ALLIANZ WKN: 840400 ISIN: DE0008404005 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 38.892
A
Abc12345, 15:44 Uhr
0

Ein Teil in Aktien/ETFs, ein Teil tatsächlich in Tagesgeld/Festgeld. In Hypes reduziere ich den Aktienanteil deutlich, in der Depression erhöhe ich ihn. Da ich von dem Geld lebe, kann und will ich es mir nicht erlauben, im Hype z.B. 80% in Aktien zu haben und die dann im Crash um 50% einbrechen zu sehen. Dann lieber weniger oder keine Rendite, dafür aber Kapitalerhalt. Mit knapp 60 habe ich dann schlicht auch nicht mehr die Zeit, Buchverluste 5 oder 7 Jahre auszusitzen. Die Lebensuhr tickt runter, dann darf auch das Kapital weniger werden. So denke ich. Was nützt mir mit 85 eine abbezahlte Immobilie im Wert von 400.000 € oder ein Depot im Wert von 400.000 €? In dem Alter gibt es nicht mehr so viele schöne Dinge, die man sich davon leisten kann. Aber viele Menschen leben selbst mit 60 noch so als wäre das Leben unendlich und die Gesundheit mit 80 noch genauso wie mit 60. Bloß nicht zwei Jahre früher in Rente gehen, denn das kostet ja 7,2% Rente. Finde ich krank. Denn zwei Jahre Zeit zu verlieren ist teurer als 7,2% weniger Rente. Zumal man dann ja auch zwei Jahre länger Rente bezieht. Oder man überbrückt die zwei Jahre mit Erspartem und hat dann gar keine Abzüge. Ich genieße mein Leben lieber, solange es noch lebenswert ist. Wenn ich irgendwann dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen bin, ist das Leben für mich sowieso vorbei.

Top, genau die richtige Einstellung
Derminator
Derminator, 15:25 Uhr
0
Bei mir war der ablauf ähnlich, nur hatte ich kein haus aber als selbständiger statt rentenversicherrung 4 sehr gute lebensversicherrungen. Hab mit 50 mein geschäft verkauft, depot war schon gut vorhanden aber vom gewinn noch aufgestockt und später die lebensversicherrungen noch dazu. Von den divis kann ich jetzt sehr gut leben
optionentrader3
optionentrader3, 15:23 Uhr
1

Was hast du dsnn mit dem Verkaufserlös gemacht? Bist du mit dem Geld dann in Einzelaktien rein mit dem Fokus auf Ausschüttung oder welchen Ansatz hast du gewählt. Wenn man auf einmal so viel Geld Liquidirt hat muss man damit ja auch erstmal passend überlegen was man macht

Ein Teil in Aktien/ETFs, ein Teil tatsächlich in Tagesgeld/Festgeld. In Hypes reduziere ich den Aktienanteil deutlich, in der Depression erhöhe ich ihn. Da ich von dem Geld lebe, kann und will ich es mir nicht erlauben, im Hype z.B. 80% in Aktien zu haben und die dann im Crash um 50% einbrechen zu sehen. Dann lieber weniger oder keine Rendite, dafür aber Kapitalerhalt. Mit knapp 60 habe ich dann schlicht auch nicht mehr die Zeit, Buchverluste 5 oder 7 Jahre auszusitzen. Die Lebensuhr tickt runter, dann darf auch das Kapital weniger werden. So denke ich. Was nützt mir mit 85 eine abbezahlte Immobilie im Wert von 400.000 € oder ein Depot im Wert von 400.000 €? In dem Alter gibt es nicht mehr so viele schöne Dinge, die man sich davon leisten kann. Aber viele Menschen leben selbst mit 60 noch so als wäre das Leben unendlich und die Gesundheit mit 80 noch genauso wie mit 60. Bloß nicht zwei Jahre früher in Rente gehen, denn das kostet ja 7,2% Rente. Finde ich krank. Denn zwei Jahre Zeit zu verlieren ist teurer als 7,2% weniger Rente. Zumal man dann ja auch zwei Jahre länger Rente bezieht. Oder man überbrückt die zwei Jahre mit Erspartem und hat dann gar keine Abzüge. Ich genieße mein Leben lieber, solange es noch lebenswert ist. Wenn ich irgendwann dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen bin, ist das Leben für mich sowieso vorbei.
A
Andy86, 15:01 Uhr
0

Ich habe meinen sicheren Job 2016 mit 50 gekündigt, bekomme erst ab 67 Rente (50 Rentenpunkte) und muss bis dahin überbrücken. Meine fast abbezahlte Immobilie hatte ich dann 2019 verkauft. Das ganze hat auch nur geklappt, weil ich es genauso gemacht habe wie du schreibst. Ich hatte das Glück bzw. habe es mir auch selber arbeitet, dass ich immer überdurchschnittlich verdient habe. Aber ich habe nie den Fehler gemacht, meinen Lebensstandard dem gestiegenen Gehalt anzupassen und unnütze Dinge zu kaufen. Dann kann man auch schon deutlich vor der Regelrente aus dem System ausbrechen und sein Leben genießen. Der größte Luxus im Leben ist, jeden Tag frei über seine Zeit entscheiden zu können. Zeit ist knapp und keiner weiß, wie knapp sie ist. Deshalb ist Zeit auch der einzige "Luxusartikel" im Leben. Meine Entscheidung habe ich keine einzige Sekunde bereut. Die einzige traurige Erkenntnis ist: obwohl ich seit fast 10 Jahren jeden Tag Freizeit habe, verging die Zeit trotzdem wie im Flug...

Was hast du dsnn mit dem Verkaufserlös gemacht? Bist du mit dem Geld dann in Einzelaktien rein mit dem Fokus auf Ausschüttung oder welchen Ansatz hast du gewählt. Wenn man auf einmal so viel Geld Liquidirt hat muss man damit ja auch erstmal passend überlegen was man macht
optionentrader3
optionentrader3, 13:54 Uhr
2

Naja es ist leider auch eine Frage der Einstellung...wenn man schon mit 20 beginnt nachhaltig mit Geld umzugehen und nicht alles in Lifestyle-Konsum steckt, dann wird man auch nie Arm sein. Man sollte halt nur bei mehr Geld auch zuerst mehr am Markt investieren, zb. 100€ netto mehr aufteilen in 60€ mehr investieten und nur 40€ mehr Konsum... So kann man sich seinen eigenen Zinseszins-Effekt schaffen... Wie gesagt wenn man Geld verdient dann ist das Verwenden davon pure Einstellungssache...

Ich habe meinen sicheren Job 2016 mit 50 gekündigt, bekomme erst ab 67 Rente (50 Rentenpunkte) und muss bis dahin überbrücken. Meine fast abbezahlte Immobilie hatte ich dann 2019 verkauft. Das ganze hat auch nur geklappt, weil ich es genauso gemacht habe wie du schreibst. Ich hatte das Glück bzw. habe es mir auch selber arbeitet, dass ich immer überdurchschnittlich verdient habe. Aber ich habe nie den Fehler gemacht, meinen Lebensstandard dem gestiegenen Gehalt anzupassen und unnütze Dinge zu kaufen. Dann kann man auch schon deutlich vor der Regelrente aus dem System ausbrechen und sein Leben genießen. Der größte Luxus im Leben ist, jeden Tag frei über seine Zeit entscheiden zu können. Zeit ist knapp und keiner weiß, wie knapp sie ist. Deshalb ist Zeit auch der einzige "Luxusartikel" im Leben. Meine Entscheidung habe ich keine einzige Sekunde bereut. Die einzige traurige Erkenntnis ist: obwohl ich seit fast 10 Jahren jeden Tag Freizeit habe, verging die Zeit trotzdem wie im Flug...
Bert1989
Bert1989, Gestern 17:48 Uhr
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das problem ist das die dtsch immer noch ihr geld verrotten lassen. wir leben in einer erbengeneration und es liegen billionen auf sparkonten.. mit langsamen verfall.. es gehört in jeden schulunterricht. das auch die chancen von aktien oder gleichartigen anlagen betrachtet werden.. sparbuch philosophie war gestern.. aber soweit och las ,denkt man da langsam um

Tatsächlich hab ich mir immer Gedacht so wird das neue Geschäftsmodell von dtl aussehen. Die 60% die keine Vermögen haben werden im Dienstleistungssektor arbeiten und die anderen erhalten die Devisen von den erfolgreichen Ländern. Also z.b. Dividende Das Problem sind eher die Annahme 40% hätten die Möglichkeit aber es reicht ja eher für die oberen 10% Millionär sind auf dem Papier viele aber was ist die Immobilie am Ende Wert wenn die Boomer mal ins Heim gehen.
w
wulfyy, Gestern 16:02 Uhr
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was heisst langsamer verfall inflation derzeit um 3 %
w
wulfyy, Gestern 16:02 Uhr
3
das problem ist das die dtsch immer noch ihr geld verrotten lassen. wir leben in einer erbengeneration und es liegen billionen auf sparkonten.. mit langsamen verfall.. es gehört in jeden schulunterricht. das auch die chancen von aktien oder gleichartigen anlagen betrachtet werden.. sparbuch philosophie war gestern.. aber soweit och las ,denkt man da langsam um
T
Tyler_Joel, Gestern 15:51 Uhr
1

Die Sparrate der Deutschen ist in Summe hoch, da meine ich den absoluten Wert. Aber die Sparrate des einzelnen ist niedrig bzw er kann nicht mehr sparen Da verweise ich auf die vermögensübersicht des IW Köln. Die oberen 30% werden es problemlos schaffen aber alles darunter wird schon eng. Die unteren 30% werden auf lange Sicht in Altersarmut fallen. Ein Heim oder ähnliches ist da zu teuer https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html

Naja es ist leider auch eine Frage der Einstellung...wenn man schon mit 20 beginnt nachhaltig mit Geld umzugehen und nicht alles in Lifestyle-Konsum steckt, dann wird man auch nie Arm sein. Man sollte halt nur bei mehr Geld auch zuerst mehr am Markt investieren, zb. 100€ netto mehr aufteilen in 60€ mehr investieten und nur 40€ mehr Konsum... So kann man sich seinen eigenen Zinseszins-Effekt schaffen... Wie gesagt wenn man Geld verdient dann ist das Verwenden davon pure Einstellungssache...
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wulfyy, Gestern 15:31 Uhr
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so barclays bewertung zur az überwunden.. und weiter gehts richtig norden =))
Bert1989
Bert1989, Gestern 14:14 Uhr
1

ja was nun bert. hohe sparrate oder der deutschE spart wenig... deine recht konträre aussage in einen satz gepackt =)

Die Sparrate der Deutschen ist in Summe hoch, da meine ich den absoluten Wert. Aber die Sparrate des einzelnen ist niedrig bzw er kann nicht mehr sparen Da verweise ich auf die vermögensübersicht des IW Köln. Die oberen 30% werden es problemlos schaffen aber alles darunter wird schon eng. Die unteren 30% werden auf lange Sicht in Altersarmut fallen. Ein Heim oder ähnliches ist da zu teuer https://www.iwkoeln.de/studien/judith-niehues-maximilian-stockhausen-ein-vermoegensvergleich-nach-altersgruppen.html
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wulfyy, Gestern 12:31 Uhr
1
ja was nun bert. hohe sparrate oder der deutschE spart wenig... deine recht konträre aussage in einen satz gepackt =)
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wulfyy, Gestern 12:29 Uhr
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es gibt ein sehr gutes buch eines amis.. titel die with zero.. recht hat er....
Bert1989
Bert1989, Gestern 12:25 Uhr
0

Der typische Deutsche lebt so als wäre das Leben unendlich. Und wenn er dann merkt, dass die knappe Zeit viel wertvoller als ein fettes Konto/Depot ist, ist es zu spät. Denn Zeit kann man nicht kaufen.

Liebe ich so pauschal Aussagen. Ich glaube der typische Deutsche legt nichts an der Börse an und spart wenig. In Summe haben wir eine hohe sparrate aber ich meine gelesen zu haben 25% haben Aktien oder Etfs. Naja es würde nicht schaden wenn besonders Mitbürger mit noch einer längeren Zukunft den Anspruch ruterschrauben, d.h. kleinere Wohnung oder raus aus der Großstadt und lieber mal etwas zur Seite zu bringen. Für mich die schlimmste Vorstellung mit 50 ohne Absicherung da zu stehen. Oder meine Kinder nicht helfen zu könenn Aber bei dir scheint es ja aufgegangen zu sein.
Dubai2000
Dubai2000, Gestern 10:54 Uhr
1
Würde ich unterschreiben
w
wulfyy, Gestern 10:39 Uhr
0
bibt auch in keinster hinsicht; einen grund ;sie nicht dort zu belassen in keinster weise.. ich weiß ich wiederhole mich, aber die az ist das gesundeste unternehmen der BRD =))
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