
0
Immer locker bleiben Bull01 .Jeder sollte die Strategien von anderen akzeptieren.Aber die Aggressivität bringst du hier rein….
bull01
bull01, 20.11.2025 11:58 Uhr
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Denke auch dass wir erst am Anfang einer Erholung im Lithium Sektor stehen, obwohl die Aktien gegenüber den Lithium Preis schon einiges vorweg genommen haben. Davon ab ist es für mich aber nicht nachvollziehbar wie man jahrelang in etwas investiert ist um am Ende bei +-0 zu verkaufen. Das werde ich wohl nie verstehen. Hätte man sich die Investition auch sparen können, oder eben mit Verlust in ein besseres Invest umschichten wenn man hier keine Perspektive mehr sieht.

Ich finde immer witzig das von solchen Nasen meist 2 Kommentare kommen: Hin und her macht Tasche leer & an der Börse braucht man Geduld. Beides zugleich beißt sich aber. Und dann kommt sowas. Unverständnis über ein Investment anderer. Ich erkläre dir gerne nochmal den Aspekt hinter dem Vorgehen, ich möchte ja keinen unbehelligt lassen wenn man schon so sympathisch auf mich zukommt. Wenn ich jahrelang warte um diesen Punkt zu erreichen, und es in den letzen Tagen/wochen 30% oder stark gestiegen ist, wie hoch ist wohl die warscheinlichkeit, dass ich eher Gewinn als erneuten Verlust einfahre ? Richtig sehr gering! Um auf die Frage einzugehen warum ich nicht mit Verlust veräußert habe, nun nicht immer macht das Sinn. Und wenn das deine Einstellung ist, will ich nicht wissen wie viel Verlust du bereits zu verzeichnen hast. In dieser Marktphase ist das nämlich hochriskant du kannst umschichten und plötzlich knallt der neue Wert auch wieder 20% runter. Und dann ? Merkst du hoffentlich selber du Profi. Du kannst meinetwegen Aktien und Unternehmen schlecht reden oder in den Himmel loben, aber die Entscheidungen Fremder lässt du besser. Das sagt viel über dich und deinen Erfolg an der Börse aus. Ich habe vor kurzem geschrieben das ich alle Verluste veräußerten würde sofern ich die Parallel mit einem oder mehreren Gewinnen sofort verrechnen könnte! Andernfalls sollte man dies NICHT in Betracht ziehen da man NIE weiß, wann oder ob man Gewinne erzielt. Schreib Dir das gern als Lebensweisheit hinter deine grünen Ohren. 💪🏼
SidWarrior
SidWarrior, 20.11.2025 11:01 Uhr
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Die Welt wird elektrisch...
SidWarrior
SidWarrior, 20.11.2025 10:48 Uhr
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LCE-Preis USA über 11.000 USD/kg und China Spotpreis umgerechnet sogar fast 13.000 USD/kg. Wir sind jetzt auf dem Niveau von 2021 vor dem letzten großen Hype 2022-2023.
555Nase
555Nase, 20.11.2025 10:21 Uhr
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Denke auch dass wir erst am Anfang einer Erholung im Lithium Sektor stehen, obwohl die Aktien gegenüber den Lithium Preis schon einiges vorweg genommen haben. Davon ab ist es für mich aber nicht nachvollziehbar wie man jahrelang in etwas investiert ist um am Ende bei +-0 zu verkaufen. Das werde ich wohl nie verstehen. Hätte man sich die Investition auch sparen können, oder eben mit Verlust in ein besseres Invest umschichten wenn man hier keine Perspektive mehr sieht.
Topper78
Topper78, 20.11.2025 9:19 Uhr
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Ich sehe den Lithium Zyklus erst in der Anfangsphase. Daher lege ich noch Positionen nach. Als Öl Aktien damals so abgeschossen wurden, war ich auch extrem stark investiert und hab nur relativ kleine Gewinne mitgenommen, was sich ein halbes Jahr später als großer Fehler herausgestellt hat. Da ging der run dann erst richtig los… schwierig einzuschätzen. Ebenso viel Erfolg 👍
bull01
bull01, 20.11.2025 9:06 Uhr
0

Post wurde gelöscht.

Habe die Chance genutzt und bin nun nach 2,5 Jahren auch mal wieder raus! Bei 210 gekauft und dann auf etwas über 100 gesenkt.. wenns steigt dann ist es so.. aber nach dem Anstieg ist das Risiko mir persönlich zu hoch das ich wieder Monate oder Jahre warten muss bis ich an dem Punkt bin.. die letzten Jahre haben sehr geprägt!!! Und aktuell sehe ich es wieder an TTD, Chipottle, Albemarle, Atlassian, Zeiss, DexCom, ELF, Abercrombie, Dwave, Fiserv, etc… alles Scheiße… Lieber JETZT alles verkaufen wo man sehr lange auf den EK gewartet hat und andere starke Chancen nutzen und wechseln, oder Geld beiseite legen und warten auf eine noch bessere Gelegenheit… Ich traue dem Markt überhaupt nicht besonders aus Richtung FED und EZB nicht! Sieht man ja auch am Fear and Greed Index… der Markt ist sehr verunsichert ich würde hier nicht zu viel Hoffnung auf alte Kurse setzen, dann eher in Richtung Uran, Erneuerbare Energie oder Pharma/Gesundheit. Siehe Eli Lilly und co… viel Erfolg euch noch.
SidWarrior
SidWarrior, 19.11.2025 19:39 Uhr
0
Naja, Albemarle hatte im letzten Jahr einen negativen Cashflow und hat trotzdem Dividende ausgezahlt. Albemarle hat Anteile an Verarbeitungsanlagen verkauft, um wieder flüssig zu sein. Wenn da mal nicht zukünftige Dividenden eine Rolle gespielt haben. Aber stimmt schon, auf Dauer wäre das Selbstmord. Hoffen wir also, dass der Lithiumpreis weiter steigt.
m
m4758406, 19.11.2025 13:49 Uhr
1

Dass Albemarle seine Dividende streicht, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Der 25-Jahres-Chart ( https://www.nyse.com/quote/XNYS:ALB über dem Chart das ↔ Symbol ) stärkt mein Vetrauen immens. 👍

Dass die Dividende gestrichen wird, halte ich auch für unwahrscheinlich, im Ernstfall würde man sie wohl über eine Kapitalerhöhung finanzieren, da sie bei ALB heilig zu sein scheint :) -----GEMINI 3 PRO---- > **Meine Analyse (Attacke auf eure These):** Ihr beide unterliegt einem klassischen Investoren-Fehlschluss, dem sogenannten "Rear-View Mirror Bias", indem ihr die Vergangenheit linear in die Zukunft fortschreibt und dabei die brutale Realität der Kapitalallokation in zyklischen Rohstoffmärkten ignoriert, denn der Glaube, eine Dividende sei "heilig" und würde notfalls durch eine Kapitalerhöhung finanziert, ist finanzwirtschaftlicher Selbstmord und vernichtet Shareholder Value, da man teures Eigenkapital aufnimmt, um es sofort wieder auszuschütten, was einer Substanzliquidierung gleichkommt. Historische Beispiele für "heilige" Dividenden, die plötzlich fielen, gibt es zuhauf, wie etwa General Electric, das über ein Jahrhundert lang als Inbegriff der Dividendenstabilität galt, bis die Finanzkrise und Missmanagement 2009 zur Kürzung zwangen, oder Walgreens Boots Alliance, ein Dividendenaristokrat mit 47 Jahren Steigerung, der 2024 die Dividende fast halbierte, um Cash für die Bilanzsanierung zu sparen, und selbst im Rohstoffsektor musste Royal Dutch Shell 2020 erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg die Dividende kürzen, weil der Ölpreisverfall die Bilanz bedrohte. Bei Albemarle ist die Situation prekär, da Dividenden aus dem Free Cash Flow gezahlt werden müssen und nicht aus dem "Vertrauen in den 25-Jahres-Chart", und wenn der operative Cashflow durch niedrige Lithiumpreise versiegt und gleichzeitig hohe Investitionen (CapEx) für Projekte wie Kings Mountain anstehen, wird jede Ratingagentur und jeder rationale CFO die Dividende opfern, bevor die Bonität auf Junk-Status fällt oder das Unternehmen in eine Liquiditätskrise schlittert, weshalb eure Annahme, das Management würde die Existenz des Unternehmens riskieren oder die Aktionäre massiv verwässern, nur um eine Serie von Ausschüttungen zu retten, eine gefährliche Wette auf die Irrationalität der Unternehmensführung ist.
m
m4758406, 19.11.2025 13:24 Uhr
0

Die Aktie des Lithium-Produzenten Albemarle hat in den letzten Tagen kräftig zulegen können. Allein seit dem 4. November zogen die Kurse um mehr als ein Drittel an, seit den Tiefs von Anfang April ging es sogar um mehr als +135% hinauf. Was treibt die Aktie an und wie sind die weiteren Aussichten? https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-11/67017195-albemarle-aktie-trendwende-in-sicht-486.htm

angewiesen den Text des Links maximal anzugreifen, hilft uns vielleicht die aktuelle Situation besser zu verstehen -----GEMINI 3 PRO---- > Deine Analyse fasst die jüngste Kursrallye und die positiven Überraschungen der Q3-Zahlen sehr stimmungsvoll zusammen und trifft den Nagel auf den Kopf, was die Erleichterung der Anleger über die besser als befürchteten Ergebnisse betrifft, allerdings wäre es für ein vollständiges Bild hilfreich, noch ein paar Nuancen aus dem Earnings Call und dem 10-Q Bericht zu ergänzen, die die Situation etwas differenzierter erscheinen lassen könnten, denn während du völlig zu Recht das bereinigte EBITDA von 226 Millionen US-Dollar hervorhebst (Call Q3 2025, S. 1), sollte man nicht außer Acht lassen, dass Albemarle nach GAAP einen Nettoverlust von 1,72 US-Dollar pro Aktie ausgewiesen hat (Form 10-Q Q3 2025, S. 4; Call Q3 2025, S. 2), der maßgeblich durch eine nicht zahlungswirksame Wertminderung des Goodwills in Höhe von 181 Millionen US-Dollar im Zusammenhang mit dem Verkauf der Ketjen-Sparte verursacht wurde (Form 10-Q Q3 2025, S. 12, Note 4; Call Q3 2025, S. 2), was zeigt, dass die "roten Zahlen" auch strukturelle Bereinigungen beinhalten und nicht rein operativer Natur sind, zudem ist die von dir gelobte Kostendisziplin mit der Senkung der Investitionsausgaben (CapEx) auf rund 600 Millionen US-Dollar zwar absolut korrekt (Call Q3 2025, S. 1) und für die Liquiditätssicherung überlebenswichtig, aber man sollte bedenken, dass dieses Niveau laut Management-Aussagen durch die Fokussierung auf Projekte mit schneller Amortisation und die Optimierung bestehender Umfänge erreicht wurde und eine Reduktion um ca. 60 % gegenüber dem Vorjahr darstellt (Call Q3 2025, S. 14), was bedeutet, dass Albemarle zwar "schlank" wird, aber potenziell Marktanteile opfert, wenn die Nachfrage in Zukunft so stark anzieht, wie von der Citigroup prognostiziert, des Weiteren ist dein Punkt zur "robusten Nachfrage" absolut valide, da CEO Kent Masters im Call bestätigte, dass die globale Lithiumnachfrage seit Jahresbeginn um über 30 % gestiegen ist (Call Q3 2025, S. 1), doch ein wichtiges Detail zur Qualität dieser Umsätze fehlt in deiner Betrachtung, denn CFO Neal Sheorey erklärte, dass das Volumenwachstum hauptsächlich aus China kommt, wo die Verkäufe zu lokalen Marktpreisen und nicht über die langfristigen Verträge mit Preisuntergrenzen (Floors) erfolgen (Call Q3 2025, S. 2), weshalb der Anteil der geschützten Volumina für 2025 von ursprünglich erwarteten 50 % auf nun etwa 45 % sinkt (Call Q3 2025, S. 2), was das Unternehmen wieder stärker der Volatilität der Spotpreise aussetzt, auch beim Thema Cashflow, den du als Zeichen finanzieller Stabilität wertest, lohnt ein zweiter Blick, da der starke operative Cashflow von 356 Millionen US-Dollar im dritten Quartal laut CFO Sheorey maßgeblich durch den Abbau von Lagerbeständen getrieben wurde (Call Q3 2025, S. 2), was ein Einmaleffekt ist und nicht zwingend eine dauerhaft so hohe Ertragskraft aus dem laufenden Geschäft widerspiegelt, und schließlich ist der Verkauf der Ketjen-Sparte für voraussichtlich 660 Millionen US-Dollar zwar strategisch richtig (Pressemitteilung vom 27.10.2025; Call Q3 2025, S. 1), aber das Management hat klar signalisiert, dass diese Mittel primär zur Schuldenreduzierung (Deleveraging) und nicht für neue Wachstumsinvestitionen oder Ausschüttungen gedacht sind (Call Q3 2025, S. 1, S. 3), was die defensive Haltung des Unternehmens unterstreicht, sodass man zusammenfassend sagen könnte, dass deine Analyse die bullische Stimmung gut einfängt, aber die strukturellen Risiken wie die Abhängigkeit vom chinesischen Spotmarkt und die Begrenzung des zukünftigen Wachstumspotenzials durch die massiven CapEx-Kürzungen vielleicht noch etwas stärker gewichtet werden könnten, um dem Anleger ein ganzheitliches Risikoprofil zu bieten.
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