BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Kürzel: BFFAF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Hast du nicht geschrieben, dass die Vergangenheit für dixh nixht zählt? Und wenn man 20 Jahre dafür braucht ein Unternehmen wie Bayer so auf den Boden zu drücken, dass die Aktionäre von einer Aufspaltung träumen um noch etwas zu verdienen, klopfen wir uns vor Lachen kräftig auf die Schenkel
Das ist das was ich meine, wenn ich immer wieder darauf hinweise, das viele die Branche und die Unternehmen nicht wirklich kennen. Ein Grundchemie-Produzent wie die BASF ist extrem konjunkturabhängig ja. Wieso? Weil er hauptsächlich Vorprodukte für andere Industrien herstellt. Läuft es da nicht, verkauft auch BASF nicht. Bei Bayer z. B. sieht es aber ganz anders aus. Hier hat man vor 20 Jahren schon begonnen das Unternehmen zum Life-Science Konzern um zu bauen und alle konjunkturabhängigen Teile anzustoßen. Kunststoffe, Feinchemie ... Lanxess, Covestro, alles raus. Übrig sind Pharma und Agrar Sparten die beide nicht völlig konjunkturabhängig sind, sondern auch automatisch von einer kontinuierlich steigenden Weltbevölkerung profitieren. Krank werden die Menschen immer und ernährt werden müsse sie auch. Zudem produziert man eben keine Vorprodukte, sondern hochveredelte Endprodukte. Dies führt zu deutlich höheren Margen und größerem Burggraben. Das sind die Gründe, weshalb Bayer im Gegensatz zu einer BASF, Lanxess, Covestro etc. relativ unbeeindruckt durch Pandemie und Energiekrise gekommen ist. Selbst ein Ukrainekrieg, hat nur begrenzt Impact, da auch hier immer noch Getreide angebaut wird. Also Chemiebranche ist eben nicht gleich Chemiebranche. Bayer ist von Geschäft eine sichere Bank, einzige Herausforderung die Rechtsthemen, die sich aber ja, nach 7 in Reihe gewonnenen Prozessen, langsam zu lösen scheinen. BASF hingegen hat eben strukturelle Probleme im Geschäft. Die Produkte werfen nicht genug Geld ab, die Konkurrenten aus Fernost wird zunehmend stärker, der Burggraben bei vielen Produkten ist gering und die hohen Energiepreise drücke auf die eh schon geringen Margen. Ergebnis ist das Anlagen in Deutschland unrentabel werden und geschlossen werden müssen. Die Konjunktur macht den Rest. BASF braucht einen grundlegenden Umbau um sich fit zu machen für die nächsten Jahrzehnte. Da kann und darf China nicht die einzige Strat sein. Das Risiko ist einfach zu hoch, ohne, dass BASF es kontrollieren könnte. Neue Ideen und Produkte müssen her. Vielleicht auch Zukäufe.
Ich frage mich generell, ob das Mischkonzern Konzept Zukunft hat. Ich finde man sollte sich besser auf einen oder zwei Bereiche fokussieren, denn in jedem Bereich gibt es starke Konkurrenz. Das sieht auch die Börse so oder warum will man sonst die Abspaltung von Crop Science bei Bayer ? Davon ab, jeder Bereich birgt auch seine Risiken, insbesondere der Pharmasektor. Was ist mit hohen Entwicklungskosten, jahrelangen Studien, auslaufenden Patenten, Konkurrenz, Klagen, etc..? Bezüglich der Basf China Strategie, weiß ich auch nicht, ob das der richtige Weg ist. Man versucht sich ja gerade überall unabhängig von China zu machen. Vielleicht wäre man besser nach Indien gegangen? Meiner Ansicht nach, wird man auf absehbare Zeit, abhängig von China bleiben. Das gilt aber auch umgekehrt. Ansonsten wäre China schon längst in Taiwan einmarschiert.
Das ist das was ich meine, wenn ich immer wieder darauf hinweise, das viele die Branche und die Unternehmen nicht wirklich kennen. Ein Grundchemie-Produzent wie die BASF ist extrem konjunkturabhängig ja. Wieso? Weil er hauptsächlich Vorprodukte für andere Industrien herstellt. Läuft es da nicht, verkauft auch BASF nicht. Bei Bayer z. B. sieht es aber ganz anders aus. Hier hat man vor 20 Jahren schon begonnen das Unternehmen zum Life-Science Konzern um zu bauen und alle konjunkturabhängigen Teile anzustoßen. Kunststoffe, Feinchemie ... Lanxess, Covestro, alles raus. Übrig sind Pharma und Agrar Sparten die beide nicht völlig konjunkturabhängig sind, sondern auch automatisch von einer kontinuierlich steigenden Weltbevölkerung profitieren. Krank werden die Menschen immer und ernährt werden müsse sie auch. Zudem produziert man eben keine Vorprodukte, sondern hochveredelte Endprodukte. Dies führt zu deutlich höheren Margen und größerem Burggraben. Das sind die Gründe, weshalb Bayer im Gegensatz zu einer BASF, Lanxess, Covestro etc. relativ unbeeindruckt durch Pandemie und Energiekrise gekommen ist. Selbst ein Ukrainekrieg, hat nur begrenzt Impact, da auch hier immer noch Getreide angebaut wird. Also Chemiebranche ist eben nicht gleich Chemiebranche. Bayer ist von Geschäft eine sichere Bank, einzige Herausforderung die Rechtsthemen, die sich aber ja, nach 7 in Reihe gewonnenen Prozessen, langsam zu lösen scheinen. BASF hingegen hat eben strukturelle Probleme im Geschäft. Die Produkte werfen nicht genug Geld ab, die Konkurrenten aus Fernost wird zunehmend stärker, der Burggraben bei vielen Produkten ist gering und die hohen Energiepreise drücke auf die eh schon geringen Margen. Ergebnis ist das Anlagen in Deutschland unrentabel werden und geschlossen werden müssen. Die Konjunktur macht den Rest. BASF braucht einen grundlegenden Umbau um sich fit zu machen für die nächsten Jahrzehnte. Da kann und darf China nicht die einzige Strat sein. Das Risiko ist einfach zu hoch, ohne, dass BASF es kontrollieren könnte. Neue Ideen und Produkte müssen her. Vielleicht auch Zukäufe.
Jetzt mal wieder was zum Thema. Die Chemie gilt als Indikator für die Konjunktur. Die sieht halt nicht besonders rosig im Moment aus. Das zieht sich durch sämtliche Branchen. Die geringe Nachfrage betrifft alle, egal ob Basf, Evonik, Lanxess, Bayer und wie sie alle heißen. Was machen Firmen kurzfristig - sparen, Stellenabbau, Einstellungsstopp, etc.. Das sind ganz normale Vorgänge. Das erlebe ich in meiner Firma seit Jahren, mal mehr mal weniger.
Zur Erinnerung, bist vermutlich von deinen vielen wiederholenden Postings schon verwirrt. Der weltweit größte Chemiekonzern BASF kämpft mit sinkender Nachfrage. Der Gewinn ist im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 76 Prozent eingebrochen. Der Konzern weitet daher sein Sparprogramm aus. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/basf-gewinneinbruch-china-quartalszahlen-100.html
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