ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

37,25 EUR
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20. April 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 120.883
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:50 Uhr
1

Und wenn die ungläubigen Gläubiger raus sind ändert sich doch auch das Stimmrecht bei Atos... Wäre mehr Handlungsfreiheit nicht wichtig genug sich einen Aktienrückkaufsrecht zu sichern?

Eure Argumente sind alle schlüssig, aber Atos wurde gerade erst - und zwar knapp kalkuliert - vor der Insolvenz gerettet. Da darf im Moment überhaupt kein Geld für ein Aktienrückkauf vorhanden sein. Sonst hätten sie sich ja offensichtlich zu viel Kapital gesichert. Dass sie sich das Recht sichern, schön und gut, aber einen Rückkauf tatsächlich durchführen? Wie gesagt nur, wenn sie dafür einen sofortigen Abnehmer hätten, der einen satten Aufschlag zahlt.
W
Wasa1987, 16.01.2025 13:46 Uhr
0
Nichts ist unmöglich.... vllt kaufen die ja für ein paar Millionen euro Aktien zurück wegen... Vertrauen der aktionäre Mitarbeiter Programme... 🤷‍♂️ Heutzutage ist alles möglich 😅
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 13:38 Uhr
0

Deswegen sehe ich das Aktienrückkaufprogramm ja auch nur im Zusammenhang mit der Aktienvergütung. Diese Kosten der Aktienvergütung fallen sowieso an und es ist ein gutes Geschäft, die für 0,0663€ ausgegebenen Aktien der nicht teilnehmenden Gläubiger wieder über den Rückkauf zu wesentlich günstigeren Kursen einzusammeln. Das ist für alle Beteiligten sinnvoll. Atos kann, wie in der Mitarbeitervergütung vorgesehen die Mitarbeiter mit Aktien vergüten, die dadurch im Wert weiter steigen. Die nicht-teilnehmenden Gläubiger sind endlich raus, wie sie es ja wollten und wir neuen Eigentümer sind sie los und die an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien sind in festen Händen. Win-Win für alle.

Und wenn die ungläubigen Gläubiger raus sind ändert sich doch auch das Stimmrecht bei Atos... Wäre mehr Handlungsfreiheit nicht wichtig genug sich einen Aktienrückkaufsrecht zu sichern?
E
Eisbergorder, 16.01.2025 13:30 Uhr
3
Deswegen sehe ich das Aktienrückkaufprogramm ja auch nur im Zusammenhang mit der Aktienvergütung. Diese Kosten der Aktienvergütung fallen sowieso an und es ist ein gutes Geschäft, die für 0,0663€ ausgegebenen Aktien der nicht teilnehmenden Gläubiger wieder über den Rückkauf zu wesentlich günstigeren Kursen einzusammeln. Das ist für alle Beteiligten sinnvoll. Atos kann, wie in der Mitarbeitervergütung vorgesehen die Mitarbeiter mit Aktien vergüten, die dadurch im Wert weiter steigen. Die nicht-teilnehmenden Gläubiger sind endlich raus, wie sie es ja wollten und wir neuen Eigentümer sind sie los und die an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien sind in festen Händen. Win-Win für alle.
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:30 Uhr
0

Wenn du siehst, dass dein Unternehmen nur noch 1/10 oder 1/30 des aktuellen Marktwertes auf die Waage bringt, du grad freies Geld hast und du fest daran glaubst, der Marktwert wird sich erholen, warum würdest du Schulden bezahlen welche dich vielleicht 1-5% Zinsen kosten (bei 32 Mio Schulden ca 320.000€ -1.6 Mio € pro Jahr Zinsersparnis) oder du kaufst 8% deines Marktwertes zurück? Der Kurs wird sich schätzungsweise WENN alles klappt 10-30 Fach steigern . . .

Genau, und beim Verkauf der Aktien dann wieder auf den Ursprungswert zurückfallen. Unternehmen spekulieren nicht mit eigenen Aktien und schon garnicht mit der eigenen. Das ist schlichtweg nicht zu rechtfertigen, vorallem wenn man immer noch nicht im sicheren Hafen ist. Da könnten sie ja gleich die zur Rettung gedachten 1,6 Mrd frisches Kapital zur Pferdewette bringen oder beim Roulette auf eine Zahl setzen. Erklär das bitte mal der kreditgebenden Bank. Btw, ohne die 1,6 Mrd zur Sanierung kämen sie niemals zurück auf den 10 - 30 fachen Marktwert.
Bullbite
Bullbite, 16.01.2025 13:24 Uhr
0

Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.

Wenn du siehst, dass dein Unternehmen nur noch 1/10 oder 1/30 des aktuellen Marktwertes auf die Waage bringt, du grad freies Geld hast und du fest daran glaubst, der Marktwert wird sich erholen, warum würdest du Schulden bezahlen welche dich vielleicht 1-5% Zinsen kosten (bei 32 Mio Schulden ca 320.000€ -1.6 Mio € pro Jahr Zinsersparnis) oder du kaufst 8% deines Marktwertes zurück? Der Kurs wird sich schätzungsweise WENN alles klappt 10-30 Fach steigern . . .
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:24 Uhr
0

Es sei denn, Atos erwartet in kürzester Zeit einen nennenswerten Kursanstieg... Dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die sich dadurch selber kurzzeitig schnelles Geld verdienen...oder eben ein kleines depot aufbauen um Mitarbeiterboni aufzubauen oder ähnliches. Akrienrückkauf nicht um den Kurs zu pushen, sondern evtl weil die wissen der neue bringt top Nachrichten raus und der Kurs wird durch die guten Nachrichten steigen. Ich glaube wenn die Aktienrückkauf starten, wissen die mehr wie wir

Ich glaube, dass man Investoren und Gläubigern wirklich nur schwer begreiflich machen kann, dass man den scharf kalkulierten Finanzbedarf ausgerechnet für ein Aktienrückkaufprogramm einsetzt. Und zum Aktienspekulanten zu werden sollte auch nicht Teil des Plans zu sein. Es hätte auch ein Geschmäckle, wenn man im großen Stil Aktien zurückkauft und dann mit psoitiven Nachrichten um die Ecke kommt, so von wegen Marktmanipulation. Für mich ist das Aktienrückkaufprogramm daher nur als (Ersatz-)Instrument gedacht für eine mögliche Beteiligung von Frankreich, wenn - wie ich erwarte - die KE abgelehnt wird.
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 13:17 Uhr
1

Sturm in Hamburg, Regen in London und Sonne in New York, die Frisur äh der Kurs sitzt, 3-Wetter-Atos. (für die älteren unter uns)

🙈👍
T
Token0815, 16.01.2025 13:17 Uhr
0

Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.

Genau mein Argument. 👍 Eisbergorder lebt in seiner Blast. Ein Aktien Rückkaufprogramm wird es vor den Abbau der restlichen Schulden nicht geben.
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:16 Uhr
1

Ui da werden grad wirklich viele atos Aktien hin und her geschoben. Wer die wohl alle verkauft 😅

Sturm in Hamburg, Regen in London und Sonne in New York, die Frisur äh der Kurs sitzt, 3-Wetter-Atos. (für die älteren unter uns)
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 13:16 Uhr
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Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.

Es sei denn, Atos erwartet in kürzester Zeit einen nennenswerten Kursanstieg... Dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die sich dadurch selber kurzzeitig schnelles Geld verdienen...oder eben ein kleines depot aufbauen um Mitarbeiterboni aufzubauen oder ähnliches. Akrienrückkauf nicht um den Kurs zu pushen, sondern evtl weil die wissen der neue bringt top Nachrichten raus und der Kurs wird durch die guten Nachrichten steigen. Ich glaube wenn die Aktienrückkauf starten, wissen die mehr wie wir
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Wasa1987, 16.01.2025 13:10 Uhr
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Ui da werden grad wirklich viele atos Aktien hin und her geschoben. Wer die wohl alle verkauft 😅
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TrufflePicker, 16.01.2025 13:10 Uhr
3

Wenn es kommt: Das Aktienrückkaufprogramm läuft nur kurz für 18 Monaten und kann aber dann sofort mit der Genehmigung auf der HV noch am selben Tag starten.

Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.
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Eisbergorder, 16.01.2025 12:59 Uhr
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Wenn es kommt: Das Aktienrückkaufprogramm läuft nur kurz für 18 Monaten und kann aber dann sofort mit der Genehmigung auf der HV noch am selben Tag starten.
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TrufflePicker, 16.01.2025 12:59 Uhr
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Und nochmal 200 M Aktien einfach geschluckt, und wir stehen immer noch bei 0,0022€. Das gefällt mir.
Bullbite
Bullbite, 16.01.2025 12:53 Uhr
0

Aus meiner Sicht macht ein Aktienrückkauf durchaus Sinn, um die Aktien für das Mitarbeitervergütungsprogramm jetzt günstig einzusammeln.

Nicht nur das, wenn die mit nem 5 Jahresplan arbeiten um dann ordentlich Gewinn schaufeln wird normalerweise ein Rückkaufprogramm gefahren um die Anzahl am Markt zu reduzieren (UND evtl. Dividende selbst zu behalten) - meistens werden die eingezogen. Wenn die mit dem 5 oder 3 Jahresplan rechnen und an die Kursexplosion glauben (und die Aktien nicht einziehen) haben die doch ein nettes Polster. Jetzt günstig kaufen anstatt später teuer....vielleicht auch mal teuer verkaufen wenn man was braucht... Auch verstehe ich die fehlenden "Goodnews" die mag der Philippe erst rausgeben wenn er in Amt und Würden ist 😎
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