Droneshield für Anleger WKN: A2DMAA ISIN: AU000000DRO2 Kürzel: DRH Forum: Aktien User: BullMarsi

1,135 EUR
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12:55:32 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 706
rasdi
rasdi, 1. Aug 10:02 Uhr
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If you go to Mr Bean's Q&A in his recent interview, he says "we are on that government's timeline". With the NATO commitment last month, this is definitely happening. It's just whether they choose to give some, or all of it to DRO. Or will it be like Land 156 and spread out amongst many vendors. We should be happy with any big deal over 100M. All we need to do now is wait : ) Angus Bean, Chief Executive Officer and Managing Director, DroneShield Videos & Movies on Vimeo vimeo.com/1214193617 LINK TO Q&A: Go to 14:45 min mark to hear his answer to the 730-750M contract. I also asked a question about this and the lady interviewing him said she had 2 similar questions. She answered the other person's question. I said 730M in my question and also asked if a decision would be made JULY like they said to the ASX. She should have read out my question haha At the 21min mark of the Q&A Mr Bean says: "We are one of... a small number of companies that do have NATO framework agreements for counter drone..". With NATO about to spend 58B AUD just on CUAS gear, 730M is *** in comparison to arm most of your law enforcement / military with necessary CUAS gear.

Die zentrale Behauptung des Posts, CEO Bean habe im Q&A auf eine „730 bis 750 Millionen Dollar" Frage konkret geantwortet, stimmt so nicht. Im Transkript, das ich vorliegen habe, exakt an der von dir genannten Stelle rund um Minute 15, sagt Bean lediglich, es handle sich um einen bedeutenden Regierungsvertrag, man befinde sich jetzt im Zeitplan der Regierung des Endkunden und werde die Aktionäre erst informieren, sobald bestätigte Informationen vorliegen. Er nennt an dieser Stelle keine einzige Zahl, weder 730 noch 750 Millionen. Die Zahl 730 Millionen stammt laut eigener Aussage des Forumnutzers aus seiner eigenen, nicht vorgelesenen Frage, nicht aus Beans Antwort. Der Post vermischt hier die eigene Vermutung des Fragestellers mit einer angeblichen Bestätigung durch den CEO, das ist ein wichtiger Unterschied und sollte klar als nicht bestätigt gekennzeichnet werden.
BullMarsi
BullMarsi, 1. Aug 9:28 Uhr
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If you go to Mr Bean's Q&A in his recent interview, he says "we are on that government's timeline". With the NATO commitment last month, this is definitely happening. It's just whether they choose to give some, or all of it to DRO. Or will it be like Land 156 and spread out amongst many vendors. We should be happy with any big deal over 100M. All we need to do now is wait : ) Angus Bean, Chief Executive Officer and Managing Director, DroneShield Videos & Movies on Vimeo vimeo.com/1214193617 LINK TO Q&A: Go to 14:45 min mark to hear his answer to the 730-750M contract. I also asked a question about this and the lady interviewing him said she had 2 similar questions. She answered the other person's question. I said 730M in my question and also asked if a decision would be made JULY like they said to the ASX. She should have read out my question haha At the 21min mark of the Q&A Mr Bean says: "We are one of... a small number of companies that do have NATO framework agreements for counter drone..". With NATO about to spend 58B AUD just on CUAS gear, 730M is *** in comparison to arm most of your law enforcement / military with necessary CUAS gear.
G
Glomp, 31. Jul 16:06 Uhr
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In diesem Video hält CEO Angus Bean eine Investorenpräsentation für die Australian Shareholders' Association ab, bei der er zunächst die bekannten Zahlen aus der Meldung vom 28. Juli erklärt und danach Fragen von Mitgliedern der Vereinigung beantwortet. Das Gespräch fand vermutlich am 29. Juli statt und wurde am 30. Juli veröffentlicht. Neu gegenüber der reinen schriftlichen ASX-Meldung sind vor allem die Erklärungen und Zusatzinformationen, die er mündlich liefert. Der wichtigste neue Punkt betrifft einen möglichen großen Vertrag. Auf eine Frage antwortet Bean, dass es sich um einen bedeutenden Regierungsvertrag handle, an dem man gerade mit dem Endkunden arbeite. Er sagt wörtlich, man habe von DroneShield Seite aus fast alles getan, was möglich sei, befinde sich aber jetzt im Zeitplan der Regierung des Kunden und werde die Aktionäre erst informieren, sobald verlässliche, vom Endkunden bestätigte Informationen vorliegen. Eine Summe oder ein Land wird dabei nicht genannt. Das bedeutet, es gibt zwar einen Hinweis auf etwas Größeres in der Pipeline, aber keine Bestätigung, dass es sich dabei um den seit Monaten diskutierten möglichen 800 Millionen Deal handelt, und erst recht keine Bestätigung von Zeitpunkt oder Höhe. Weitere neue Informationen aus dem Gespräch, die über die schriftliche Meldung hinausgehen. Bean erklärt, dass die neue Umsatzprognose von 250 bis 270 Millionen Dollar bewusst keine möglichen großen Aufträge zum Jahresende enthält, solche würden eher erst im nächsten Geschäftsjahr wirksam. Er begründet die gesunkene Gewinnspanne und zeigt sich zuversichtlich, sie im zweiten Halbjahr wieder auf 65 Prozent zu heben. Zur oft kritisierten hohen Kursschwankung der Aktie erklärt er dies mit der Kombination aus Verteidigungssektor, künstlicher Intelligenz und dem extrem schnellen Wachstum des noch jungen Unternehmens, und kündigt eine überarbeitete Kommunikationsstrategie mit regelmäßigeren Updates an. Zu Aktienrückkäufen macht er keine konkreten Zusagen, verweist aber auf eine neue Fünfjahresstrategie, die demnächst dem Vorstand vorgelegt wird. Zum Schutz des geistigen Eigentums nennt er einen eigenen Sicherheitschef, eine hohe Verteidigungssicherheitszertifizierung sowie drei getrennte Schutzebenen bei Hardware, Software und Daten. Zur NATO bestätigt er, DroneShield gehöre zu den wenigen Unternehmen mit NATO-Rahmenverträgen für Drohnenabwehr, wobei er sich bei der genauen Höhe der von der NATO angekündigten Gesamtausgaben selbst nicht ganz sicher ist. Fazit: Das Video bestätigt die bekannten Zahlen, liefert aber keine Bestätigung für den vielfach erwarteten großen Europa Deal. Der einzige Hinweis ist die vage Erwähnung eines laufenden, noch nicht abgeschlossenen Regierungsvertrags ohne Zahlen, Land oder Zeitpunkt, dies bleibt also weiterhin als nicht bestätigt zu kennzeichnen.

Danke rasdi
rasdi
rasdi, 31. Jul 15:21 Uhr
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Interview von Bean, User von Aussie Forum Hotcopper haben ihm Fragen gestellt: https://vimeo.com/1214193617

In diesem Video hält CEO Angus Bean eine Investorenpräsentation für die Australian Shareholders' Association ab, bei der er zunächst die bekannten Zahlen aus der Meldung vom 28. Juli erklärt und danach Fragen von Mitgliedern der Vereinigung beantwortet. Das Gespräch fand vermutlich am 29. Juli statt und wurde am 30. Juli veröffentlicht. Neu gegenüber der reinen schriftlichen ASX-Meldung sind vor allem die Erklärungen und Zusatzinformationen, die er mündlich liefert. Der wichtigste neue Punkt betrifft einen möglichen großen Vertrag. Auf eine Frage antwortet Bean, dass es sich um einen bedeutenden Regierungsvertrag handle, an dem man gerade mit dem Endkunden arbeite. Er sagt wörtlich, man habe von DroneShield Seite aus fast alles getan, was möglich sei, befinde sich aber jetzt im Zeitplan der Regierung des Kunden und werde die Aktionäre erst informieren, sobald verlässliche, vom Endkunden bestätigte Informationen vorliegen. Eine Summe oder ein Land wird dabei nicht genannt. Das bedeutet, es gibt zwar einen Hinweis auf etwas Größeres in der Pipeline, aber keine Bestätigung, dass es sich dabei um den seit Monaten diskutierten möglichen 800 Millionen Deal handelt, und erst recht keine Bestätigung von Zeitpunkt oder Höhe. Weitere neue Informationen aus dem Gespräch, die über die schriftliche Meldung hinausgehen. Bean erklärt, dass die neue Umsatzprognose von 250 bis 270 Millionen Dollar bewusst keine möglichen großen Aufträge zum Jahresende enthält, solche würden eher erst im nächsten Geschäftsjahr wirksam. Er begründet die gesunkene Gewinnspanne und zeigt sich zuversichtlich, sie im zweiten Halbjahr wieder auf 65 Prozent zu heben. Zur oft kritisierten hohen Kursschwankung der Aktie erklärt er dies mit der Kombination aus Verteidigungssektor, künstlicher Intelligenz und dem extrem schnellen Wachstum des noch jungen Unternehmens, und kündigt eine überarbeitete Kommunikationsstrategie mit regelmäßigeren Updates an. Zu Aktienrückkäufen macht er keine konkreten Zusagen, verweist aber auf eine neue Fünfjahresstrategie, die demnächst dem Vorstand vorgelegt wird. Zum Schutz des geistigen Eigentums nennt er einen eigenen Sicherheitschef, eine hohe Verteidigungssicherheitszertifizierung sowie drei getrennte Schutzebenen bei Hardware, Software und Daten. Zur NATO bestätigt er, DroneShield gehöre zu den wenigen Unternehmen mit NATO-Rahmenverträgen für Drohnenabwehr, wobei er sich bei der genauen Höhe der von der NATO angekündigten Gesamtausgaben selbst nicht ganz sicher ist. Fazit: Das Video bestätigt die bekannten Zahlen, liefert aber keine Bestätigung für den vielfach erwarteten großen Europa Deal. Der einzige Hinweis ist die vage Erwähnung eines laufenden, noch nicht abgeschlossenen Regierungsvertrags ohne Zahlen, Land oder Zeitpunkt, dies bleibt also weiterhin als nicht bestätigt zu kennzeichnen.
BullMarsi
BullMarsi, 31. Jul 9:01 Uhr
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Interview von Bean, User von Aussie Forum Hotcopper haben ihm Fragen gestellt: https://vimeo.com/1214193617
rasdi
rasdi, 29. Jul 9:17 Uhr
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Die DroneShield Meldung vom 28. Juli 2026 bringt auf der positiven Seite vor allem starkes Wachstum. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2026 rund 125,8 Millionen Dollar Umsatz erzielt, das ist 74 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für das ganze Jahr 2026 rechnet DroneShield jetzt mit 250 bis 270 Millionen Dollar Umsatz, das wurde gegenüber der vorherigen Prognose angehoben. Schon jetzt liegen verbindlich zugesagte Aufträge von 206 Millionen Dollar vor, das entspricht fast dem gesamten Umsatz des vorherigen Jahres, obwohl noch fünf Monate übrig sind. Dazu kommt ein neuer Vertrag über 23,2 Millionen Dollar mit einem langjährigen Partner in Belgien für ein europäisches Militär, sowie die Vorstellung einer neuen, verbesserten Version ihrer Drohnenerkennungs Software namens RfAI-3. Auf der negativen Seite steht vor allem, dass die Gewinnspanne gesunken ist. Die sogenannte Bruttomarge, also wie viel vom Umsatz nach den direkten Kosten übrig bleibt, fiel von 65 auf 60 Prozent. Das Unternehmen erklärt das mit dem Verkauf von fremder Hardware, Währungseffekten und Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Umzug in eine neue Produktionsstätte. Außerdem ist der neue Vertrag über 23,2 Millionen Dollar deutlich kleiner als der viel größere Europa Deal, den viele Anleger erwartet hatten, was am Markt vermutlich für Enttäuschung gesorgt hat. Trotz der insgesamt guten Zahlen ist die Aktie am Tag der Meldung stark gefallen und heute nochmal moderat nachgegeben. Der Kurs schloss heute bei 1,79 AUD (rund 1,10 €), ein Minus von 0,014 AUD oder 0,83 Prozent gegenüber dem gestrigen Schlusskurs von 1,805 AUD. Quelle: "Material Contracts, Product Release & Trading Update", https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03114820-2A1686245&v=undefined
rasdi
rasdi, 29. Jul 6:47 Uhr
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Ich weiß, dass einige von euch in EOS investiert sind oder früher investiert waren. Genau deshalb möchte ich beide Unternehmen anhand der verfügbaren Fakten vergleichen. Mir geht es nicht darum, das eine Unternehmen schlecht oder das andere gutzureden, sondern die Kennzahlen so einzuordnen, wie sie auch Analysten und institutionelle Investoren bewerten würden. Ein Punkt, der bei DroneShield aus meiner Sicht häufig untergeht, ist die Bilanzqualität. Zum 31. März 2026 verfügte das Unternehmen laut Appendix 4C über 222,8 Millionen Dollar an liquiden Mitteln, ein Plus von 21,7 Millionen Dollar gegenüber Ende Dezember 2025. Gleichzeitig war DroneShield vollständig schuldenfrei, ohne gezogene Kreditlinien, erzielte den vierten positiven operativen Cashflow in Folge mit 24,1 Millionen Dollar und verzeichnete mit 77,4 Millionen Dollar den höchsten Kundenzahlungseingang der Unternehmensgeschichte. Das zeigt, dass das Unternehmen sein Wachstum bis zum letzten bekannten Stichtag vollständig aus dem operativen Geschäft finanzieren konnte. EOS verfügt zwar inzwischen über einen Kassenbestand von rund 280 Millionen Dollar, dieser wurde jedoch unter anderem durch eine Kapitalerhöhung über 200 Millionen Dollar sowie eine teilweise genutzte Kreditlinie von 70 Millionen Dollar aufgebaut. Dieser Vergleich ist allerdings zeitlich nicht vollständig deckungsgleich, da die aktuellen Halbjahreszahlen von DroneShield erst am 26. August veröffentlicht werden. Bei den operativen Kennzahlen spricht das Bild derzeit jedoch klar für EOS. Der Auftragsbestand liegt bei 846 Millionen Dollar und besteht überwiegend aus verbindlichen Aufträgen, während bedingte Projekte transparent ausgewiesen werden. DroneShield weist für 2026 ein Committed Revenue von 206 Millionen Dollar aus. Damit muss das Unternehmen laut Bell Potter noch 44 bis 64 Millionen Dollar an zusätzlichem Geschäft gewinnen und ausliefern, um die eigene Jahresprognose zu erreichen. Das bedeutet aus Sicht eines Analysten eine deutlich geringere Umsatzvisibilität als bei EOS. Auch bei der Umsetzung von Aufträgen in Umsatz liefert EOS derzeit die stärkeren Signale. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose auf 280 bis 300 Millionen Dollar angehoben und erwartet erstmals ein positives EBITDA im ersten Halbjahr. DroneShield musste dagegen seine Erwartungen deutlich unter dem bisherigen Marktkonsens platzieren. Die Guidance von 250 bis 270 Millionen Dollar liegt rund 17 bis 23 Prozent unter den zuvor erwarteten 323 Millionen Dollar und signalisiert, dass sich das Umsatzwachstum langsamer entwickelt als der Markt angenommen hatte. Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Profitabilität. EOS steigerte die Bruttomarge innerhalb eines Jahres von 48 auf 63 Prozent. DroneShield erwartet dagegen einen Rückgang von 65 auf 60 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen einen höheren Anteil an Drittanbieter Hardware sowie Währungseffekte und Materialabschreibungen. Unabhängig von den Ursachen sind sinkende Margen für Analysten in der Regel ein kritischer Punkt, weil sie die Ertragskraft unmittelbar beeinflussen. Auch die Wettbewerbsposition hat sich zuletzt unterschiedlich entwickelt. Besonders im wichtigen US Markt blieb DroneShield hinter den Erwartungen zurück. Von elf Bundesstaaten mit einem Gesamtvolumen von rund 325 Millionen Dollar für Drohnenabwehr im Umfeld der Fußball Weltmeisterschaft konnte lediglich ein nennenswerter Auftrag in Kansas City im Volumen von etwa fünf bis zehn Millionen Dollar gewonnen werden. Bell Potter wertet dies als Hinweis auf einen geringeren Marktanteil gegenüber etablierten Anbietern wie Axon. EOS zeigt dagegen bislang eine breite geografische Aufstellung über Australien, den Nahen Osten, Europa und Nordamerika, ohne vergleichbare öffentlich bekannte Rückschläge.

Am Ende achten Analysten besonders darauf, ob ein Management seine eigenen Ziele zuverlässig erreicht. Genau hier liegt derzeit einer der größten Unterschiede. EOS hat seine Prognosen in den vergangenen Monaten wiederholt eingehalten oder sogar übertroffen und zuletzt erneut angehoben. DroneShield musste dagegen öffentlich einräumen, unter den Markterwartungen zu bleiben, wobei insbesondere die Hoffnungen auf größere Aufträge im US Markt nicht erfüllt wurden. Mein Fazit fällt deshalb differenziert aus. Bei Bilanzqualität und Kapitaldisziplin verdient sich DroneShield trotz der jüngsten operativen Enttäuschungen ausdrücklich Anerkennung. Das Unternehmen war zum letzten bekannten Stichtag schuldenfrei, erwirtschaftete positive operative Cashflows und finanzierte sein Wachstum aus eigener Kraft. Betrachtet man jedoch die klassischen Kriterien, nach denen Broker, Bankhäuser und institutionelle Investoren Unternehmen bewerten, nämlich Auftragsqualität, Umsatzvisibilität, Margenentwicklung, Prognosetreue und Wettbewerbsposition, spricht die aktuelle Faktenlage aus meiner Sicht klar für EOS. Ob DroneShield diesen Rückstand wieder aufholen kann, wird sich mit den Halbjahreszahlen am 26. August und den folgenden Quartalen zeigen.
rasdi
rasdi, 29. Jul 6:46 Uhr
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Ich weiß, dass einige von euch in EOS investiert sind oder früher investiert waren. Genau deshalb möchte ich beide Unternehmen anhand der verfügbaren Fakten vergleichen. Mir geht es nicht darum, das eine Unternehmen schlecht oder das andere gutzureden, sondern die Kennzahlen so einzuordnen, wie sie auch Analysten und institutionelle Investoren bewerten würden. Ein Punkt, der bei DroneShield aus meiner Sicht häufig untergeht, ist die Bilanzqualität. Zum 31. März 2026 verfügte das Unternehmen laut Appendix 4C über 222,8 Millionen Dollar an liquiden Mitteln, ein Plus von 21,7 Millionen Dollar gegenüber Ende Dezember 2025. Gleichzeitig war DroneShield vollständig schuldenfrei, ohne gezogene Kreditlinien, erzielte den vierten positiven operativen Cashflow in Folge mit 24,1 Millionen Dollar und verzeichnete mit 77,4 Millionen Dollar den höchsten Kundenzahlungseingang der Unternehmensgeschichte. Das zeigt, dass das Unternehmen sein Wachstum bis zum letzten bekannten Stichtag vollständig aus dem operativen Geschäft finanzieren konnte. EOS verfügt zwar inzwischen über einen Kassenbestand von rund 280 Millionen Dollar, dieser wurde jedoch unter anderem durch eine Kapitalerhöhung über 200 Millionen Dollar sowie eine teilweise genutzte Kreditlinie von 70 Millionen Dollar aufgebaut. Dieser Vergleich ist allerdings zeitlich nicht vollständig deckungsgleich, da die aktuellen Halbjahreszahlen von DroneShield erst am 26. August veröffentlicht werden. Bei den operativen Kennzahlen spricht das Bild derzeit jedoch klar für EOS. Der Auftragsbestand liegt bei 846 Millionen Dollar und besteht überwiegend aus verbindlichen Aufträgen, während bedingte Projekte transparent ausgewiesen werden. DroneShield weist für 2026 ein Committed Revenue von 206 Millionen Dollar aus. Damit muss das Unternehmen laut Bell Potter noch 44 bis 64 Millionen Dollar an zusätzlichem Geschäft gewinnen und ausliefern, um die eigene Jahresprognose zu erreichen. Das bedeutet aus Sicht eines Analysten eine deutlich geringere Umsatzvisibilität als bei EOS. Auch bei der Umsetzung von Aufträgen in Umsatz liefert EOS derzeit die stärkeren Signale. Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose auf 280 bis 300 Millionen Dollar angehoben und erwartet erstmals ein positives EBITDA im ersten Halbjahr. DroneShield musste dagegen seine Erwartungen deutlich unter dem bisherigen Marktkonsens platzieren. Die Guidance von 250 bis 270 Millionen Dollar liegt rund 17 bis 23 Prozent unter den zuvor erwarteten 323 Millionen Dollar und signalisiert, dass sich das Umsatzwachstum langsamer entwickelt als der Markt angenommen hatte. Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Profitabilität. EOS steigerte die Bruttomarge innerhalb eines Jahres von 48 auf 63 Prozent. DroneShield erwartet dagegen einen Rückgang von 65 auf 60 Prozent. Als Gründe nennt das Unternehmen einen höheren Anteil an Drittanbieter Hardware sowie Währungseffekte und Materialabschreibungen. Unabhängig von den Ursachen sind sinkende Margen für Analysten in der Regel ein kritischer Punkt, weil sie die Ertragskraft unmittelbar beeinflussen. Auch die Wettbewerbsposition hat sich zuletzt unterschiedlich entwickelt. Besonders im wichtigen US Markt blieb DroneShield hinter den Erwartungen zurück. Von elf Bundesstaaten mit einem Gesamtvolumen von rund 325 Millionen Dollar für Drohnenabwehr im Umfeld der Fußball Weltmeisterschaft konnte lediglich ein nennenswerter Auftrag in Kansas City im Volumen von etwa fünf bis zehn Millionen Dollar gewonnen werden. Bell Potter wertet dies als Hinweis auf einen geringeren Marktanteil gegenüber etablierten Anbietern wie Axon. EOS zeigt dagegen bislang eine breite geografische Aufstellung über Australien, den Nahen Osten, Europa und Nordamerika, ohne vergleichbare öffentlich bekannte Rückschläge.
BullMarsi
BullMarsi, 28. Jul 11:47 Uhr
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Kurze Zusammenfassung: DroneShield hat neue Aufträge im Wert von 23,2 Mio. AUD von einem europäischen Militärkunden erhalten. Der Großteil wird noch 2026 als Umsatz verbucht. Das Unternehmen hat RfAI-3 vorgestellt – eine neue KI-gestützte Technologie, die auch bisher unbekannte Drohnen erkennen kann. Das soll ein wichtiger technologischer Fortschritt sein. Der Umsatz im 1. Halbjahr 2026 soll bei 125,8 Mio. AUD liegen – 74 % mehr als im Vorjahr. Der bereits gesicherte Umsatz für 2026 beträgt 206 Mio. AUD, und das Management erwartet für das Gesamtjahr 250–270 Mio. AUD Umsatz. Die Bruttomarge sank vorübergehend auf 60 % (statt 65 %), unter anderem wegen Drittanbieter-Hardware, Währungseffekten und dem Umzug in eine neue Produktionsstätte. Das Unternehmen erwartet im zweiten Halbjahr wieder eine Verbesserung. Wie kann der Kurs wieder steigen? Der starke Kursrückgang dürfte vor allem daran liegen, dass der Markt noch höhere Erwartungen hatte und die niedrigere Marge kurzfristig enttäuscht hat. Der Kurs könnte wieder steigen, wenn: DroneShield weitere große Militäraufträge meldet. Die Bruttomarge im zweiten Halbjahr tatsächlich wieder Richtung 65 % steigt. Die neuen RfAI-3-Produkte erfolgreich verkauft werden. Die Halbjahreszahlen Ende August die Prognosen bestätigen oder übertreffen. Das Unternehmen seine Jahresziele von 250–270 Mio. AUD Umsatz erreicht oder anhebt. Insgesamt ist die Mitteilung operativ positiv: Auftragslage und Umsatz wachsen stark. Der heutige Kursrückgang dürfte eher mit den hohen Erwartungen und der vorübergehend niedrigeren Marge zusammenhängen als mit einer Verschlechterung des Geschäfts.
BullMarsi
BullMarsi, 23. Jul 11:09 Uhr
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Marsi, ich weiß, dass du dich stark für dein Investment einsetzt und dafür auch das HotCopper Forum für verschiedene Einschätzungen heranziehst. Interessant ist auf jeden Fall dieser Screenshot, den preetmel am 21. Juli 2026 um 12:15 Uhr gepostet hat, einer australischen Broker App, Uhrzeit 12:14, der das Course of Sales Protokoll für DroneShield zeigt. Auffällig ist ein deutliches Muster sehr vieler extrem kleiner Einzeltrades mit jeweils nur einer einzigen Aktie, etwa um 12:14:07, 12:13:57, 12:13:40 und 12:13:19, alle exakt zum selben Kurs von 2,165 Dollar. Solche Ein Stück Trades sind typisch für automatisierten, algorithmischen Handel, oft eingesetzt, um das Orderbuch abzutasten, ohne dass eine echte, größere Kauf oder Verkaufsabsicht dahintersteckt. Deutlich heraus sticht dagegen der Trade um 12:12:59 mit 4.618 Stück im Wert von 9.997,97 Dollar, knapp unter der psychologisch relevanten 10.000 Dollar Marke, was auf eine bewusst gewählte Ordergröße hindeuten könnte. Ebenfalls auffällig ist ein Cluster von vier Trades um 12:12:51 zu 2,160 Dollar, alle ohne den sonst üblichen Vermerk CXXT, was auf eine andere Ausführungsbedingung hindeutet. Was man daran aber sieht, ist vor allem, wie kleinteilig und algorithmisch der Handel bei DroneShield im Tagesgeschäft mittlerweile abläuft, losgelöst von den eigentlichen Unternehmensnachrichten. Genau deshalb macht es wenig Sinn für mich, sich Tag für Tag über einzelne Kursausschläge aufzuregen, das hat oft mehr mit reiner Markttechnik zu tun als mit dem tatsächlichen Wert des Unternehmens.

Danke für deine Arbeit, Ja manipulation ohne Ende, der Intraday ist mir meistens auch schon egal..die Instos bewegen den Kurs nur hin und her wie sie wollen, und wir können nur zusehen..
rasdi
rasdi, 23. Jul 6:08 Uhr
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Marsi, ich weiß, dass du dich stark für dein Investment einsetzt und dafür auch das HotCopper Forum für verschiedene Einschätzungen heranziehst. Interessant ist auf jeden Fall dieser Screenshot, den preetmel am 21. Juli 2026 um 12:15 Uhr gepostet hat, einer australischen Broker App, Uhrzeit 12:14, der das Course of Sales Protokoll für DroneShield zeigt. Auffällig ist ein deutliches Muster sehr vieler extrem kleiner Einzeltrades mit jeweils nur einer einzigen Aktie, etwa um 12:14:07, 12:13:57, 12:13:40 und 12:13:19, alle exakt zum selben Kurs von 2,165 Dollar. Solche Ein Stück Trades sind typisch für automatisierten, algorithmischen Handel, oft eingesetzt, um das Orderbuch abzutasten, ohne dass eine echte, größere Kauf oder Verkaufsabsicht dahintersteckt. Deutlich heraus sticht dagegen der Trade um 12:12:59 mit 4.618 Stück im Wert von 9.997,97 Dollar, knapp unter der psychologisch relevanten 10.000 Dollar Marke, was auf eine bewusst gewählte Ordergröße hindeuten könnte. Ebenfalls auffällig ist ein Cluster von vier Trades um 12:12:51 zu 2,160 Dollar, alle ohne den sonst üblichen Vermerk CXXT, was auf eine andere Ausführungsbedingung hindeutet. Was man daran aber sieht, ist vor allem, wie kleinteilig und algorithmisch der Handel bei DroneShield im Tagesgeschäft mittlerweile abläuft, losgelöst von den eigentlichen Unternehmensnachrichten. Genau deshalb macht es wenig Sinn für mich, sich Tag für Tag über einzelne Kursausschläge aufzuregen, das hat oft mehr mit reiner Markttechnik zu tun als mit dem tatsächlichen Wert des Unternehmens.
Quelle1207
Quelle1207, 22. Jul 13:40 Uhr
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hotcopper.com.au/threads/ann-change-in-substantial-holding.9249027/ Fidelity, einer der größten Vermögensverwalter der Welt, hat zwischen Juni und Juli 2026 systematisch DroneShield Aktien bei Kursen zwischen AUD 2,27 und AUD 2,94 gekauft, nachdem sie zuvor zwischen März und Mai 2026 bei Kursen zwischen AUD 4,65 und AUD 3,00 verkauft hatten, und hat seinen Bestand dabei von 8,84 auf 9,93 Prozent erhöht. Das ist klassisches antizyklisches Kaufverhalten, Verkaufen bei hohen Kursen und Zurückkaufen bei tiefen Kursen, genau wie es ein professioneller Langfristinvestor macht. Was euch besonders positiv stimmen sollte ist, dass alle Transaktionen mit echten Marktpreisen verbucht sind, also kein einziges Leihgeschäft, kein Prime Broker für Hedgefonds und keine Collateral Strukturen. Wer die State Street Chronologie bei EOS kennt, weiß wie wichtig dieser Unterschied ist. Hinter diesem Bestandsaufbau steckt echtes institutionelles Kaufinteresse und kein technischer Mechanismus der jederzeit umkehren kann. Ein Hinweis den ich BullMarsi und allen DRO Haltern mitgeben möchte. Fidelity hat zuletzt bei Kursen zwischen AUD 3,00 und AUD 4,65 verkauft, und genau in diesem Bereich könnte bei steigenden Kursen wieder Verkaufsdruck entstehen. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein Kursbereich den man im Blick behalten sollte. Wie immer keine Anlageberatung, nur meine persönliche Einschätzung als nicht in DRO investierter Außenstehender auf Basis der öffentlich zugänglichen ASX Unterlagen.

Danke ✨✨✨✨✨💡
BullMarsi
BullMarsi, 22. Jul 12:48 Uhr
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JPMorgan Chase & Co. hat am 17. Juli 2026 die meldepflichtige Schwelle von 5 % an DroneShield überschritten und hält nun 47.558.252 Stammaktien, was 5,15 % der Stimmrechte entspricht. Die Beteiligung verteilt sich auf mehrere Tochtergesellschaften von JPMorgan. Der größte Teil (rund 25,3 Mio. Aktien) stammt aus Wertpapierleihe-Geschäften (Securities Lending). Weitere Aktien werden von den Bereichen Asset Management sowie den Handelsgesellschaften von JPMorgan gehalten. Das Dokument ist eine Form 603 – Notice of Initial Substantial Holder. Diese Meldung ist gesetzlich vorgeschrieben, sobald ein Investor mehr als 5 % einer australischen börsennotierten Gesellschaft hält. Im Anhang befinden sich zahlreiche Kauf-, Verkaufs- und Leihtransaktionen der letzten vier Monate. Diese dienen der Offenlegung aller Geschäfte, die zu der meldepflichtigen Beteiligung geführt haben. Einordnung Diese Meldung bedeutet nicht automatisch, dass JPMorgan langfristig bullish auf DroneShield ist. Ein erheblicher Teil der Position besteht aus Wertpapierleihe und Market-Making-Aktivitäten, die häufig im Rahmen des Handelsgeschäfts entstehen. Dennoch zeigt die Meldung, dass Unternehmen des JPMorgan-Konzerns derzeit einen meldepflichtigen Anteil von über 5 % an DroneShield kontrollieren.
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