EHang Holdings (A) (A) WKN: A2PWWB ISIN: US26853E1029 Kürzel: EH Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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13. Juni 2026, 02:00 Uhr, Nasdaq
Kommentare 32.673
D
DerHaken, Mittwoch 12:38 Uhr
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Ich hab mir Mühe gegeben, mich nicht als euren Ehang Feind zu präsentieren, wenn jemand immer noch glaubt, ich will sein Investment schlecht reden, dann ist das so. Mein Ziel war es eigentlich nur zu entfomosieren, mich interessiert das Thema auch, ich komm aus der Emobilität, darum verfolge ich es immer wieder mit. Auch bei uns gilt, 80% der soft und Hardware dienen nur zur Überwachung , dann kommen nochmal 10% dazu die, die Überwachung redundant überwachen und wir rollen im worst case einfach nur aus, eine Ehang muss rechtzeitig landen, das sind andere Dimensionen an Herausforderungen. Man sollte einfach maximal geduldig sein wenn man in eine Branche investiert, die den facto nur auf dem Papier existiert. Und an ehangs Stelle würde ich es auch nicht viel anders machen, als die Möglichkeiten zu kommunizieren, ja was den sonst.. Zum Kursentwicklung sag ich kurzfristig nur, kann genauso grundlos wieder hochgehen, hängt aber mehr von der Welt ab in der wir leben als vom ehang selbst, das wird auch ein spannendes Thema
D
DerHaken, Mittwoch 12:28 Uhr
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Ich würde das in absehbarer Zeit streichen und nicht drauf warten, besser so als enttäuscht zu werden. Sein Anlage Horizont auf 20-30-50 Jahre erweitern, statt auf nächstes Jahr geht es los, zu hoffen. Das Ehang fallen gelassen wird halte ich auch für unwahrscheinlich, außer ein anderer chinesischer xpeng oä mit mehr Innovationsmöglichkeiten macht das Rennen. Alle "Flugtaxis" Betreiber warten auf den Durchbruch der Batterien, und es ist eigentlich egal wer genau das Rennen macht... Aber es sind kleine Schritte mit denen es vorangeht, und vorangehen wird. Ich schätze mal auch die 4 verkauften Modelle sind rein zum Erprobung erworben worden, Daten sammeln. Jedes denkbare Szenario muss bis zum denkbarsten ende zu Ende gedacht werden, was passiert wenn ein Objekt das kein Vogel, keine kleine Drohne den Weg kreuzt, wird das Autonome steuern dieses Hindernisse richtig einschätzen (ist unwahrscheinlich, aber es muss durchdacht sein, genauso wie eine Überwachung von den Propeller usw usw, Fehlerfall Analysen) was passiert wenn ein Notfalllandeplatz mit einem falscher Objekt Erkennung stattfindet, bei welchen Wetterbedingungen schlägt man wieviel an Batteriepuffer drauf, welche Distanzen werden noch bei wievielten Zyklus noch freigeben .. die letzten 5% werden die meisten Arbeit in Anspruch nehmen, bevor Menschen Transport werden dürfen. So wie ich das verstehe, und immer davon ausgehe, wird es einen menschlichen Fernpiloten geben, zumindest in den langen Anfängen, die Ersparnis vom kein Piloten liegt mehr in Gewichtsersparnis. Und dann wie gesagt eine Logistik aufzubauen die Batterien wechselt
B
Borke, Mittwoch 11:08 Uhr
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Ich habe gelesen, dass Ehang Exklusivrechte an dieser Batterie besitzt. Sollten sie es also schaffen, diese Batterie im industriellen Maßstab zu produzieren, dann ist das ein absoluter game changer. Das Ehang ein hochspekulates Investment ist, darüber brauchen wir bestimmt nicht zu streiten. Sollten sie aber in absehbarer Zeit den Durchbruch schaffen, dann kann Ehang absulut ein sehr lukratives Investment werden.
B
Borke, Mittwoch 10:50 Uhr
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3. Technologische Spezifikationen des Ehang/Inx-Akkus ​Die im Ehang-Ökosystem entwickelte Batterie nutzt eine Kombination, die speziell auf die Luftfahrt abgestimmt ist: ​Anode: Metallisches Lithium (ermöglicht extreme Leichtbauweise). ​Elektrolyt: Oxid-Keramik (beseitigt die Brandgefahr flüssiger Elektrolyte). ​Energiedichte: Stolze 480 Wh/kg. Zum Vergleich: Typische E-Auto-Batterien bewegen sich meist zwischen 250 und 300 Wh/kg. ​Temperaturbeständigkeit: Der Akku funktioniert in einem extremen Spektrum von -40 °C bis 150 °C, was für Flüge in verschiedenen Höhenlagen und Klimazonen entscheidend ist. ​4. Ziel: Massenproduktion und Skalierung ​Ehang nutzt seine Marktposition als bereits zertifizierter Drohnenhersteller, um den Druck in Richtung Kommerzialisierung zu erhöhen. Das erklärte Ziel der Partnerschaft ist es, die Flugzeiten weiter in Richtung 60 Minuten zu optimieren und die Großserienproduktion der Feststoffakkus schnellstmöglich voranzutreiben, um die Technologie abseits von Prototypen in die reale Praxis (z. B. für touristische Flüge, Lufttaxis oder die High-Rise-Feuerwehr) zu integrieren. ​Zusammenfassend: Während die Automobilindustrie noch intensiv an der Skalierung forscht, hat Ehang die Feststoffbatterie in der Luftfahrt bereits flugtauglich gemacht. Das Unternehmen liefert das perfekte Anwendungsfeld (hoher Performance-Druck, maximale Zahlungsbereitschaft für Gewichtseinsparungen) und beschleunigt so die Marktreife der Technologie massiv.
B
Borke, Mittwoch 10:50 Uhr
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Gemini: Welche Rolle spielt Ehang bei der Entwicklung von Feststoffakku Ehang nimmt bei der Entwicklung und kommerziellen Erprobung von Feststoffakkus (Solid-State-Batteries) eine absolute Pionierrolle im Bereich der Luftfahrt (eVTOL) ein. ​Das Unternehmen baut die Batterien zwar nicht komplett selbst, fungiert aber als strategischer Investor, Co-Entwickler und vor allem als weltweit erster Reallabor-Anwender für diese Technologie in autonomen Passagierdrohnen. ​Die Meilensteine und die genaue Rolle von Ehang gliedern sich in folgende Kernbereiche: ​1. Strategischer Investor und Treiber der Lieferkette ​Bereits im September 2023 stieg Ehang strategisch bei Shenzhen Inx Energy Technology (Inx) ein, einem chinesischen Start-up, das auf Lithium-Metall-Feststoffbatterien spezialisiert ist. Ehang agiert hier als Geldgeber und maßgeblicher Impulsgeber: Das Unternehmen gibt vor, welche spezifischen Anforderungen (hohe Entladeströme, extreme Leichtbauweise und extreme Sicherheitsstandards) Akkus für die Luftfahrt erfüllen müssen. ​2. Weltpremiere: Der erste eVTOL-Flug mit Feststoffakku ​Im November 2024 gelang Ehang und Inx ein historischer Durchbruch: Der erste erfolgreiche Testflug eines autonom fliegenden Passagier-eVTOLs (EHang EH216-S) mit einer echten Feststoffbatterie. ​Das Ergebnis: Die Drohne erreichte eine kontinuierliche Flugzeit von 48 Minuten und 10 Sekunden. ​Der Vergleich: Das entspricht fast einer Verdopplung der bisherigen maximalen Flugzeit (zuvor ca. 25 Minuten mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus).
B
Borke, Mittwoch 10:46 Uhr
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Auf das sie dann nächstes Quartal ganze 5 ausliefern werden??. Dazu hätte man ja etwas zu den Zahlen sagen können, aber dazu ist ja dieses schlicht weg Grotten schlechte Management nicht fähig!!

Ja, vielleicht hast du recht. Aber Ehang hat bisher geliefert, was sie versprochen haben. Für regulatorische Verzögerungen kann und sollte man Ehang nicht verantwortlich machen. Ich sehe auch darin den Grund, für diesen geringen Absatz. Denn wer kauft sich den diese Drohnen, wenn er damit kein Geld verdienen kann, weil man sie nicht für kommerzielle Zwecke einsetzen darf? Noch bin ich aber optimistisch, da sowohl Ehang,als auch Peking, eine erfolgreiche Niedrigflugwirtschaft etablieren wollen.
D
DerHaken, Mittwoch 9:55 Uhr
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Gibt ja noch einen anderen börsennotierten Partner für Batterien, wenn der nicht paar hundert % hochknallt würde ich das mit Vorsicht genießen... So oder so, ihr müsst Geduld mitbringen , wisst ihr ja, ich bin auch kein Batterieexperte
D
DerHaken, Mittwoch 9:54 Uhr
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1. EHang ist kein „Batterie-Entwickler“, sondern ein „Zertifizierungs-Vorreiter“ Der entscheidende Punkt ist: EHang ist nicht durch eine technologische Überlegenheit bei Batterien (wie Feststoffakkus) der Konkurrenz voraus. Die Meldung über den Testflug ist ein wichtiger Schritt, aber das tun andere Unternehmen in verschiedenen Formen auch. Der echte Vorsprung von EHang: Er liegt in der regulatorischen Zertifizierung in China. EHang hat für seine EH216-S bereits Typenzertifikate, Produktionszertifikate und Betriebsgenehmigungen erhalten. Sie haben faktisch den Prozess der Behördenzusammenarbeit in China „geknackt“. Der Vergleich: Während Joby oder Archer in den USA noch tief in den langwierigen, mehrstufigen Zertifizierungsprozessen der FAA stecken, hat EHang in China bereits die ersten kommerziellen Flugrouten und touristischen Einsätze hinter sich. 2. Die „Prototypen-Falle“: Alle sind in einer ähnlichen Phase Wenn man von der Batterie-Technologie absieht, sind fast alle führenden eVTOL-Hersteller aktuell in einer sehr ähnlichen Phase: Überall wird noch optimiert: Egal ob Joby, Archer oder EHang – alle arbeiten mit Batterien, die für einen dauerhaften, wirtschaftlich profitablen Massenbetrieb (im Sinne von „Luftbus-Taxi“) eigentlich noch zu schwach oder zu kurzlebig sind. Technologischer Gleichstand: Niemand hat heute eine kommerzielle Feststoffbatterie im täglichen Einsatz, die 10.000 Zyklen hält und günstig ist. Alle testen Prototypen oder nutzen „semi-solid“ Akkus als Übergangstechnologie. Die 480 Wh/kg, von denen EHang spricht, sind ein sehr guter Wert, aber auch hier forschen alle Großen der Branche (CATL, Toyota, etc.) auf ähnlichem Niveau.
D
DerHaken, Mittwoch 9:53 Uhr
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1. Das „Sensationelle“: Der Feststoffbatterie-Flug Es wurde berichtet, dass EHang gemeinsam mit Inx Energy einen 22-km-Testflug mit einer Feststoffbatterie (480 Wh/kg Energiedichte) durchgeführt hat. Wie sensationell ist das wirklich? Technisch: Es ist ein beachtlicher Fortschritt. Eine Energiedichte von 480 Wh/kg ist exzellent und würde die Reichweite gegenüber heute genutzten Batterien massiv erhöhen. Einordnung: Es bleibt ein Demonstrationsflug. Zwischen einem erfolgreich absolvierten Testflug und einer zertifizierten, für den kommerziellen Massenbetrieb zugelassenen Batterie liegen noch Jahre der Sicherheitsprüfung. Die Meldung dient primär dazu, das „Narrativ der Zukunft“ zu stützen – also zu zeigen, dass EHang technologisch am Puls der Zeit arbeitet. Es ist kein Beweis für ein sofort marktreifes Produkt. 2. Die „harte Realität“: Quartalszahlen und Aktienrückkauf Parallel dazu hat EHang seine Q1 2026 Ergebnisse gemeldet und ein Aktienrückkaufprogramm über 30 Mio. USD angekündigt. Wie ist das zu bewerten? Aktienrückkauf: Das Unternehmen möchte damit Vertrauen schaffen und signalisieren: „Wir haben genug Cash und halten unsere Aktie für unterbewertet.“ Das ist ein klassisches Finanzinstrument, um den Kurs in volatilen Phasen zu stützen. Operative Lage (Q1 2026): Der Bericht zeigt, dass das Unternehmen mit dem Übergang von „Zertifizierung“ zu „kommerzielle Skalierung“ kämpft. Es gab einen Rückgang der Umsätze im Vergleich zum Vorquartal (saisonal/Lieferpläne). Die UBS hat die Aktie zuletzt sogar abgestuft, weil sie das kommerzielle Fortschrittstempo als „langsamer als erwartet“ einschätzt. Der Break-even wird von Analysten nun erst für 2029/2030 prognostiziert. Fazit für Ihre Einschätzung Die aktuelle Berichterstattung von EHang ist zweigeteilt: Die „Show“: Die Meldung über die Feststoffbatterie ist für die öffentliche Wahrnehmung wichtig, um das Label „Innovationsführer“ zu behalten. Sie ist aber nicht sensationell im Sinne eines unmittelbaren wirtschaftlichen Durchbruchs. Das „Business“: Das operative Geschäft ist die deutlich wichtigere, aber auch ernüchterndere Komponente. Das Unternehmen ist kein „Überflieger“, der sofort in die Gewinnzone rast, sondern ein hochspezialisiertes, kapitalintensives Industrieunternehmen, das einen sehr langen und steinigen Weg vor sich hat. Zusammenfassende Bewertung: Lassen Sie sich nicht von der Überschrift „China eyes commercial scale-up“ (China strebt kommerzielle Skalierung an) blenden. Das ist ein politisches Ziel, kein wirtschaftlich bereits vollzogenes Ereignis. EHang versucht momentan, mit einer Mischung aus technologischen Erfolgsmeldungen (Batterie) und Finanzmarkt-Signalen (Aktienrückkauf) die Anleger bei der Stange zu halten, während das eigentliche operative Geschäft (Skalierung der Flugtaxis) langsamer voranschreitet als von vielen erhofft
Porsche321
Porsche321, Mittwoch 9:42 Uhr
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Ist das jetzt nur Marketing? Chinas Branche für fliegende Autos steht vor der Kommerzialisierung: EHang treibt die Entwicklung von Festkörperbatterien voran, Govy verzeichnet einen Anstieg der Bestellungen und die Zertifizierungsprogramme für eVTOLs werden beschleunigt. https://x.com/i/status/2063932017259974799

Auf das sie dann nächstes Quartal ganze 5 ausliefern werden??. Dazu hätte man ja etwas zu den Zahlen sagen können, aber dazu ist ja dieses schlicht weg Grotten schlechte Management nicht fähig!!
B
Borke, Mittwoch 6:37 Uhr
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Ist das jetzt nur Marketing? Chinas Branche für fliegende Autos steht vor der Kommerzialisierung: EHang treibt die Entwicklung von Festkörperbatterien voran, Govy verzeichnet einen Anstieg der Bestellungen und die Zertifizierungsprogramme für eVTOLs werden beschleunigt. https://x.com/i/status/2063932017259974799
B
Borke, Mittwoch 2:09 Uhr
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Dongfeng plant die Massenproduktion von Festkörperbatterien im zweiten Halbjahr 2026, wodurch eine Reichweite von über 1000 km ermöglicht wird. 3 Minuten Lesezeit 9. Juni 2026, 12:24 Uhr MESZ https://carnewschina.com/2026/06/09/dongfeng-to-mass-produce-solid-state-batteries-in-h2-2026-enabling-1000-km-range/
B
Borke, Mittwoch 1:59 Uhr
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Unabhängig aller Erfolge beim Feststoffakku, Ehang sollte schleunigst den kommerziellen Betrieb im eigenen Land starten. Sie sollten den Investoren endlich den Beweis liefern, dass die jetzige Technologie wie versprochen funktioniert und einen lukrativen kommerziellen Betrieb ermöglicht.
B
Borke, Mittwoch 1:39 Uhr
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👀 ? EILMELDUNG: Chinas eVTOL mit Festkörperbatterie überquert die Qiongzhou-Straße in 18 Minuten bei einer verbleibenden Ladung von 60 %. Energiedichte von 480 Wh/kg, brandsicheres Design. Ein wichtiger Meilenstein für die elektrische Luftfahrt. #SolidStateBattery #eVTOL #FlyingCar https://x.com/i/status/2064159503118114935
D
DerHaken, Dienstag 23:37 Uhr
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Gibt es dennoch Grund zu Annahme, dasdEhang einen realistischen plan verfolgt der mal zur profibilität führt ? Ob ein Unternehmen wie EHang einen „realistischen Plan zur Profitabilität“ verfolgt, ist die Kernfrage, an der sich die Geister zwischen glühenden Fans und hartnäckigen Skeptikern scheiden. Basierend auf den aktuellen Daten von 2026 lässt sich das Bild wie folgt objektiv einordnen: 1. Das positive Signal: Die operative Basis existiert Im Gegensatz zu vielen anderen Startups in der eVTOL-Branche, die noch in der reinen Designphase feststecken, hat EHang bereits wichtige Meilensteine erreicht: Zulassungen: EHang hat in China bereits weitreichende Zertifizierungen (wie das Typenzertifikat für das Modell EH216-S) erhalten. Das ist kein theoretisches Papier, sondern die rechtliche Erlaubnis, kommerziell zu operieren. Erste operative Erfolge: Das Unternehmen hat im vierten Quartal 2025 erstmals ein Quartal mit einem Nettogewinn (wenn auch in kleinem Rahmen) ausgewiesen. Das zeigt, dass das Geschäftsmodell prinzipiell in der Lage ist, Kosten zu decken, wenn die Skalierung einsetzt. 2. Das Risiko: „Profitabilität“ vs. „Skalierbarkeit“ Dass ein Unternehmen in einem Quartal profitabel ist, bedeutet noch lange nicht, dass es nachhaltig profitabel bleibt. Die großen Hürden für den „realistischen Plan“ sind: Die Kosten pro Einheit: Die Produktion von Flugtaxis ist aktuell noch extrem kostenintensiv. Um echte Profitabilität zu erreichen, muss EHang die Stückzahlen massiv hochfahren, um die Fixkosten (F&E, Zertifizierungsprozesse) zu decken. Regulatorik ist kein Selbstläufer: Selbst wenn EHang in China weit ist, hängt das Wachstum davon ab, ob Regierungen weltweit (Europa, USA) den autonomen Flugbetrieb im urbanen Raum langfristig zulassen. Wenn diese Märkte EHang als „chinesisches Produkt“ aus Sicherheitsbedenken blockieren oder eigene, extrem strenge Hürden aufbauen, bricht ein großer Teil des potenziellen Marktes weg. Wettbewerbsdruck: Der Markt für eVTOLs ist weltweit hart umkämpft. Es gibt Dutzende Player (Joby, Archer, Lilium usw.). Wenn diese Firmen ihre Fluggeräte zertifizieren und in Massenproduktion gehen, könnte der Preisdruck auf EHang massiv steigen. 3. Was macht den Plan „realistisch“? Der Plan von EHang ist dann realistisch, wenn man ihn als Nischenstrategie betrachtet: Autonomer Fokus: EHang setzt voll auf Autonomie. Wenn das funktioniert, sparen sie sich die Pilotenausbildung und können die Flugzeuge effizienter auslasten. Regierungspartner: Durch die enge Verzahnung mit staatlichen Stellen in China hat EHang einen „Heimvorteil“, der anderen Startups fehlt. Das sichert ihnen Testgebiete und infrastrukturelle Unterstützung. Zusammenfassung: Die kritische Einordnung EHang hat keine Garantie auf Profitabilität, aber sie haben einen funktionierenden operativen Plan, der über bloße Powerpoint-Präsentationen hinausgeht. Ist der Plan solide? Er ist operativ (für den chinesischen Markt) umsetzbar. Ist er ohne Risiko? Nein. Er ist hochgradig abhängig von der weiteren regulatorischen Öffnung des chinesischen Luftraums und der Fähigkeit, die Produktion ohne Qualitäts- oder Sicherheitsverluste zu skalieren. Mein Rat für Ihre Perspektive: Betrachten Sie die quartalsweisen Finanzzahlen (wie die von heute, 9. Juni 2026) weniger als „Gewinnspiel“ und mehr als „Taktmesser“. Prüfen Sie nicht, ob sie viel Gewinn machen, sondern ob der Umsatz kontinuierlich steigt und die operative Marge (also das Geschäft mit den Fluggeräten an sich) gesund bleibt. Wenn der Umsatz stagniert, während die Kosten für Forschung (wie Feststoffbatterien oder neue Modelle) explodieren, dann schwindet die Realitätsnähe des Profitabilitätsplans schnell. Haben Sie das Gefühl, dass bei EHang das Risiko eher in der Technologie selbst liegt oder darin, dass der Markt für Flugtaxis gar nicht so groß ist, wie das Unternehmen es behauptet?
D
DerHaken, Dienstag 23:17 Uhr
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Also sind die bisherigen Beiträgen von Ehang und Feststoffbatterien mit Vorsicht zu genießen? ->Ja, diese Schlussfolgerung ist absolut richtig und spiegelt eine sehr gesunde, rationale Anleger-Mentalität wider. Wenn Sie in Unternehmen investieren, die in hochkomplexen Zukunftstechnologien wie der Luftfahrt und der Batterieforschung tätig sind, ist eine „gesunde Skepsis“ Ihr wichtigstes Werkzeug. Hier ist eine Checkliste, warum Berichte über EHang und Feststoffbatterien aktuell mit großer Vorsicht zu genießen sind: 1. „Ankündigungswelt“ vs. „Realer Betrieb“ Unternehmen wie EHang befinden sich in einem Stadium, in dem sie ständig zwischen zwei Welten jonglieren: Die Marketing-Welt: Hier werden Visionen, Partnerschaften und bahnbrechende Forschungsergebnisse (wie Feststoffbatterien) kommuniziert, um den Aktienkurs zu stützen und Investoren zu zeigen, dass man technologisch „vorne mit dabei“ ist. Die operative Realität: Wie die aktuellen Q1-Zahlen von 2026 zeigen, liegt der Fokus des Unternehmens derzeit auf dem mühsamen Prozess der Zertifizierung und dem Beginn des kommerziellen Flugbetriebs. Das ist harte, kleinteilige Arbeit, die wenig mit den glänzenden „Batterie-Durchbruch“-Schlagzeilen zu tun hat. 2. Warum Berichte oft irreführend sind Vage Begriffe: Begriffe wie „Forschungspartnerschaft“, „Entwicklung von Feststoffbatterien“ oder „Testphase“ sind im Engineering-Kontext extrem weit gefasst. Vom ersten Laborversuch bis zur serientauglichen, zertifizierten Batterie für ein Luftfahrzeug ist der Weg meist so weit, dass er in Jahren – eher Jahrzehnten – gemessen wird. Der „Hypo-Zyklus“: Medien und Foren neigen dazu, Forschungsfortschritte sofort als „Marktreife“ zu interpretieren. Das sorgt für künstliche Erwartungshaltungen, die das Unternehmen bei der nächsten Quartalsbilanz, wenn es nur um operative Zahlen geht, enttäuschen muss. 3. Was Sie stattdessen beobachten sollten Anstatt auf den „Durchbruch“ bei der Feststoffbatterie zu hoffen, schauen professionelle Investoren bei EHang auf knallharte operative Metriken: Zertifizierungs-Fortschritte: Hat die CAAC (die chinesische Luftfahrtbehörde) weitere Genehmigungen für den kommerziellen Betrieb erteilt? Das ist für das Überleben entscheidend – nicht die Batterie von morgen. Skalierung der Verkäufe: Wie viele EH216-Einheiten werden tatsächlich ausgeliefert und fliegen täglich? Nur daraus resultiert ein Geschäftsmodell. Cash-Burn & Kapital: Wie lange reicht das vorhandene Kapital, um diese teure Forschungs- und Zertifizierungsphase zu finanzieren? Fazit: Betrachten Sie Meldungen über Feststoffbatterien bei EHang aktuell eher als „Option auf die Zukunft“ – eine Art Bonus, der vielleicht in 5 oder 10 Jahren relevant wird. Aber bauen Sie Ihre Anlagestrategie keinesfalls darauf auf. Wenn eine solche Nachricht käme, die wirklich handfest ist (z. B. „Erste zertifizierte Batterie im Einsatz mit X Stunden Flugerfahrung“), dann werden Sie das nicht nur in einem Foren-Post lesen, sondern es wäre eine weltweite Branchen-Nachricht. Sind Sie bei EHang aktuell eher investiert, weil Sie an die kurzfristige Zertifizierung glauben, oder beobachten Sie das Unternehmen eher als langfristiges Experiment?
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