AM Hauptforum WKN: A2QJD4 ISIN: GB00BN7CG237 Forum: Aktien User: Thorst

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19. April 2026, 19:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 10.285
tommist
tommist, 31.07.2025 14:06 Uhr
0
das letzte delisting das ich mitmachen "durfte" war europcar vor ein paar jahren.. da wurde kein höheres angebot gemacht und am ende wurden mit über 90% der rest quasi zwangsenteignet..nur mal so angemerkt.. 2022 hatte gerade VW wieder europcar übernommen und alle glaubten dass VW zu mondpreisen die anteile übernehmen würde... nix wars.. gingen alle leer aus bzw. zu dem damaligen kurs nahe der 50ct
P
Pentland, 31.07.2025 13:38 Uhr
1
Habe gerade nochmal den Geschäftsbericht angeschaut. Was mich positiv überrascht ist, dass die Nettoverschuldung zwar gestiegen ist, aber nur als Folge des aktuell niedrigen Kassenbestandes. Die Bruttoverschuldung (Summe aller Schulden) hat sich verringert. Zum 31.12.24 betrugen die Verbindlichkeiten 1,522 Milliarden Pfund. Immerhin haben diese sich um 21 Millionen Pfund auf 1,501 Milliarden Pfund verringert. Das ist zwar nur geringfügig, aber immerhin das erste Mal, dass die Schulden nicht weiter gestiegen sind. Die Nettoverschuldung ist aufgrund des deutlich geringeren Kassenbestandes natürlich deutlich gestiegen, aber eine deutlich bessere Performance in H2 2025 und die 110 Millionen Euro aus dem Verkauf der AMR F1 Anteile sollten hier auf jeden Fall helfen. Das sich der Nettoverschuldungsgrad per 30.06. auf 6,7 erhöht hat (4,2 per 30.06.24) , ist natürlich nicht schön aber es sollte nicht schlimmer werden…
Wolf.P.
Wolf.P., 31.07.2025 13:12 Uhr
1

Es könnte natürlich auch einfacher laufen. Wenn Stroll, PIF und Geely sich einig werden den Kuchen unter sich aufzuteilen, dann könnten die natürlich die Kleinaktionäre rauskaufen. Aber dafür müssten sie ca. 55% der Aktien + 40% Aufschlag bieten. Da kämen bestimmt 600 Millionen GBP an Kosten für die 3 Parteien…und wozu? Die Kontrolle haben die Parteien über ihr Stimmrecht doch jetzt schon. Außerdem wollen alle an dem steigenden Aktienkurs verdienen und irgendwann die Lorbeeren ernten. Bei einem Delisting könnten alle Beteiligten ihre Anteile nicht ohne weiteres verkaufen und vor allem wäre es schwerer einen Käufer zu finden. Und so lange zu warten, bis diese Unkosten durch Gewinne nach Steuern wieder reingespült würden, wäre sicherlich auf Jahre zu risikoreich. Ich denke ein Delisting ist aktuell auch für Yew Tree uninteressant. Lawrence Stroll hat auch keine endlosen Geldkapazitäten und als er vor kurzem mit Yew Tree die 30% Schwelle überschritten hat, um kurzfristig Geld in die Kassen zu spülen, wollte er auf keinen Fall ein Übernahmeangebot machen. Hätte er ein günstiges Delisting gewollt, dann wäre das der einfachste Weg gewesen.

100% 👍 ich denke auch, es war in diesem damaligen Interview von Lawrence Stroll einfach daher gesagt mit einem möglichen Delisting in Zukunft. Er wollte sicherlich einfach nur in diesem Interview mit einer gewagten Ansage ausdrücken, dass die aktuelle Bewertung seines Erachtens nach deutlich zu günstig ist, mit den genannten Zukunftsaussichten ...
P
Pentland, 31.07.2025 12:49 Uhr
3

Aber mal ganz ernsthaft betrachtet, gestern Abend habe ich mich mit dem Thema delisting von Aston Martin beschäftigt. Ja, Lawrence stroll hat im März erwähnt, er könne sich ein delisting zukünftig vorstellen, weil die Aktie und damit das Unternehmen lächerlich günstig bewertet ist... er hat aber direkt eingelenkt und daraufhin gewiesen, dass es keinerlei konkrete Planung in naher Zukunft dazu gibt. Was wäre also wenn... Stroll hat mittlerweile mit seinem Konsortium 33% der Aktien, reicht also noch nicht um alleine zu entscheiden, dass es ein delisting geben wird. Dadurch, dass Aston Martin Aktien nahezu vollständig von Großinvestoren gehalten werden, was haben sie davon? Sie verlieren ihre Spontanität die Anteile zu verkaufen, haben weniger Mitbestimmung und verlieren Handelsliquidität... das Angebot, dass Stroll unterbreiten müsste, wäre also deutlich höher als der aktuelle Kurs, die meisten Großinvestoren sind schon lange dabei und teils bei deutlich höheren Kursen! Alleine die kompletten Aktien der Kleinanleger zu übernehmen, dürfte nicht reichen. Stroll müsste also versuchen die Großinvestoren noch weiter mit ins Boot zu holen und überzeugen für ein delisting zu stimmen.... bzw die Anteile an ihn abzutreten. Daher meine ich, es muss noch einiges passieren, dass es dazu kommen kann. Was denkt ihr?

Es könnte natürlich auch einfacher laufen. Wenn Stroll, PIF und Geely sich einig werden den Kuchen unter sich aufzuteilen, dann könnten die natürlich die Kleinaktionäre rauskaufen. Aber dafür müssten sie ca. 55% der Aktien + 40% Aufschlag bieten. Da kämen bestimmt 600 Millionen GBP an Kosten für die 3 Parteien…und wozu? Die Kontrolle haben die Parteien über ihr Stimmrecht doch jetzt schon. Außerdem wollen alle an dem steigenden Aktienkurs verdienen und irgendwann die Lorbeeren ernten. Bei einem Delisting könnten alle Beteiligten ihre Anteile nicht ohne weiteres verkaufen und vor allem wäre es schwerer einen Käufer zu finden. Und so lange zu warten, bis diese Unkosten durch Gewinne nach Steuern wieder reingespült würden, wäre sicherlich auf Jahre zu risikoreich. Ich denke ein Delisting ist aktuell auch für Yew Tree uninteressant. Lawrence Stroll hat auch keine endlosen Geldkapazitäten und als er vor kurzem mit Yew Tree die 30% Schwelle überschritten hat, um kurzfristig Geld in die Kassen zu spülen, wollte er auf keinen Fall ein Übernahmeangebot machen. Hätte er ein günstiges Delisting gewollt, dann wäre das der einfachste Weg gewesen.
N
Noobody, 31.07.2025 11:11 Uhr
1

Aber mal ganz ernsthaft betrachtet, gestern Abend habe ich mich mit dem Thema delisting von Aston Martin beschäftigt. Ja, Lawrence stroll hat im März erwähnt, er könne sich ein delisting zukünftig vorstellen, weil die Aktie und damit das Unternehmen lächerlich günstig bewertet ist... er hat aber direkt eingelenkt und daraufhin gewiesen, dass es keinerlei konkrete Planung in naher Zukunft dazu gibt. Was wäre also wenn... Stroll hat mittlerweile mit seinem Konsortium 33% der Aktien, reicht also noch nicht um alleine zu entscheiden, dass es ein delisting geben wird. Dadurch, dass Aston Martin Aktien nahezu vollständig von Großinvestoren gehalten werden, was haben sie davon? Sie verlieren ihre Spontanität die Anteile zu verkaufen, haben weniger Mitbestimmung und verlieren Handelsliquidität... das Angebot, dass Stroll unterbreiten müsste, wäre also deutlich höher als der aktuelle Kurs, die meisten Großinvestoren sind schon lange dabei und teils bei deutlich höheren Kursen! Alleine die kompletten Aktien der Kleinanleger zu übernehmen, dürfte nicht reichen. Stroll müsste also versuchen die Großinvestoren noch weiter mit ins Boot zu holen und überzeugen für ein delisting zu stimmen.... bzw die Anteile an ihn abzutreten. Daher meine ich, es muss noch einiges passieren, dass es dazu kommen kann. Was denkt ihr?

Genau so sehe ich es auch! Danke für die ausführliche Erklärung von Dir.
Wolf.P.
Wolf.P., 31.07.2025 11:03 Uhr
3
Aber mal ganz ernsthaft betrachtet, gestern Abend habe ich mich mit dem Thema delisting von Aston Martin beschäftigt. Ja, Lawrence stroll hat im März erwähnt, er könne sich ein delisting zukünftig vorstellen, weil die Aktie und damit das Unternehmen lächerlich günstig bewertet ist... er hat aber direkt eingelenkt und daraufhin gewiesen, dass es keinerlei konkrete Planung in naher Zukunft dazu gibt. Was wäre also wenn... Stroll hat mittlerweile mit seinem Konsortium 33% der Aktien, reicht also noch nicht um alleine zu entscheiden, dass es ein delisting geben wird. Dadurch, dass Aston Martin Aktien nahezu vollständig von Großinvestoren gehalten werden, was haben sie davon? Sie verlieren ihre Spontanität die Anteile zu verkaufen, haben weniger Mitbestimmung und verlieren Handelsliquidität... das Angebot, dass Stroll unterbreiten müsste, wäre also deutlich höher als der aktuelle Kurs, die meisten Großinvestoren sind schon lange dabei und teils bei deutlich höheren Kursen! Alleine die kompletten Aktien der Kleinanleger zu übernehmen, dürfte nicht reichen. Stroll müsste also versuchen die Großinvestoren noch weiter mit ins Boot zu holen und überzeugen für ein delisting zu stimmen.... bzw die Anteile an ihn abzutreten. Daher meine ich, es muss noch einiges passieren, dass es dazu kommen kann. Was denkt ihr?
N
Noobody, 31.07.2025 10:58 Uhr
1
“Delisting” sehe ich nicht bei den grossen Aktionären, Stroll Mercedes, Geely und die Saudis müssten sich einig werden. Als Anleger bist du auch nicht verpflichtet das Angebot anzunehmen. Es würde eher zu einem Machtkampf kommen von den wir Kleinanleger profitieren könnten.
P
Pentland, 31.07.2025 10:12 Uhr
0

Das habe ich mir auch schon überlegt. Die Frage ist nur, wie stellen sie das "künstlich" an?!

Das frage ich mich auch immer
Wolf.P.
Wolf.P., 31.07.2025 9:59 Uhr
0

kann es sein dass künstlich niedriger kurs gehalten wird um bei einem möglichen delisting auch günstig übernehmen zu können?

Das habe ich mir auch schon überlegt. Die Frage ist nur, wie stellen sie das "künstlich" an?!
tommist
tommist, 31.07.2025 9:08 Uhr
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kann es sein dass künstlich niedriger kurs gehalten wird um bei einem möglichen delisting auch günstig übernehmen zu können?
P
Pentland, 30.07.2025 16:56 Uhr
0
Ein Trauerspiel
L
Lo_Oci, 30.07.2025 9:55 Uhr
1
Die Aktie wird hin und her geschubst, wie es den Algo Tradern gerade passt. In der Q&A Session wurde übrigens bestätigt, dass es aktuell keine weitere Kapitalerhöhung gibt, da man die 110m aus dem Verkauf der AMR Shares erhält und weiterhin von einem positiven Cashflow für H2 ausgeht. Leider keine Infos zu Delisting o.ä.
J
Jessi83, 30.07.2025 9:39 Uhr
0
Oder steht da etwas drinne, was ich überlesen habe.
J
Jessi83, 30.07.2025 9:39 Uhr
2
86 cent? Ist diese Reaktion für ein mittleres Ergebnis nicht etwas übertrieben…?
R
RainKing, 30.07.2025 9:37 Uhr
0
Viele sind dann trotzdem noch fett im Minus. Das wäre absolut enttäuschend.
L
Lo_Oci, 30.07.2025 8:53 Uhr
2
Klar, wenn man auf 40% Plus scharf ist, dann ist das ein guter Deal. Auf der anderen Seite stünden aber mehrere hundert Prozent im Raum, auch wenn das für den ein oder anderen unrealistisch klingt.
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