CARBIOS WKN: A1XA4J ISIN: FR0011648716 Kürzel: ALCRB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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18. Mai 2026, 22:58 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 12.062
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bobo5, 16.01.2025 14:19 Uhr
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Gab irgendwo die Aussage vom alten CEO, es gäbe zwar mehrere Forschungsgruppen, aber Carbios hätte da 10 Jahre Technologievorsprung, man müsse ein Enzym ja erst finden und anpassen und produzieren usw. und ein paar Monate später ist ein Enzym in Korea gefunden und auch schon angepasst und eigentlich geht's nur noch darum es im großen Maßstab zu produzieren, ich denke das ist für die biotech Formen nicht mehr die riesen Herausforderung. Aber keine Ahnung wie das in der Realität aussieht, liest sich ja alles erstmal super, da nehmen sich die Firmen nichts ...
b
bobo5, 16.01.2025 14:22 Uhr
0
Hab das aus einer wissenschaftlichen Publikation die verschiedene chemische Recyclingansatz von PET miteinander verglichen hat...und aus einem Artikel der Carbios als Investment diskutiert hat schon etwas älter 2022 oder noch früher...müsste mal suchen hab das nicht parat
b
bobo5, 16.01.2025 14:33 Uhr
0
Ah perfekt hier in einer Präsentation von Carbios selber...aber die haben glaube ich eine 0 vergessen jeweils. Auf einer Folie im Kleingedruckten: "Assumptions on April 2023: Virgin PET price index (€/metric ton) 100; Mechanical r-PET 200; Advanced r-PET 300 ** Unit." Quelle: https://www.carbios.com/wp-content/uploads/2023/06/carbios_strategic-update-june-2023.pdf
b
bobo5, 16.01.2025 14:38 Uhr
0
Also so gesehen sind meine Zahlen nicht richtig gewesen.
b
bobo5, 16.01.2025 15:59 Uhr
0
Die waren denke ich aus einer Zeit als virgin PET noch bei ca. 1500€ lag
E
EimSuRmT, 16.01.2025 14:16 Uhr
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Hast du hierzu „ Dabei hat das rPET aus mechanischem Recycling nur ca. 50% Preisaufschlag, für Carbios geht man durch das aufwendigere Verfahren von ca. 100% aus gegenüber Neuware“ die Quelle? Würde das gerne mal lesen
b
bobo5, 16.01.2025 14:11 Uhr
1

Das hast du gut zusammengefasst. Respekt. Die Vorteile liegen darin, dass man PET aus Altkleidern rausbekommt und auch ein paar komplexere PET Zusammensetzungen aufbereiten kann.

Danke für die Ergänzung...das stimmt, dass beim enzymatischen Recycling die Toleranz für Fremdmaterial am höchsten ist, aber anscheinend wird die Ersparnis beim Einkauf des Ausgangsmaterials durch die hohen Prozesskosten mehr als zunichte gemacht. Die Möglichkeit an sich ist aber trotzdem was wert, das stimmt schon. Ich denke dass sich in Zukunft eine bessere Sortierung durchsetzen wird und die kleine Nische für das schwer trennbare Zeug wird vllt. für das enzymatische Recycling bleiben. Wäre Carbios da technologisch zweifellos die Nr. 1, hätte ich auch mehr Hoffnung.
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 15.01.2025 21:14 Uhr
0

Es ist auffällig, dass es mit allen "Absichtserklärungen" gibt, aber offensichtlich stehen die Investoren gerade nicht Schlange. Ich habe mich als ahnungsloser Kleinanleger mal in den Markt reingearbeitet (also bitte nicht zu ernst nehmen) und es scheinen mir gerade keine goldenen Zeiten zu sein. Der Preis-Gap zwischen Neuware und rPET ist gerade extrem hoch. Es wird durch die EU-Regelungen zwar in Zukunft einen Nachfrageschub nach hochqualitativem rPET geben, aber es ist für die Recyclinguternehmen ein schwieriges Umfeld. Veolia hat beispielsweise gerade erst ein PET-Recyclingwerk in Rostock geschlossen und es drohen Insolvenzen bei kleineren Unternehmen. Dabei hat das rPET aus mechanischem Recycling nur ca. 50% Preisaufschlag, für Carbios geht man durch das aufwendigere Verfahren von ca. 100% aus gegenüber Neuware. Mittelfristig wird sich das durch Inflation voraussichtlich weiter verschärfen. Carbios wirbt zwar mit der Energieeffizienz seines Enzyms, aber das Verfahren ist insgesamt trotzdem ein ziemlicher Energiefresser. Das ganze Zeug muss erstmal aufwendig vorbereitet werden (zerkleinern, waschen, Aufbacken zur Oberflächenvergrößerung), dann muss die Reaktionstemperatur bei einem riesigen Wasservolumen konstant bei 68° über 10 Stunden gehalten werden und das Aufreinigen der Monomere am Ende ist auch nicht mit Filtration erledigt. MEG ist wasserlöslich, d.h., wenn ich das richtig verstehe, muss man das gesamte Wasser durch Erhitzen wegdistillieren. Bei einem geschätzten Verhältnis von 2 Teilen PET auf 8+ Teile Wasser kann man sich vorstellen, unter welchem Energieeinsatz man da Tonnen von Wasser am Tag verkochen muss. Keine Ahnung mit welchen Energieträgern man da arbeitet, aber sollte es (langfristig) Strom sein, ist Frankreich ein denkbar schlechter Standort dafür, soll der Industrie-Energiepreis durch Wegfall von Subventionen ab 2026 um ca. 67% steigen. Vielleicht sind einige Marken bereit hohe Aufpreise zu zahlen, aufs Produkt gerechnet sollen es ja nur einige Cent bzw. Euros sein, erschwerend kommt jetzt aber Konkurrenz aus Korea dazu, deren neues Enzym einen ordentlichen Perfomanceschub haben soll, gegenüber dem von Carbios. (Link am Ende) Denke die Dauer des Zersetzungsprozesses und die PET-Beladungsdichte sind mit die wichtisten Stellschrauben, um enzymatisches Recycling effizent zu machen. Daneben arbeiten noch X andere Chemiekonzerne mit ganz anderen Investitionssummen am chemischen Recycling, und es steht offen, ob sie es hinkriegen ähnliche Qualitäten mit anderen Technologien deutlich günstiger zu produzieren. Ob am Ende allein die Tatsache, das "natürliche" Enzyme im Spiel sind die Firmen überzeugen möglicherweise einen doppelt so hohen Preis für rPET zu zahlen, ist schon eine ziemlich starke Wette aus meiner Sicht. Und dann ist da noch Korea. Wenn nicht irgendein Schub kommt, wie damals mit den blockierten Lieferketten...grüne Politik, explodierende Ölpeise etc., habe ich (bin nur irgendein ein Hampelmann, also wie gesagt nicht zu ernst nehmen) Zweifel, dass Carbios sich mit seiner Technologie im Markt durchsetzen wird. Deswegen bin ich ausgestiegen. https://www.korea.net/NewsFocus/Sci-Tech/view?articleId=264369

Das hast du gut zusammengefasst. Respekt. Die Vorteile liegen darin, dass man PET aus Altkleidern rausbekommt und auch ein paar komplexere PET Zusammensetzungen aufbereiten kann.
E
EimSuRmT, 15.01.2025 18:12 Uhr
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Schon wieder das gleiche Spiel wie die letzten Tage - in der Auction um 17:35 wird zu einem niedrigeren Preis größere Pakete geshiftet
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EimSuRmT, 15.01.2025 15:51 Uhr
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Aktuell sieht es danach aus dass du nicht ganz Unrecht hast. Bei Carbios gibt es einfach zu viele Unsicherheiten aktuell. Ist einfach ein Zock
b
bobo5, 15.01.2025 13:51 Uhr
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Bei den grünen Themen klaffen Anspruch und Wirklichkeit oft auseinander, die Story ist unglaublich gut, das Sauerteigbrot der Plastikwelt. Aber am Ende rennen sie alle wieder zum Großbäcker....warum investieren Pepsi oder Loreal nicht in die Anlage, das ist doch für die Taschengeld?
b
bobo5, 15.01.2025 13:32 Uhr
1
Es ist auffällig, dass es mit allen "Absichtserklärungen" gibt, aber offensichtlich stehen die Investoren gerade nicht Schlange. Ich habe mich als ahnungsloser Kleinanleger mal in den Markt reingearbeitet (also bitte nicht zu ernst nehmen) und es scheinen mir gerade keine goldenen Zeiten zu sein. Der Preis-Gap zwischen Neuware und rPET ist gerade extrem hoch. Es wird durch die EU-Regelungen zwar in Zukunft einen Nachfrageschub nach hochqualitativem rPET geben, aber es ist für die Recyclinguternehmen ein schwieriges Umfeld. Veolia hat beispielsweise gerade erst ein PET-Recyclingwerk in Rostock geschlossen und es drohen Insolvenzen bei kleineren Unternehmen. Dabei hat das rPET aus mechanischem Recycling nur ca. 50% Preisaufschlag, für Carbios geht man durch das aufwendigere Verfahren von ca. 100% aus gegenüber Neuware. Mittelfristig wird sich das durch Inflation voraussichtlich weiter verschärfen. Carbios wirbt zwar mit der Energieeffizienz seines Enzyms, aber das Verfahren ist insgesamt trotzdem ein ziemlicher Energiefresser. Das ganze Zeug muss erstmal aufwendig vorbereitet werden (zerkleinern, waschen, Aufbacken zur Oberflächenvergrößerung), dann muss die Reaktionstemperatur bei einem riesigen Wasservolumen konstant bei 68° über 10 Stunden gehalten werden und das Aufreinigen der Monomere am Ende ist auch nicht mit Filtration erledigt. MEG ist wasserlöslich, d.h., wenn ich das richtig verstehe, muss man das gesamte Wasser durch Erhitzen wegdistillieren. Bei einem geschätzten Verhältnis von 2 Teilen PET auf 8+ Teile Wasser kann man sich vorstellen, unter welchem Energieeinsatz man da Tonnen von Wasser am Tag verkochen muss. Keine Ahnung mit welchen Energieträgern man da arbeitet, aber sollte es (langfristig) Strom sein, ist Frankreich ein denkbar schlechter Standort dafür, soll der Industrie-Energiepreis durch Wegfall von Subventionen ab 2026 um ca. 67% steigen. Vielleicht sind einige Marken bereit hohe Aufpreise zu zahlen, aufs Produkt gerechnet sollen es ja nur einige Cent bzw. Euros sein, erschwerend kommt jetzt aber Konkurrenz aus Korea dazu, deren neues Enzym einen ordentlichen Perfomanceschub haben soll, gegenüber dem von Carbios. (Link am Ende) Denke die Dauer des Zersetzungsprozesses und die PET-Beladungsdichte sind mit die wichtisten Stellschrauben, um enzymatisches Recycling effizent zu machen. Daneben arbeiten noch X andere Chemiekonzerne mit ganz anderen Investitionssummen am chemischen Recycling, und es steht offen, ob sie es hinkriegen ähnliche Qualitäten mit anderen Technologien deutlich günstiger zu produzieren. Ob am Ende allein die Tatsache, das "natürliche" Enzyme im Spiel sind die Firmen überzeugen möglicherweise einen doppelt so hohen Preis für rPET zu zahlen, ist schon eine ziemlich starke Wette aus meiner Sicht. Und dann ist da noch Korea. Wenn nicht irgendein Schub kommt, wie damals mit den blockierten Lieferketten...grüne Politik, explodierende Ölpeise etc., habe ich (bin nur irgendein ein Hampelmann, also wie gesagt nicht zu ernst nehmen) Zweifel, dass Carbios sich mit seiner Technologie im Markt durchsetzen wird. Deswegen bin ich ausgestiegen. https://www.korea.net/NewsFocus/Sci-Tech/view?articleId=264369
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Dannhaltnet, 15.01.2025 10:42 Uhr
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Und was machen eigentlich diese genannten, teils milliardenschwere Unternehmen, Summen über 100 Millionen sind doch für die ein Witz. Renommierte Marken der Kosmetik-, Lebensmittel- und Getränke-, sowie der Modeindustrie unterstützen das Unternehmen, um die Recycling- und Kreislauffähigkeit ihrer Produkte zu verbessern. Nestlé Waters, PepsiCo und Suntory Beverage & Food Europe sind Mitglieder eines von CARBIOS und L'Oréal gegründeten Verpackungskonsortiums. On, Patagonia, PUMA, PVH Corp. und Salomon arbeiten im Rahmen eines Textilkonsortiums mit CARBIOS zusammen.
D
Dannhaltnet, 15.01.2025 10:32 Uhr
0
Wer hier mal nachfragen möchte: Anne Hennecke Press and Investor Relations (DACH & UK) MC Services carbios@mc-services.eu +49 (0)211 529 252 22
E
EimSuRmT, 15.01.2025 10:05 Uhr
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Auch nichts gehört
RudiRendite
RudiRendite, 15.01.2025 9:52 Uhr
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Hat hier zufällig jemand ne Info was den Herrn Leber betrifft ?

Nein Nix
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