Circus SE Inhaber-Akt WKN: A2YN35 ISIN: DE000A2YN355 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 4.505
T
Tertullianus, 11.03.2026 11:03 Uhr
0
https://trading-treff.de/trading/circus-aktie-einsichten-dargelegt
T
Tertullianus, 11.03.2026 11:03 Uhr
0

Es gibt weiterhin neue Stellenangebote in Sindelfingen und Kiel bzw. Rendsburg

Sind das nicht immer die Gleichen?
N
Nikolaus25, 11.03.2026 10:45 Uhr
0
Es gibt weiterhin neue Stellenangebote in Sindelfingen und Kiel bzw. Rendsburg
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:42 Uhr
0
Weiß jemand etwas über die angeblichen Softwareausfälle?
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:42 Uhr
0
https://www.boerse-express.com/news/articles/circus-aktie-startschwierigkeiten-belasten-875440
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:30 Uhr
0
Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich weder strafrechtlich noch zivilrechtlich relevant
N
Namejucktnicht, 11.03.2026 10:23 Uhr
0

Also wenn ich schon Ende 2025 die Aussage tätige "Die Serienproduktion läuft". Ich aber bis heute wahrscheinlich keine einzige neue Kiste gebaut habe, ist das einfach nur eines: Betrug

Ist wahrscheinlich alles strafrechtlich nicht so ganz einfach zu beurteilen. Aber ich kann all die Skepsis im Markt gegenüber Circus sehr gut nachvollziehen. Warum äußert man sich nicht zu Problemen, wieso weshalb aktuell nicht so viel passiert. Warum werden die Investoren nicht eingebunden? Es scheint so, als wäre die Führungsetage von ihren Zukunftsvisionen maximal geblendet.
N
Namejucktnicht, 11.03.2026 10:19 Uhr
0
Würde hier zum jetzigen Zeitpunkt kein einzigen Cent investieren. Bereue diese Investition extrem. Meine Warnehmung: Keinerlei Substanz im Unternehmen vorhanden bzw. es wird nichts nachgewiesen, nur dummes Marketing und Gelaber.
U
Un_bekannt12, 11.03.2026 10:16 Uhr
1

Ja — theoretisch kann ein starker Aktienkursverfall strafrechtliche Folgen für die Unternehmensführung haben, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein Kursverlust allein ist kein Straftatbestand. Entscheidend ist, warum der Kurs gefallen ist. Ich erkläre dir das einmal anhand des Falls der Circus SE. ⸻ 1. Warum die Aktie derzeit stark gefallen ist Der Kurs der Aktie ist seit Ende 2025 deutlich gefallen (teilweise etwa –40 % bis –50 % vom Hoch).  In Berichten werden mehrere Gründe genannt: • Kapitalerhöhung, die neue Aktien zu ca. 12,20 € ausgab (Verwässerung der Altaktionäre).  • Technische Probleme bei Pilotprojekten, z. B. beim Kochroboter-System in Supermärkten.  • sehr ambitionierte Umsatzprognosen für 2026, die Investoren erst noch bestätigt sehen wollen.  • typische Risiken eines jungen Wachstumsunternehmens (Pilotprojekte, hoher Kapitalbedarf).  Das sind normale Börsenrisiken und haben zunächst nichts mit Strafrecht zu tun. ⸻ 2. Wann es strafrechtlich relevant werden kann Es könnte problematisch werden, wenn die Führung bewusst falsche Informationen verbreitet hätte. Typische Straftatbestände wären z. B.: Marktmanipulation (§ 119 WpHG) Wenn Manager z. B.: • bewusst falsche Meldungen veröffentlichen • künstlich positive Nachrichten verbreiten • falsche Aufträge oder Umsätze behaupten → um den Kurs zu treiben. Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) Wenn Investoren durch bewusst falsche Angaben in Präsentationen, Prospekten oder Interviews zum Kauf verleitet werden. Insiderhandel Wenn Führungskräfte nicht öffentliche negative Informationen kennen und vorher ihre Aktien verkaufen. ⸻ 3. Wichtig: Zukunftsprognosen sind rechtlich erlaubt Viele Aussagen von Unternehmen sind „Forward-Looking Statements“ (Zukunftsprognosen). Diese sind nicht strafbar, solange: • sie nicht bewusst erfunden sind • sie als Prognose erkennbar sind • Risiken erwähnt werden. Unternehmen schreiben deshalb oft ausdrücklich, dass Prognosen unsicher sind.  ⸻ ✅ Kurz gesagt: • Ein Kurssturz allein → keine Straftat • Strafbar wird es nur bei bewusst falschen oder manipulativen Informationen.

Also wenn ich schon Ende 2025 die Aussage tätige "Die Serienproduktion läuft". Ich aber bis heute wahrscheinlich keine einzige neue Kiste gebaut habe, ist das einfach nur eines: Betrug
N
Namejucktnicht, 11.03.2026 10:14 Uhr
0
Ja — theoretisch kann ein starker Aktienkursverfall strafrechtliche Folgen für die Unternehmensführung haben, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein Kursverlust allein ist kein Straftatbestand. Entscheidend ist, warum der Kurs gefallen ist. Ich erkläre dir das einmal anhand des Falls der Circus SE. ⸻ 1. Warum die Aktie derzeit stark gefallen ist Der Kurs der Aktie ist seit Ende 2025 deutlich gefallen (teilweise etwa –40 % bis –50 % vom Hoch).  In Berichten werden mehrere Gründe genannt: • Kapitalerhöhung, die neue Aktien zu ca. 12,20 € ausgab (Verwässerung der Altaktionäre).  • Technische Probleme bei Pilotprojekten, z. B. beim Kochroboter-System in Supermärkten.  • sehr ambitionierte Umsatzprognosen für 2026, die Investoren erst noch bestätigt sehen wollen.  • typische Risiken eines jungen Wachstumsunternehmens (Pilotprojekte, hoher Kapitalbedarf).  Das sind normale Börsenrisiken und haben zunächst nichts mit Strafrecht zu tun. ⸻ 2. Wann es strafrechtlich relevant werden kann Es könnte problematisch werden, wenn die Führung bewusst falsche Informationen verbreitet hätte. Typische Straftatbestände wären z. B.: Marktmanipulation (§ 119 WpHG) Wenn Manager z. B.: • bewusst falsche Meldungen veröffentlichen • künstlich positive Nachrichten verbreiten • falsche Aufträge oder Umsätze behaupten → um den Kurs zu treiben. Kapitalanlagebetrug (§ 264a StGB) Wenn Investoren durch bewusst falsche Angaben in Präsentationen, Prospekten oder Interviews zum Kauf verleitet werden. Insiderhandel Wenn Führungskräfte nicht öffentliche negative Informationen kennen und vorher ihre Aktien verkaufen. ⸻ 3. Wichtig: Zukunftsprognosen sind rechtlich erlaubt Viele Aussagen von Unternehmen sind „Forward-Looking Statements“ (Zukunftsprognosen). Diese sind nicht strafbar, solange: • sie nicht bewusst erfunden sind • sie als Prognose erkennbar sind • Risiken erwähnt werden. Unternehmen schreiben deshalb oft ausdrücklich, dass Prognosen unsicher sind.  ⸻ ✅ Kurz gesagt: • Ein Kurssturz allein → keine Straftat • Strafbar wird es nur bei bewusst falschen oder manipulativen Informationen.
G
Germantrader2024, 11.03.2026 10:13 Uhr
0
Ich habe das Gefühl, dass der Kurs immer sinkt, wenn irgendwelche Werbetexte oder Artilel mit viel BlaBla erscheinen. Anstatt das Vertrauen zu stärken, erfolgt durch die katastrophale Kommunikation das Gegenteil.
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:09 Uhr
0

Bei einem Euro kann man hier echt mal zocken, wundert mich, dass sich bei dem Kursverfall keine Aufsichtsbehörde meldet?

Wegen was genau?
S
Simon72Graf, 11.03.2026 10:07 Uhr
0
Bei einem Euro kann man hier echt mal zocken, wundert mich, dass sich bei dem Kursverfall keine Aufsichtsbehörde meldet?
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:00 Uhr
0
Sie sagen nix und plappern überall denselben nixsagenden Sermon
T
Tertullianus, 11.03.2026 10:00 Uhr
0
Es passiert gar nix. Verträge mit US Army angekündigt. Bisher nix Weitere News zur Bundeswehr versprochen, bisher nix Kein Wort zur Eröffnung bei Mangal Null zu HEM Kein Wort zur Verzögerung im Dalwigk
N
Namejucktnicht, 11.03.2026 9:50 Uhr
0
Wenn laut Circus erst in H2 wirklich was passiert, dann werden wir die nächsten 2-3 Monate noch deutlich nach unten korrigieren. Ich sehe 2-3€ Aktienkurse wirklich als realistisch an…. Wirklich traurig.
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