ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. April 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 120.883
a
atosamun, 28. Mär 21:06 Uhr
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Und ja. Es interessiert mich schon, wenn es hier um einen Schadenersatz geht, der in der Spitze (9% Zinsen seit 2015 in NY) die Hälfte der aktuellen MarketCap ausmacht. Und ich möchte wissen, inwiefern dafür Rücklagen da sind. Antworten haben wir da offensichtlich nicht. Und da wundert es mich auch nicht, dass da unbeirrbar Shortinteressen aufgebaut worden sind. Das könnte ja wohl zusammhängen.
a
atosamun, 28. Mär 20:57 Uhr
0

Oha, mal abgesehen davon das Stand 2021 ist, da geht es um die Einschätzung der Schadenersatzsumme durch Atos. Logischerweise setzt Atos die auf fast Null und TriZetto auf einen viel zu hohen Maximalwert von $855 Mio. Das hat aber üerhaupt nichts mit der tatsächliche von Atos gebildeten Rückstellung zu tun, die man aber implizit aus den Gesamtrückstellungen abschätzen kann, die Atos in den Büchern angibt. Natürlich legt Atos diese nich im Detail explizit offen, um sich damit nicht die Verhandlungsposition im Gerichtsstreit zu nehmen.

"Wesentliche" Rückstellungen müssen aber ab 50% des Gesamtvolumens spezifiziert werden. Wenn es jetzt um mehr als 400 Millionen Euro allein in diesem Fall geht, dann übersteigt diese Summe schon die Hälfte der 268 Millionen Euro. Es handelt sich also doch um eine höhere Unwägbarkeit. Weshalb postest du sowas eigentlich, wenn du es hinterher wieder einfangen musst?
E
Eisbergorder, 28. Mär 20:49 Uhr
0

Deshalb: Atos ist unter anderem weiterhin der Ansicht, dass die Schadenersatzsumme in keinem Verhältnis zu den beanstandeten Handlungen steht und dass der TriZetto in diesem Fall maximal zustehende Schadenersatz etwa 8,5 Millionen US-Dollar beträgt. Link: https://www.atosgroup.com/en/investors/financial-publications/financial-press-releases/statement-2

Oha, mal abgesehen davon das Stand 2021 ist, da geht es um die Einschätzung der Schadenersatzsumme durch Atos. Logischerweise setzt Atos die auf fast Null und TriZetto auf einen viel zu hohen Maximalwert von $855 Mio. Das hat aber üerhaupt nichts mit der tatsächliche von Atos gebildeten Rückstellung zu tun, die man aber implizit aus den Gesamtrückstellungen abschätzen kann, die Atos in den Büchern angibt. Natürlich legt Atos diese nich im Detail explizit offen, um sich damit nicht die Verhandlungsposition im Gerichtsstreit zu nehmen.
E
Eisbergorder, 28. Mär 20:44 Uhr
0
Ja, sehe ich auch so, besser mal solche Prozessaltlasten weg zu haben. Die Börse honoriert so was, wenn Unsicherheiten beseitigt werden. Rückstellungen sollten größtenteils vorhanden sein, da die anderen aufgeführten laufenen Verfahren nicht in der Höhe sind. Man kann es also ungefähr abschätzen. Wir haben mehr als genug Liquidität und die wächst in Kürze mit den Einnahme aus den Verkäufen weiter an.
a
atosamun, 28. Mär 20:42 Uhr
0

Das ist mal so richtig Scheiße, weil das bisher von Atos mit maximal 8.5 Millionen Euro eingepreist worden ist. Eine Altlast, die jetzt mit 25% der MarketCap wirksam werden könnte. Es ist noch Berufung und Korrektur möglich. Aber das könnte trotzdem massiv auf das Betriebsergebnis 2026 einwirken, weil da dann Rückstellungen gebildet werden müssen. Gemessen an 1,7 Milliarden Euro Liquidität sicherlich kein unlösbares Problem. Aber ein Problem. Zumal ja eigentlich mit den Schuldenschnitt all diese Altlasten aus der Welt geschafft worden sein sollten. Keine gute Nachricht.

Deshalb: Atos ist unter anderem weiterhin der Ansicht, dass die Schadenersatzsumme in keinem Verhältnis zu den beanstandeten Handlungen steht und dass der TriZetto in diesem Fall maximal zustehende Schadenersatz etwa 8,5 Millionen US-Dollar beträgt. Link: https://www.atosgroup.com/en/investors/financial-publications/financial-press-releases/statement-2
C
Christoph1900, 28. Mär 20:38 Uhr
0

Das könnte sich aber mit diesem Urteil geändert haben, weil wesentliche Rücklagen erst bei 50% des Volumens der gesamten Rücklagen spezifiziert werden müssen. Wenn das jetzt aber auf einmal 55x soviel sind, dann könnte sich das signigikant ändern. Und selbst wenn die da mehr eingepreist hätten, wären es noch deutlich weniger, als das heute bekannt gewordene Urteil aussagt.

Jetzt mal nicht so negativ. Hätte wäre könnte. Die Zahlen aus Juni 25 wurde mit dem Urteil bestätigt. Das plus die Zinskosten und Anwaltskosten belaufen sich auf 236millionen. Damit wäre die Sache, die man sich eingekauft(!) hat erledigt. Immerhin war das bei Übernahme des Ladens klar, das da noch was kommt. Und statt 855 jetzt auf knapp 70 Millionen(plus Nebenkosten von Zins und Anwalt) ist doch okay. Bis 10.04. kann trizetto dem zustimmen oder weiter in die Länge ziehen und Atos könnte theoretisch auch nochmal Berufung einlegen. Interessant wäre aber die Sache jetzt einfach abzuhaken.
E
Eisbergorder, 28. Mär 20:33 Uhr
2

Das könnte sich aber mit diesem Urteil geändert haben, weil wesentliche Rücklagen erst bei 50% des Volumens der gesamten Rücklagen spezifiziert werden müssen. Wenn das jetzt aber auf einmal 55x soviel sind, dann könnte sich das signigikant ändern. Und selbst wenn die da mehr eingepreist hätten, wären es noch deutlich weniger, als das heute bekannt gewordene Urteil aussagt.

Nochmal der Streitwert wurde nicht erhöht, sondern sogar weiter reduziert, weshalb es fraglich ist, ob TriZetto das überhaupt akzeptiert (Deadline ist der 10.4.) und dann kann Atos immer noch Wiederspruch einlegen. Wir sprechen hier von einen Urteil eines US District Court. Wie du auf die 8,5 Millionen Rückstellungen kommst, ist mir vollkommen schleierhaft und Panik erstmal völlig fehlt am Platz.
a
atosamun, 28. Mär 20:29 Uhr
0

Ja bzw. genau US $69,977,813 ... "In this decision, the judge confirmed the jury’s findings, delivered on 30 June 2025, of compensatory damages of US $69,977,813. The Court also reduced the previously awarded punitive damages to US $139,955,626 (2x compensatory damages), subject to TriZetto’s acceptance of the reduction (failing which a new trial on punitive damages will be ordered). The Court further awarded US $12,395,484.50 in attorneys’ fees, in addition to the US $14,548,992.98 in attorneys’ fees previously ordered." https://www.globenewswire.com/news-release/2026/03/28/3264197/0/en/Decision-of-the-US-District-Court-for-the-Southern-District-of-New-York-in-the-TriZetto-re-trial.html

Das könnte sich aber mit diesem Urteil geändert haben, weil wesentliche Rücklagen erst bei 50% des Volumens der gesamten Rücklagen spezifiziert werden müssen. Wenn das jetzt aber auf einmal 55x soviel sind, dann könnte sich das signigikant ändern. Und selbst wenn die da mehr eingepreist hätten, wären es noch deutlich weniger, als das heute bekannt gewordene Urteil aussagt.
E
Eisbergorder, 28. Mär 20:24 Uhr
0

Der lag angeblich bei 70 Millionen. Aber offenbar ist das nicht aus der Welt und viel größer als gedacht.

Ja bzw. genau US $69,977,813 ... "In this decision, the judge confirmed the jury’s findings, delivered on 30 June 2025, of compensatory damages of US $69,977,813. The Court also reduced the previously awarded punitive damages to US $139,955,626 (2x compensatory damages), subject to TriZetto’s acceptance of the reduction (failing which a new trial on punitive damages will be ordered). The Court further awarded US $12,395,484.50 in attorneys’ fees, in addition to the US $14,548,992.98 in attorneys’ fees previously ordered." https://www.globenewswire.com/news-release/2026/03/28/3264197/0/en/Decision-of-the-US-District-Court-for-the-Southern-District-of-New-York-in-the-TriZetto-re-trial.html
E
Eisbergorder, 28. Mär 20:18 Uhr
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Die sich auf was beziehen? Offensichtlich ja nicht auf bis zu 450 Millionen.

Das legt Atos natürlich nicht im Detail offen, um sich vor juristischer Gier auf mehr zu schützen. Aber da dieser Prozess mit einer der größten war, kann man davon ausgehen, dass ein Löwenanteil der gebildeten Rückstellungen dafür ist. Es ging ursprünglich um $855 Millionen, die dann auf $285 Millionen Streitwert reduziert wurden. Dieser wurde jetzt weiter auf $236,9 Millionen reduziert. Erstmal bleibt jetzt sowieso abzuwarten, ob Atos hiergegen Wiederspruch einlegt. https://www.globenewswire.com/news-release/2026/03/28/3264197/0/en/Decision-of-the-US-District-Court-for-the-Southern-District-of-New-York-in-the-TriZetto-re-trial.html
a
atosamun, 28. Mär 20:17 Uhr
1

Moment mal, dachte dass da mehrer hundert Millionen rückgestellt waren. Edv weiß das glaub

Schreibt er doch. 268 Millionen Euro Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten, aber nicht wofür. Und ich finde da gerade auch nichts, außer das Zyntel mit maximal 8,5 Millionen eingestuft wurde. Weiß da jemand mehr?
r4rules
r4rules, 28. Mär 20:15 Uhr
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Moment mal, dachte dass da mehrer hundert Millionen rückgestellt waren. Edv weiß das glaub
a
atosamun, 28. Mär 20:08 Uhr
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Wenn Zyntel da nur zu 8,5 Millionen eingepreist ist, dann haben wir ein Problem. So siehts aus. Und nicht anders.
a
atosamun, 28. Mär 20:07 Uhr
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Laut URD: The consolidated financial statements as of December 31, 2025 include provisions and other liabilities relating to litigations amounting to €268 million

Die sich auf was beziehen? Offensichtlich ja nicht auf bis zu 450 Millionen.
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