ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

22,07 EUR
+0,14 % +0,03
20:04:39 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 132.898
edv_brain
edv_brain, 13:00 Uhr
0
Die Investoren legen aber trotzdem zu: Die zittrigen Kleinanleger "geschlachtet" von den großen Wallstreet Bankstern. Neue Aktionärsstruktur: https://de.investing.com/equities/atos-origin-ownership
Schneetrade
Schneetrade, 12:59 Uhr
2

Eure theoretischen BWL-Aufsätze über Turnarounds in allen Ehren, Ritzeflitze und Schneetrade. ☕️ Aber ihr fallt hier auf eine rein kosmetische, französische Besonderheit bei der Bilanzierung herein. Ihr behauptet, der operative Kern sei bei 4 % bis 5 % Marge gesund. Die Realität nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) sieht im H1-Bericht ganz anders aus: Das reale Betriebsergebnis (EBIT) ist tief negativ! Die vermeintlich positive operative Marge entsteht nur, weil das Management die immensen Restrukturierungs- und Reorganisationskosten des Genesis-Plans einfach herausrechnet (in Frankreich erlaubt). Nach IFRS-Standard gibt es hier schlicht keinen operativen Gewinn. Zudem sind die Zinslasten der verbliebenen Milliarden-Bruttoschulden keine ‚temporären Einmaleffekte‘, sondern dauerhafte, zahlungswirksame Liquiditätsfresser. Wer glaubt, dass ein radikaler Buchungsschnitt (Big Bath) die Kostenbasis auf magische Weise so weit senkt, dass bei schrumpfenden Umsätzen plötzlich Gewinne sprudeln, die zu dieser extrem verwässerten Aktienstruktur passen, betreibt keine Fundamentalanalyse, sondern reines Wunschdenken. Schöne Grüße an die Sahne-Fraktion! 📊👋

Wer nur auf das tiefe IFRS-Minus starrt, betreibt Vergangenheitsanalyse, keine Fundamentalanalyse. Ein Turnaround-Case basiert definitionsgemäß darauf, die temporäre Brücke (hohe Restrukturierungskosten) vom aktuellen Zustand hin zur zukünftigen Ertragskraft zu bewerten. Da das operative Geschäft im Kern nachweislich funktioniert, ist das Fundament für den Erfolg vorhanden
D
DasForumNervt, 12:58 Uhr
0
Genau so ist. Aber das sind nur Fakten. Unsere Jünger hier glauben den BilligPushern im Forum und der Erzählung des Managements. Kann man machen, bringt halt kein Geld.
C
CWS, 12:55 Uhr
1
Eure theoretischen BWL-Aufsätze über Turnarounds in allen Ehren, Ritzeflitze und Schneetrade. ☕️ Aber ihr fallt hier auf eine rein kosmetische, französische Besonderheit bei der Bilanzierung herein. Ihr behauptet, der operative Kern sei bei 4 % bis 5 % Marge gesund. Die Realität nach internationaler Rechnungslegung (IFRS) sieht im H1-Bericht ganz anders aus: Das reale Betriebsergebnis (EBIT) ist tief negativ! Die vermeintlich positive operative Marge entsteht nur, weil das Management die immensen Restrukturierungs- und Reorganisationskosten des Genesis-Plans einfach herausrechnet (in Frankreich erlaubt). Nach IFRS-Standard gibt es hier schlicht keinen operativen Gewinn. Zudem sind die Zinslasten der verbliebenen Milliarden-Bruttoschulden keine ‚temporären Einmaleffekte‘, sondern dauerhafte, zahlungswirksame Liquiditätsfresser. Wer glaubt, dass ein radikaler Buchungsschnitt (Big Bath) die Kostenbasis auf magische Weise so weit senkt, dass bei schrumpfenden Umsätzen plötzlich Gewinne sprudeln, die zu dieser extrem verwässerten Aktienstruktur passen, betreibt keine Fundamentalanalyse, sondern reines Wunschdenken. Schöne Grüße an die Sahne-Fraktion! 📊👋
D
DasForumNervt, 12:54 Uhr
1

Oh, habe mich in der Wortwahl vergriffen. Ich meinte natürlich die operative Marge. In der Nettomarge sind ja die Finanzierungs- und Restrukturierungskosten mit drin, die aber schon stark zurückgegangen sind. Aber genau deshalb kommt Atos bald schrittweise dahin, dass operative Marge fast gleich der Nettomarge ist. Danke für die Richtigstellung.

Und ein weiterer hanebüchener Beitrag. "Operative Marge gleich Nettomarge", weil Atos ja so toll ist. Ich fasse es nicht. Sind die Pusher hier wirklich bisher so günstig davon gekommen? Krass.
edv_brain
edv_brain, 12:53 Uhr
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Jetzt stehen Sie wieder bei fintel an der Ausleihe Schlange oder ein zittriges Händchen hat zufällig reingeschmissen
D
DasForumNervt, 12:51 Uhr
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Oh, habe mich in der Wortwahl vergriffen. Ich meinte natürlich die operative Marge. In der Nettomarge sind ja die Finanzierungs- und Restrukturierungskosten mit drin, die aber schon stark zurückgegangen sind. Aber genau deshalb kommt Atos bald schrittweise dahin, dass operative Marge fast gleich der Nettomarge ist. Danke für die Richtigstellung.

Und die Erlöse? Auch die Wortwahl?
T
TrufflePicker, 12:50 Uhr
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Was ist daran ein Luftschloss? Die Nettomarge liegt bekanntermaßen wegen Schulden, Restrukturierungskosten etc. pp noch im negativen Bereich. Die operative Marge entwickelt sich aber positiv. Manche scheinen hier noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass genau diese Differenz die Turnaround-Wette darstellt.

Oh, habe mich in der Wortwahl vergriffen. Ich meinte natürlich die operative Marge. In der Nettomarge sind ja die Finanzierungs- und Restrukturierungskosten mit drin, die aber schon stark zurückgegangen sind. Aber genau deshalb kommt Atos bald schrittweise dahin, dass operative Marge fast gleich der Nettomarge ist. Danke für die Richtigstellung.
D
DasForumNervt, 12:49 Uhr
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Gelöschte Nachrichten=Gelbe Karte

Ich will die grüne.
edv_brain
edv_brain, 12:49 Uhr
0
Gelöschte Nachrichten=Gelbe Karte
D
DasForumNervt, 12:48 Uhr
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Im vorliegenden Fall handelt es sich im ganz überwiegenden Maße wohl um Ahnungslosigkeit. Die "Erlös" Berechnung bestätigt das.
Schneetrade
Schneetrade, 12:39 Uhr
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Was ist daran ein Luftschloss? Die Nettomarge liegt bekanntermaßen wegen Schulden, Restrukturierungskosten etc. pp noch im negativen Bereich. Die operative Marge entwickelt sich aber positiv. Manche scheinen hier noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass genau diese Differenz die Turnaround-Wette darstellt.

100 % Zustimmung :-)
Schneetrade
Schneetrade, 12:38 Uhr
2
Eine negative Nettomarge (Net Profit Margin) – wie sie aktuell bei Atos der Fall ist – sieht auf den ersten Blick nach einem Misserfolg aus. In der Betriebswirtschaft und an der Börse kann eine solche Phase jedoch das Fundament für einen späteren, massiven Erfolg sein. Das Geheimnis liegt in der Unterscheidung zwischen temporären Einmaleffekten und der fundamentalen operativen Stärke eines Unternehmens. Warum eine negative Nettomarge der Startschuss für einen Turnaround und zukünftigen Erfolg sein kann, lässt sich an folgenden Faktoren erklären: 1. Der operative Kern ist bereits gesund (Der "Turnaround-Effekt") Die Nettomarge beinhaltet alle Kosten, also auch Steuern, Zinsen und einmalige Abschreibungen. Viel wichtiger für die Zukunft ist jedoch die operative Marge (EBIT-Marge). • Wenn ein Unternehmen operativ profitabel ist (wie Atos mit über 4 % bis 5 % operativer Marge), bedeutet das: Das eigentliche Alltagsgeschäft funktioniert und wirft Gewinn ab. • Die negative Nettomarge entsteht hier nur, weil das Unternehmen "Altlasten" wegräumt. Sobald diese Einmaleffekte wegfallen, schnellt die Nettomarge automatisch nach oben. 2. Reinigung der Bilanz durch "Big Bath Accounting" Unternehmen im Umbruch nutzen Krisenjahre oft für einen radikalen Schnitt. Sie schreiben unprofitable Firmenteile, veraltete Software oder Firmenwerte (Goodwill) komplett ab. • Der Vorteil: Diese gigantischen Buchungsverluste drücken die Nettomarge extrem ins Minus, kosten das Unternehmen aber kein echtes Bargeld (sie sind nicht zahlungswirksam). • Die Folge: In den Folgejahren fallen die Abschreibungen viel geringer aus. Die Kostenbasis sinkt drastisch, was die zukünftige Nettomarge künstlich beflügelt. 3. Investition in die Effizienz von morgen (Restrukturierung) Eine negative Nettomarge ist oft die direkte Folge von hohen Abfindungen, Werksschließungen oder IT-Modernisierungen (wie dem "Genesis-Plan" bei Atos). • Jeder Euro, der heute die Nettomarge belastet, spart in den nächsten Jahren ein Vielfaches an Personal- und Betriebskosten. • Investoren bewerten diese Verluste daher nicht als "Geldverschwendung", sondern als Investition in eine schlankere, profitablere Zukunft.
R
Ritzeflitze, 12:37 Uhr
2

Auf den Punkt getroffen, DasForumNervt. 🤝 Bei einer realen Nettomarge von -16 % ein mathematisches Luftschloss von +8,5 % zu zimmern, grenzt an absolute Realitätsverweigerung. Dass der Kollege dann auch noch einen ‚Erlös aus dem Umsatz‘ berechnen möchte – obwohl Erlös und Umsatz betriebswirtschaftlich exakt dasselbe sind –, zeigt die totale Ahnungslosigkeit auf. Wer nicht mal die fundamentalsten Grundbegriffe beherrscht, dem sollte hier wirklich niemand blind ins Verderben folgen. Gut, dass du die IFRS-Fakten liest und den Zirkus so treffend abkürzt! ☕️📊👋

Was ist daran ein Luftschloss? Die Nettomarge liegt bekanntermaßen wegen Schulden, Restrukturierungskosten etc. pp noch im negativen Bereich. Die operative Marge entwickelt sich aber positiv. Manche scheinen hier noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass genau diese Differenz die Turnaround-Wette darstellt.
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