AMAZON WKN: 906866 ISIN: US0231351067 Kürzel: AMZN Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 89.951
DieVorhand
DieVorhand, 12.10.2018 8:10 Uhr
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die Aktienmärkte weltweit stehen seit Mittwoch unter Druck. Teilweise wurde auf die „apokalyptischen Reiter“ Handelsstreit, Schwellenländerwährungen, Italiens Etat und steigende Zinssätze verwiesen. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen waren nach dem guten Jobbericht vom Freitag, mit einer Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 1969, auf 3,26 Prozent gestiegen – sanken aber wieder auf gut 3,14 Prozent. Ähnlich die Renditen von Bundesanleihen: typische Signale für „Risk-off“. Dazu passt der etwas schwächere US-Dollar kaum. Mich erinnert die aktuelle Lage an den ersten Anstieg zehnjähriger US-Zinsen im Februar. Daher empfehle ich, Ruhe zu bewahren. Denn an den Fundamentaldaten und den Risiken hat sich zuletzt wenig geändert.   Für etwas Erleichterung sorgte die schwächer als erwartete US-Inflation im September: Die Preise stiegen im September um nur 0,1 Prozent zum Vormonat – aufs Jahr gerechnet um 1,8 Prozent über die vergangenen drei Monate. Insgesamt zeigt sich die US-Konjunktur sehr robust. Die Fed Atlanta schätzt das annualisierte BIP-Wachstum im dritten Quartal auf 4,2 Prozent, nachdem das Wachstum im Vorquartal über 4 Prozent betragen hatte. Damit und mit dem starken Arbeitsmarkt dürfte auch die Inflation nochmals steigen und die Fed den Leitzins weiter anheben. Ich erschrecke mich deswegen nicht, sondern halte die Entwicklung für gesund!   Die US-Inflationsdaten brachten dem Anleihemarkt jedoch Schwankungen. Die Renditen fielen über die gesamte Zinskurve – und stiegen wegen des starken US-Wachstums wieder. Der schwächere US-Dollar von knapp 1,16 zum Euro ist dabei weniger über die Zinsseite zu erklären. Möglicherweise geht die Risikoscheu der Investoren etwas zurück und die „Weltwährung“ ist weniger gefragt. Auch der Schweizer Franken gab zum Euro nach. Das dürfte zumindest die Entwicklung der Schwellenländerwährungen widerspiegeln. Diese zogen gegen den Greenback überwiegend an, signalisierten also keine Ausweitung der Sorge um eine dortige Krise. Vor allem die Währungen der hoch in US-Dollar verschuldeten Länder Türkei und Südafrika legten zeitweise um über ein Prozent zu.   Auch Europas Aktienmärkte erfasste der Abwärtstrend. Investoren schichteten aus Wachstumswerten wie Technologie in Papiere mit günstiger Bewertung um – die „Risk-off“-Bewegung trieb sie zudem in defensive Dividendentitel. Darin zeigt sich die aus meiner Sicht übertriebene Marktreaktion. Denn das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Stoxx 600 liegt mit 13,1 unter dem Schnitt der letzten fünf Jahre. Grund sind steigende Gewinne, aber auch Kursrückgänge: Der italienische FTSE MIB etwa ist mit minus 21,1 Prozent im Bärenmarkt. Chancen könnten weiterhin Minenwerte bieten, die günstig bewertet scheinen und von der Nachfrage Chinas profitieren dürften. Auch Banken scheinen beim möglichen Auflösen der politischen Risiken und steigenden Kapitalmarktzinsen zunehmend interessant. Auch Industriewerte dürften von einer Entspannung im Handelsstreit profitieren.   Wie US-Zölle auf Chinas Importe wirken, zeigt sich nun an ersten Daten: Die Einfuhren im Wert von 34 Milliarden US-Dollar, die bereits mit 25 Prozent Zoll belegt werden, sanken von Juli bis August um 27 Prozent. Die US-Importe aus China wuchsen zugleich mit sechs Prozent stärker als im Vorquartal. Es könnte sich aber um einmalige Vorzieheffekte von Unternehmen handeln, die Zölle fürchteten. Kommen im Januar wie angekündigt weitere US-Zölle, dürfte das jährliche Wachstum der gesamten US-Importe aus China von plus neun Prozent im ersten Halbjahr 2018 auf minus sieben Prozent im ersten Quartal 2019 fallen. Weil viele US-Unternehmen Vorprodukte und Güter in China einkaufen, sollte dies zur Nervosität an den Aktienmärkten beigetragen haben.   Wie geht es weiter? Zunächst: Technische Effekte haben den Abverkauf wohl verstärkt. Denn automatisierte Handelssysteme verkaufen bei Kursverlusten häufig, ohne die wirtschaftlichen Daten neu zu analysieren. Zudem dürfen viele US-Unternehmen vor der Berichtssaison keine eigenen Aktien zurückkaufen. Große US-Banken öffnen heute als erste die Bücher für das dritte Quartal, Unternehmensdaten rücken wieder in den Vordergrund: Ich erwarte für den S&P 500 im Schnitt Gewinnsteigerungen von knapp 26 Prozent zum Vorjahresquartal. Für den Stoxx 600 rechne ich mit plus zehn Prozent. Einige Gewinnwarnungen trübten die Stimmung der letzten Tage – insbesondere bei Tech-Aktien. Daher ist der 25. Oktober mit Berichten von Amazon, Microsoft und Alphabet sicher entscheidend für die Märkte.
O
Ostfreesk111, 12.10.2018 8:05 Uhr
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Jetzt hack doch nicht so auf sh86 rum. Er ist doch long und sieht das ganze hier differenziert. ;)
M
Mitch6, 12.10.2018 8:01 Uhr
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Und nochmal: Wer hier nur auf Tageskurse schaut und nicht Langzeitinvestiert ist, den juckt der Kurs natürlich ganz schlimm... Andere sind da entspannt.
M
Mitch6, 12.10.2018 7:58 Uhr
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Ja lass die doch labbern... die kommen immer mit KGV und wenn Amazon mal down geht sind sie alle gleich da...in ein paar Tagen/Wochen wird es wieder ganz ruhig um die sh86s, stockpinkler_99s, RFGs... Mal gespannt was die schreiben, wenn Ama wieder zum ATH läuft.... NICHTS!!!
d
depotfelix, 12.10.2018 7:33 Uhr
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Nur KGV vergleichen ist surreal
R
Royal_Flush_Gordon, 11.10.2018 22:44 Uhr
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Kann nicht gut gehen. So etwas von überbewertet, ..wie konnte es überhaupt so hoch gehen? Ich glaube, viele institutionelle Anleger mussten wegen des Handelskonflikts mit China, Geld dort abziehen und steckten es dann in "Blue-Chips" der USA. Bei Apple sieht es nicht anders aus. Völlig überbewertete US-Aktien stehen unterbewerteten Aktien des gleichen Sektors ausserhalb der USA gegenüber! Amazon/Alibaba und Apple/Samsung als Beispiel. Wer mal die KGV's vergleicht, ...ABSOLUT SURREAL Falls jetzt jemand meint, "Die sind ja weniger gut", ...Ich bin jedenfalls anderer Meinung✌
d
drees02, 11.10.2018 21:58 Uhr
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Das geht nicht gut
I
Investor86, 11.10.2018 21:17 Uhr
0
*euch
I
Investor86, 11.10.2018 21:17 Uhr
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kann auch zwei nicht mal jmd wegdiven... furchtbar
Stockpicker_99
Stockpicker_99, 11.10.2018 20:41 Uhr
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Heute Nacht Deep dive bei Amazon. Immer mehr Leute denken sich: ‚Huch, ist die teuer‘
V
VonGogh, 11.10.2018 20:38 Uhr
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Ohje, jetzt geht's wieder los...
V
VonGogh, 11.10.2018 20:34 Uhr
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Platz 89 bislang von 100 Werten bislang im Nasdaq, die Aktie will einfach weiter deutlicher korrigieren. Genau vor 1 Woche dachte ich, jetzt kann man AMZN wieder kaufen und jetzt schon über 11 % im Minus und schlechtester Wert im Depot. Ja, klar, langfristig denken, wird schon...
S
SELENE, 11.10.2018 18:48 Uhr
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@ElectroMven Ich sehe es ähnlich, nicht das dass ATH schon wieder nach den Q Zahlen erreicht wird, schon häufig habe ich das in den letzten 4 Jahren erlebt, die Q Zahlen werden sehr gut sein, nur die Frage ist, kommen sie gerade zur richtigen Zeit ! Die ewigen Pessimisten werden dann auch wieder verschwinden, die gab's im März auch zu hauf mit ihren dummen Kommentaren.
Grassi1
Grassi1, 11.10.2018 18:31 Uhr
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11.10.2018 - 08:32 Uhr - ANDREAS DEUTSCH - RedakteurAmazon: Einfach brutal Extremer Tag an Wall Street: Der Dow Jones hat den schwächsten Handelstag seit dem Frühjahr erlebt. Vor allem mit den Tech-Aktien ging es steil bergab. Die Amazon-Aktie durchbrach eine wichtige charttechnische Marke. Die Angst vor steigenden Zinsen und einer Verschlimmerung des Handelsstreits haben die Märkte am Mittwoch durchgeschüttelt. Die Aktie von Amazon verlor 6,2 Prozent und fiel auf 1.755 Dollar. Es war einer der schwächsten Tage für die verwöhnten Amazon-Aktionäre seit mehreren Jahren. Das charttechnische Bild bei Amazon hat sich damit deutlich verschlechtert. Die 90-Tage-Linie ist gerissen – nun geht der Blick auf die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 1.636 Dollar verläuft. Sollte auch diese Marke reißen, geht der Blick auf die Unterstützung bei 1.350 Dollar vom April. Seit dem Hoch vom Sommer hat Amazon nun 15 Prozent verloren. Zuvor hatte die Aktie 120 Prozent zugelegt – innerhalb von 24 Monaten.
Hufleriphone
Hufleriphone, 11.10.2018 18:07 Uhr
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21441 ok. Alles gut. So macht man halt manchmal Fehler. Bin etwas gestresst von meinem Minus der letzen Tage. Aber ist normalerweise überhaupt nicht meine Ausdrucksweise
E
ElectroMven, 11.10.2018 18:05 Uhr
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Kurz oder mittelfristig knacken wir wieder die 1700 Euro Marke. Wenn man davon ausgeht, dass die Kurse hier weiter fallen sollten, dann muss schon die gesamte Weltwirtschaft gegen die Wand gefahren werden. Ich wüsste nicht, welches Unternehmen deartig gut aufgestellt ist wie Amazon.
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